Warum befürworten so viele Menschen wieder rechte Parteien?

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19 Antworten

Also vorab mal. Was sind denn für Dich die Rechten ? Nach meinen Erinnerungen haben wir hier in der Vergangenheit doch die Sachverhalte gehabt:

  • Die SPD beschließt mit den Grünen das asozialste Sozialsystem seit Gründung der BRD
  • Der Grüne Herr Fischer schleppt die ersten deutschen toten Soldaten nach dem zweiten Weltkrieg aus einem Auslandeinsatz,,den Rot/Grün befohlen hat, nach Hause.
  • Die Linke ist die Nachfolgepartei der SED.
  • Die meisten politischen Straftaten (ca 80%) erfolgen von Linksfaschisten

Die Frage kannst Du Dir erstmal beantworten.

Ich werde die AfD wählen.

Meine Gründe dazu:

Politik in Deutschland

Hatten wir bis zu den 80iger Jahren noch Parteien mit unterschiedlichen Ausrichtungen, die in heftigen Debatten (ich erinnere hierzu an Strauss und Wehner) konstruktive Entscheidungen für Deutschland fanden, so haben wir Heute einen kuscheligen Einheitsbrei damit auch keiner dem Anderen sein Pöstchen gefährdet.


RenteDie Rente ist eine Katastrophe. Schon zu Zeiten Norbert Blüms kamen Befürchtungen zur Sicherheit der Renten auf. Norbert Blüm war seit 1982 Minister. Es sind folglich 24 Jahre vergangen, in denen die regierenden Politiker eine positive und konstruktive Neuauslegung hätten schaffen können. Dergleichen ist nicht passiert, und wir reden nun schon über die Rente ab 70 !!!


KrankenversicherungKrankenversicherung sind gleichsam in bedenklichen Lagen, da sie nicht einmal mehr 50,-- € pro Quartal und Patient im Ernstfall zahlen können. Auch hier haben wir wieder ein Totalversagen der Regierungen der letzten 20 Jahre.


HartIVDie größte Katastrophe sehe ich in der HartzIV-Generation. In Deutschland befinden sich nach den letzten veröffentlichten Zahlen 7.5 Millionen in einer Abhängigkeit. Ein Abbau ist dabei nicht zu sehen. Es scheint eher so, dass man diese Menschen in sozialer Armut versumpfen lässt.


Obdachlose und WohnungsbauObdachlosigkeit ist gleichsam ein Thema. Wobei man dies auch mit dem Immobilienmarkt verbinden kann. 1988 wurde der soziale Wohnungsbau abgeschafft. Seitdem sind auch unter der unsäglichen Zinspolitik der EZB die Immobilienpreise explodiert. Hier muss dringend wieder zurück gerudert werden, und der soziale Wohnungsbau reanimiert werden.


PrivatisierungPrivatisierung von Staatseigentum. Hierzu das größte Problem, Energieversorger. Seit der Privatisierung machen sich Vorstände, Aufsichtsräte und Aktionäre die Taschen voll, und Lasten sollen vom Steuerzahler getragen werden. Energie ist in der heutigen Zeit ein Grundbedarf. Dies kann und darf nur unter staatlicher Kontrolle erfolgen, und gehört nicht in eine gewinnorientierte Marktwirtschaft.


MittelstandUnter den letzten Regierungen wurden mittelständische Unternehmen, insbesondere in der metallverarbeitenden Branche regelrecht eleminiert. Der heutige deutsche Staat, der weltberühmt für "Made in Germany" war, hat sich als Produktionsstandort verabschiedet, und ist zu einem Konzern- und Verwaltungsstandort mutiert. Damit wurde der Grundstein für Milliardäre und arme Menschen gelegt. Ein gesunder Mittelstand, der Deutschland über Jahrzehnte getragen hat, existiert praktisch nicht mehr.


FlüchtlingeDazu kommt jetzt noch eine verfehlte Flüchtlings- und Migrantenpolitik. Die Argumentationen sind hierzu bekannt, so dass ich dies jetzt nicht weiter ausführen möchte. 

Islam 

Deutschland hat seit dem zweiten Weltkrieg schon fast die ganze Welt als Gast begrüßt, es kam zu kulturellem Austausch und zur Freundschaft. Der Zirkus fing dann erst mit den Gästen aus den islamischen Ländern an.

Standen die Deutschen dem Islam argumentativ im Rahmen der gesetzlichen Religionsfreiheit anfangs hilflos gegenüber, so ändert sich nunmehr das Volksempfinden, was dazu führt, dass sich der Islam als Opfer darstellt. 

Was der Islam ist, hat die größte islamische Gruppierung hier in Deutschland selbst definiert. Der türkische Herr Erdogan sagte auf einer Wahlveranstaltung hier in Deutschland:


Der Islamist nur solange säkular wie er in der Minderheit ist.


Was dies bedeutet haben wir in Köln gesehen, wo ein türkischer Imam kurzer Hand das Kalifat für seinen Stadtteil ausgerufen hatte, was nur mit massivem Polizeieinsatz beendet werden konnte.

Ähnliche Kuriositäten mussten wir dann von den Salafisten im vergangenen Jahr hinnehmen, die der Meinung waren, sie könnten in Wuppertal eine Scharia-Polizei installieren.

Über die Unerfreulichkeiten der wahhabitisch geprägten nordafrikanischen Muslime, mit Parallelgesellschaften und Clanstrukturen, brauchen wir dann nicht mehr im Detail zu reden.

Der Islam hat mit der DITiB-Strategie (zwei Schritte vor, einen zurück) bislang gut funktioniert, und vieles für den Islam als Weg bereitet. DITIB ist übrigens der Ableger des türkischen Religionsministeriums, welches erst in diesem Frühjahr mit der Verbreitung des Comics "Märtyrertum für Kinder" in die Schlagzeilen geriet. 

Das ist nach meiner Ansicht keine Religion, vielmehr erscheint es mir eher als Religionsfaschismus.

Faschismus will ich nicht.




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Kommentar von Dinerbone
21.05.2016, 14:44

Danke erstmal für deinen Kommentar.

Endlich jemand, der den Punkt anspricht.
Was sind für mich Rechte:

Also, Rechte Personen sind für mich erstmal nichts schlimmes.

Rechtswähler sind für mich in erster Linie Leute, die eine Nation schaffen wollen, die mit einer sehr guten Infrastruktur ausgestattet ist. Find ich voll okay, bin ich voll dafür.
Die Linken machen das genauso nur auf anderem weg.
Aber Rechtsextreme sind für mich schlimm. Wenn man anfängt zu sagen, dass Flüchtlinge oder Ausländer an sich diese Nation schädigen. Sowas finde ich schlimm. 

Wie gesagt, die AFD hat in meinen Augen auch viele Gründe um gewählt zu werden. Allerdings genau so viele dagegen.

Genau wie bei jeder anderen Partei.

Aber die AFD ist in meinen Augen eine Partei, die Nah an die NPD rankommt. Und das bereitet mir Sorgen.

Denn was die AFD sagt, sieht auf den Straßen oft ganz anders aus. Das geht über Hassparolen bis hin zu gewalttätigen Ausschreitungen.

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Kommentar von TitusPullo
21.05.2016, 17:37

Der typische AFD Wähler ist wie die AFD. Probleme aufzählen aber keine Lösungen haben.

Glaubst du allen ernstes die AFD würde in irgendeinen dieser Punkte irgendwas besser machen?

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Kommentar von FrageAntwo
21.05.2016, 18:19

Naja von mir aus gibst du der AfD in den von dir beschriebenen Punkten recht. Aber willst du wirklich 

- dass Theaterstücke nur dann gezeigt werden dürfen wenn sie eine positive Meinung zur deutschen Nationen fördern (also mit anderen Worten die Abschaffung der Kunstfreiheit)?

- die Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks?

- die Vermittlung nur eines einzigen von mittlerweile vielen Familienbildern in der Schule?

- die Förderung eines Frauenbildes aus den 50ern?

- die Einschränkung der Menschenrechte in Strafsachen selbst wenn noch unbekannt ist dass der Verdächtige es war?

Das will aber die AfD!!!

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Kommentar von MrRayman
21.05.2016, 21:45

Ich habe Bewegungen die AfD zu wählen gelesen. Warum willst du denn eine sehr liberale Partei wählen? Ich denke, das die AfD viele der oben aufgezählten Probleme noch verschärfen würde.

Die oben aufgezählen Punkte würde ich eher als "linke" Ziele ansehen. Damit wäre die AfD als Interessenvertretung für die meisten deiner Ziel ungeeignet.

0

Na ja wir erleben einen starken Rechtsruck. Europa fährt geschlossen einen Abschottungskurs.

Ausgehen tut diese Entwicklung nicht von den untersten Schichten, sondern vom Kleinbürgertum, dessen Horizont sich  vor allem um materielle Sicherheit dreht und deren politische und gesellschaftliche Kompetenz  aus den Artikeln politischer Akteure wie der Springer Presse  stammt.

Während man in diesen Kreisen anderenorts einen Bunga-Bunga-Chef vom Schlage Berlusconi oder Trump favorisiert, verkauft man  hierzulande einen  marktradikalen Neoliberalismus vor allem mit Pathos, populistischen Gezettere  und einer ordentlichen Dosis Chavinismus.

Immerhin eine rekordverdächtige Eigenschaft muss man ihr zugestehen: die AfD macht die deutsche Politik noch ein Stückchen älter. Das muss man erst einmal schaffen.

Dass das Gefühl eines benötigten Um- oder Aufbruchs stets in einen Rechtsruck mündet hat viel mit der Prägung unserer Gesellschaft zu tun. Diese Prägung ist aber auch ein Ausdruck eines Mangels an guten linken und liberalen  Alternativen und ihrer öffentlichen Repräsentation.

Aber vielleicht liegt der Rechtsruck auch wirklich  so wie in den 90ern an dem Peak im Flüchtlingsaufkommen. Auch damals wurde medial massiv aufgewiegelt und breite Teile der Bevölkerung trugen einen offenen Rassismus auf die Straße. Wobei dies mal PEGIDA schon 2014 auf der Bildfläche erschien - also noch bevor Flüchtlinge medial in den Mittelpunkt rückten.

Traurig ist die maßlose Gewalt, die der Rechtsruck mit sich brachte. Die Bilanz ist niederschmetternd.

Aber auch die Nicht-Reaktion der Polizeibehörden, des Verfassungsschutzes und der Medien lässt auf eine Gesellschaft blicken, die um sich selbst kreist und in  ihrem Egoismus die wichtigsten menschlichen Eigenschaften eingebüßt hat.

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Ich antworte mal auf die Frage mit einem Beitrag zu einer Studie die vor einiger Zeit bei Spiegel veröffentlicht wurde.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/aufstieg-der-rechtspopulisten-liegt-an-der-finanzkrise-kolumne-a-1087139.html

Übrigens wählen zur Zeit nicht nur in Deutschland viele die rechten Parteien  - in ganz Osteuropa ist der Trend deutlich.

Je höher die Arbeitslosigkeit desto stärker ist die rechte Partei im Parlament vertreten - das ist auch meine Beobachtung. Das Thema ist an sich sehr schwierig und sehr vielschichtig, aber es gibt viele Beiträge von Journalisten die in die entsprechende Gebiete reisen und ganz unverblümt berichten.

Ich weiß leider nicht ob der Beitrag, den ich zuletzt gesehen habe über Kroatien war, es ging glaube ich um Aufstieg der rechten Parteien dort. 

Serben, die vertrieben wurden, würden weiterhin diskriminiert und rechtes Gedankengut sei in der Bevölkerung akzeptiert - es sollen dort 20% des Parlaments an die rechten Parteien gehen. Wobei die Arbeitslosigkeit sehr hoch ist und die den Journalisten helfende Fremdenführerin zwar nicht rechts war aber sehr wohl Zukunftsängste hatte. Wer den Beitrag gesehen hat, kann gerne ergänzen. Ich fand es sehr interessant, weil mich die Stimmung dort an den Anfang des zweiten Weltkriegs in Deutschland erinnert hat.

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Ok, zuerst einmal. Ich bin politisch weder links noch rechts, und ich befürworte weder noch gutheisse ich die AfD, geschweige denn die NPD. Ich bin auch nicht links, Grüne und Linke können mir gestohlen bleiben. CDU, SPD, CSU und FDP haben allesamt versagt. Mir geht es also ähnlich wie Dir, ständig auf der Suche nach einer Partei, die meine Interessen auch nur annähernd widerspiegeln kann. Trotzdem muss ich auf einige Deiner Punkte eingehen:

ich bin ein totaler Nazi- und Rassisten-Hasser. Ich verstehe auch
einfach nicht, warum so viele wieder die AFD befürworten. Oder NPD.

Weil es schon immer politische Strömungen gegeben hat, die aktuelle Aengste und Situationen ausgenutzt haben. Wenn im Empfinden der Deutschen kriminelle Ausländer zu einem Problem werden und sie Angst davor haben, dass dies eines Tages auch für sie persönlich zum Problem wird, und sich dann jemand aufschwingt und sagt: "Schaut her, wählt uns und wir lösen das Problem für Euch", dann schlucken dies viele der ängstlichen Menschen.

Ich will diesen grundlosen Hass verstehen.

Ich finde auch Du solltest nicht diesem plumpen "Schwarz-Weiss"-Denken unterliegen. Es gibt nicht nur Liebe oder Hass gegenüber Ausländern und Immigranten und sonst nichts dazwischen. Man muss nicht seinen türkischen Nachbarn hassen ... vielleicht ist der sogar ein guter Freund. Aber sich trotzdem zur Wahl der AfD entscheiden, und wenn dies nur aus Gründen der Absicherung gegen mögliche zukünftige Entwicklungen geschieht.

Ich meine, die deutschen Bürger begehen genau so Verbrechen. Wenn ein
Deutscher jemanden tötet, kommt das kurz im TV. Aber sobald es jemand
ist, der Ausländer ist oder Wurzeln im Ausland hat, wird darüber überall
groß berichtet.

Ganz ganz schwaches Argument. Ein Unrecht wiegt das andere nicht auf! Nur weil auch Deutsche Straftaten begehen, macht es eine von einem Ausländer begangene Straftat nicht weniger schlimm geschweige denn gleicht sie aus! Und die Behauptung dass ein Mordfall wenn der Täter Deutscher ist weniger aufgebauscht wird als wenn es ein Ausländer ist ist schlicht und ergreifend falsch.

Ich meine, die Flüchtlinge, die jetzt nach Deutschland kommen, haben
nichts mehr. Sie haben alles verloren. Und hier treffen sie auf
Widerstand durch das deutsche Volk?

Das ist ja das Problem, vor dem viele die ähnlicher Meinung sind wie Du die Augen verschliessen. Woher willst Du wissen, dass tatsächlich jeder "Flüchtling" der im Zuge des Flüchtlingsstroms nach Deutschland gekommen ist tatsächlich aus Syrien oder dem Irak kommt? Ist es wirklich so unwahrscheinlich, dass viele die Situation ausgenutzt haben und einfach nur behaupten sie wären aus einem Kriegsgebiet? Ist es wirklich so unwahrscheinlich, dass radikale Islamisten Hundertschaften einsatzbereiter Terroristen unkontrolliert unter die Flüchtlingsströme eingeschleust haben?

Das Problem ist auch nicht die Situation der Flüchtlinge, sondern ihre schiere Anzahl.

Wir haben selber 2 Kriege erlebt.

Wir wissen, wie sich Krieg anfühlt. Warum ist dann nicht die Zivilbevölkerung bereit, diesen Menschen aktiv zu helfen?

"Wir" haben keine 2 Kriege erlebt, sondern unsere Vorfahren. Ich wage zu bezweifeln dass Du persönlich einen Krieg miterlebt hast.

"Wir" wissen NICHT, wie sich Krieg anfühlt, da wir diesen nicht am eigenen Leib erfahren haben, sondern unsere Vorfahren.

Darüber hinaus könnte man jetzt argumentieren, dass die Deutschen nicht in Millionenschaften Deutschland verlassen haben sondern geblieben sind um ihr Land wieder aufzubauen.

Abgesehen davon hast Du Recht, wenn die Flüchtlinge etwas mehr Hilfe als grundlose Abneigung erhalten würden, würde sich auch das Verhältnis viel mehr entspannen. Aber das ist leider unrealistisch, da eben nicht jeder so offen ist wie Du.

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Ich wähle weder AFD noch irgendetwas vergleichbares oder schlimmeres.

Mein Eindruck ist, dass immer mehr Menschen nach der einfachen schnellen oder besser gesagt markanten Antwort rufen. Wer Überlegungen anstellt, abwäbt oder gar zweifelt, gilt hierzulande als Schwächling und nicht als Intelligent. Dabei kann Demokratie ja nur im Austausch von Meinungen entstehen.

Daran scheinen aber immer weniger interessiert zu sein. Ich will nicht soweit gehen, alle AFD Wähler als Nazis zu betiteln. Das wäre vermessen. Es sind eher die frustrierten und diejenigen die gerne Sozialneid betreiben (dafür bekomme ich jetzt bestimmt ganz viele Negativvotes).

Ich kann vielleicht nur soviel sagen: Ich lebe in einer Großstadt mit vielen Flüchtlingen und ich kann nicht erkennen, dass sich derzeitig hier die Befürchtungen der Flüchtlingsgegner bewahrheiten. In unserem Stadtteil gibt es Initiativen, die sich um die Flüchtlinge bemühen und das zeigt Wirkung, sowohl für die Flüchtlinge, als auh für die, die hier wohnen.

Je weiter die Menschen hiervon entfernt leben, um so größer werden die Vorbehalte. Verkehrte Welt, wie ich finde.

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Kommentar von DreiGegengifts
21.05.2016, 18:55

Mein Eindruck ist, dass immer mehr Menschen nach der einfachen schnellen oder besser gesagt markanten Antwort rufen. Wer Überlegungen anstellt, abwäbt oder gar zweifelt, gilt hierzulande als Schwächling und nicht als Intelligent. Dabei kann Demokratie ja nur im Austausch von Meinungen  entstehen.

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Hei, Dinerbone, viele Menschen steigen durch das Gewirr der Politik nicht mehr durch und suchen deshalb nach Führung bzw. Anleitung. Da gibt es Gruppierungen, die behaupten sie hätten einfache Lösungen für sämtliche Probleme der Welt. Denen schenkt gern glauben, wer unter seine Orientierungslosigkeit leidet und gern von einer starken Hand an die Hand genommen wird. Und je lautet die neuen Heilsbringer tönen, umso eher wird ihnen geglaubt. Das war nicht nur 1933 in Deutschland so, sondern gilt seit jeher für viele Teile der Welt. Und so. Grüße!

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Ich denke, dass dieser Trend zu einen großen Teil im Nationalstolz begründet liegt. Nationalstolz halte ich selbst schon für Schwachsinn, es ist mehr oder weniger Zufall, dass ich innerhalb von Grenzen geboren bin, die aufgrund von Ereignissen vor meiner Zeit so verlaufen wie sie verlaufen. Nationalstolz ist eher etwas für Leute, die sonst nix haben, worauf sie stolz sein können. Denn um Deutscher zu sein, muss man selbst aktiv nix dafür leisten. Gerade solche Leute sind auch anfällig für Parteien, die mit den Finger auf ein Feindbild zeigen können und anhand dessen "begründen", warum es dem kleinen Mann schlecht geht. Und daneben gibt es noch die Mitläufer und die echten Rassisten. Ich denke, dass die meisten AfD-Wähler das Wahlprogramm nicht gelesen haben, weil nur der Flüchtlings-Aspekt für sie entscheidend ist, der restliche Inhalt ist ihnen egal.

Vor ungefähr 8 Jahren hatte ich muslimische Mitbewohner und mit denen sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Diese Islamophobie, die es heute gibt, war damals aber schlichtweg nicht existent, die Anzahl der Muslime ist aber durch die Flüchtlinge kaum gestiegen. Islamophobie ist also in dieser Intensität ein neuartiger Trend, der erst vor wenigen Jahren aufgekommen ist. Vielleicht habe ich nur Glück, aber mein Leben beeinflussen die Muslime in Deutschland in keinster Weise.

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Ich verstehe es auch nicht. Scheinbar zum Teil zu schlechte Aufarbeitung des Nationalsozialismus oder auch der Fluchtgeschichten Deutschlands. So viele Menschen haben Leute in der Familie, die geflüchtet sind, während oder auch nach dem 2. WK. Da wurde vermutlich in vielen Familien das nicht richtig aufgearbeitet. Unsere Schulbildung ist da ja, wenn man Pech hat, auch ein Witz. Aufstueg Hitlers? Jahreszahlen auswendiggelernt ud fertig. Kaum gefragt "Wie kam es eigentlich dazu? Wie hat Hitler Menschen überzeugt? Warum haben so viele mit im Chor "Volksverräter" geschrien?". Solchen fragen muss in der Schule besser nachgegangen werden.

Zudem man ja auch, wenn man das Programm der AfD gelesen hat, mal darüber nachdenken sollte, ob man das wirklich alles haben will. Das ist doch eine reine Protestpartei ... Laut der AfD ist der Klimawandel ja auch völlig unproblematisch.

Oft fehlen auch positive Erfahrungen mit anderen Kulturen. Hier in Berlin hatte ich praktisch schon immer Kontakt mit Menschen aus allen möglichen Kulturen, war mal in der Moschee und hab mich mit einem Immam unterhalten, genauso wie ich öfter mal im Religionsunterricht war, als Atheistin. Meine Freundinnen waren vietnamesisch, marokkanisch und natürlich auch deutsch. Jetzt kenne ich viele Menschen, die sich für Flüchtlinge engagieren und da höre ich auch nur Positives. Angepöbelt wurde ich bisher nur von Fußballfans deutscher Vereine. Ich hatte bisher nur positive Erfahrungen und die werden überwiegen, vermutlich auch bei so ziemlich jedem, der sich darauf einlässt. Aber da fehlt was Entscheidendes: Die Anregung zum Dialog. Wenn man Flüchtlinge ghettoisiert, wird das auch mit Integration nix, ebenso, wenn man Pegidisten etc. in eine Ecke stellt und nur wild beschimpft. Eigentlich müssten wir uns alle bemühen, miteinander in Dialog zu treten und uns erstmal als Menschen zu sehen. Diese Einstellung müsste auch politisch mehr gefördert werden, meiner Meinung nach. Integration durch gemeinsame Aktivitäten, einfach mal positiv mit Anderen auseinandersetzen, Gemeinsamkeiten finden (leckeres Essen zum Beispiel ;) ). Fällt nur leider vielen Menschen sehr schwer, damit erstmal anzufangen.

Ein bisschen mehr Brecht (oder andere Exilautoren) würde den Flüchtlingsgegnern auch nicht schaden, so ein Stück deutsche Kultur. Dann versteht man das Schicksal der flüchtenden Leute vielleicht besser.

Immer fand ich den Namen falsch, den man
uns gab:

Emigranten.

Das heißt doch Auswandrer. Aber wir

Wanderten doch nicht aus, nach freiem Entschluss

Wählend ein andres Land. Wanderten wir doch auch nicht

Ein in ein Land, dort zu bleiben, womöglich für immer

Sondern wir flohen. Vertriebene sind wir, Verbannte.

Und kein Heim, ein Exil soll das Land sein, das uns da

aufnahm

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Die meisten Menschen, die die AFD wählen oder mit ihnen sympathisieren, tun das tatsächlich aus Mangel an Alternativen.

Die AFD repräsentiert dabei nicht vollumfassend die eigene Meinung, traut sich aber zumindest sich auch negativ zu Dingen zu äußern, die die alt eingesessenen Parteien wegignorieren.

Das hat auch nichts mit Fremdenhass oder Rassismus zu tun.

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Kommentar von Dinerbone
21.05.2016, 14:08

Ich verstehe einige Programmpunkte der AFD. Aber es gibt dann doch immer wieder Vorfälle, wo die AFD Politiker Rassistische oder extrem übertriebene Worte fallen lassen.
BSP:
Schusswaffen an den Grenzen.

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Ich bin im Großen und Ganzen genau Deiner Meinung.

Aber das Problem ist doch, dass sehr Viele gar nicht mehr wissen können, wie es sich anfühlt, wenn Krieg herrscht. Die Leute, die den WK2 noch bewußt erlebt haben, sind jetzt sicher mindestens Mitte 70.

Auch ich bin nach dem WK2 geboren, habe aber noch erlebt, dass im Haus meiner Großeltern zwei Flüchtlingsfamilien mit im Haus lebten, bis genügend Wohnungen gebaut waren. In dem Haus leben jetzt nur noch 2 Personen. Damals waren es 14 Leute, bis die zwei Familien Anfang bzw. Mitte der 60er ausziehen konnten.

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Kommentar von Dinerbone
21.05.2016, 14:26

Ja,

ich hatte einen Urgroßvater, der war im Dritten-Reich sehr aktiv.
Durch seinen Sohn, also meinem Großvater, habe ich viel erfahren. Und auch seine Verbrechen. Ich hoffe er hat gelitten, als er gestorben ist.

Das sich die Deutschen nicht mehr gut daran erinnern können, wie sich der Krieg anfühlt, mag sein. Aber die Spuren, die der Krieg hinterlassen hat, können immer noch sehr viele sehen.

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Ihr solltet mal aufhören "Hitler-" und "NSDAP-" auf unsere jetztige Situation zu beziehen. Inwiefern ist die AFD vergleichbar mit Nazis? Nur weil sie eine kritischere Ansichtsweise haben, die die meisten Menschen sofort mit den Zeiten ab 1939 verbinden? Wieso müssen wir uns immer an diesen Ereignissen orientieren? Vergangenheit heißt aus gutem Grund Vergangenheit - es ist nicht mehr präsent.

Ich habe in einem Flüchtlingsheim freiwillig ausgeholfen, habe viele Menschen getroffen und mit ihnen geredet und ja - ich habe mir selber eine eigene Meinung gebildet. Ich bin nicht der größte Flüchtlingsliebhaber geworden, bin jedoch im Stande normal darüber zu diskutieren und gemeinsame Lösungen zu finden. Jedoch kannst du mich nicht als Nazi bezeichnen, nur weil ich ein wenig kritisch gegnüber Flüchtlingen bin. Das ist strikt und einfach falsch. Jeder hat seine eigene Meinung und so wie jeder sagt "man sollte nicht alle Terroristen in eine Schublade stecken" sollte man nicht alle AfD Wähler als Nazis abstempeln, wenn du verstehst was ich meine.

Wenn du dir mal die Parteien anguckst, gehen fast alle Parteien denselben Weg. Außer die AfD und in letzter Zeit die CSU - und gewinnen viel Zuspruch aus der Bevölkerung, das kann man nicht abstreiten. Ich bin nicht zufrieden damit, was in der letzten Zeit alles passiert ist. Wenn mehr als 300T unregistrierte Flüchtlinge sich in Deutschland aufhalten und niemand weiß wer, wo und was sie genau sind, kommen natürlich Zweifel in der Bevökerung auf.

Als weiteren Punkt möchte ich gerne die Berichterstattung der deutschen Medien aufführen, die die meisten Zustände außer Landes (die mit der Flüchtlingskriese verbunden sind) völlig falsch aufzeigt. Es gibt zahlreiche Videos auf verschiedenen Plattformen, die zeigen wie sich Flüchtlinge so auf dem "Weg nach Mitteleuropa" verhalten, und dabei handelt es sich nicht um Einzelfälle, sondern um Massen. Jetzt stell dir mal vor was passieren sollte, falls Ihnen die Sozialleistungen gekürzt werden sollten bzw. sie hoffentlich bald zur Ausreise antreten sollen. Das endet im Chaos. Jetzt ist die Zeit zum Handeln und nicht weiter abwarten und sich noch mehr Probleme ins Land zu schaffen.

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Kommentar von malour
21.05.2016, 21:04

Danke, das mal einer hier den Mut hat das zu schreiben.

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Kommentar von OlliBjoern
21.05.2016, 21:16

Ich bin nicht deiner Ansicht, dass wir die Ereignisse des 3.Reiches vergessen sollten, das wäre falsch und naiv. Dennoch stimme ich dir darin zu, dass man nicht den Fehler machen sollte, AFD-Anhänger pauschal als Nazis zu bezeichnen. Die meisten sind es nicht, dennoch ist es richtig, die Verbindungen der AFD zu ausländerfeindlichen Organisationen (wie Pegida) anzuprangern.

Ich weiß nun nicht, warum das Verhalten von Flüchtlingen (kannst du da etwas konkreter werden?) auf dem Weg nach Europa nun für die AFD sprechen sollte. Es gibt Regeln, an die sich Flüchtlinge hier in Deutschland halten müssen. Kein Grund, AFD zu wählen.

Ich brauche nicht mal das Flüchtlingsthema, um sachliche Argumente gegen die AFD zu finden. Das Menschen- und Deutschlandbild dieser Partei wird von den meisten Menschen hierzulande nicht geteilt. Ich möchte nicht nach einem Familienbild leben, das die AFD vertritt, dieses ist "von gestern".

Und wer ständig in Verbindung mit der deutschen Geschichte vom "Vergessen" spricht, hat etwas Grundsätzliches nicht verstanden. Das ist allein schon ein Grund, warum ich die AFD als Problem ansehe.


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Kommentar von Leseratte98
21.05.2016, 22:57

Ab 1939? Eher früher, Ende der Weimarer Republik. Vor allem, weil teilweise die gleichen oder ähnliche Parolen fallen ("Volksverräter/Vaterlandsverräter" "Lügenpresse"). Außerdem wird auch hier auf eine Randgruppe, ebenfalls eine Religion mit dem Finger gezeigt, diese verallgemeinert, Stereotypen bedient und diese Gruppe schlechtgemacht. Und vergessen sollte man diese Zeit auf keinen Fall. Wir tragen vielleicht nicht mehr die Schuld, aber die Verantwortung, so etwas nie wieder geschehen zu lassen. Wir schulden den Menschen, die deshalb ums Leben kommen mussten, äußerste Wachsamkeit auf diesem Gebiet.

Man muss zugeben, da lassen sich Parallelen nicht völlig von der Hand weisen. Ich bin deshalb nicht der Meinung, das man die AfD (bzw ihre Anhänger) einfach in eine Ecke schieben sollte - das macht es nur schlimmer. Aber man sollte beidseitig zum Dialog bereit sein. Und das Ganze darauf aufbauen, das die Würde des Menschen für alle an erster Stelle stehen sollte und man sich deshalb auch gegenseitig respektvoll begegnet. Das ist allerdings scheinbar bei der AfD teilweise nicht leicht (vor ein paar Tagen wurde zB das Gespräch mit dem Zentralrat der Muslime vorerst abgesagt).

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Woher kommt eigentlich dieser Unsinn, AfD-Wähler würden pauschal alle Ausländer hassen? Mangelhafte Auseinandersetzung mit der Materie? Verblödung durch die Medien? Ideologische Verbohrtheit, die bei Linken anscheinend besonders häufig zu beobachten ist?

Mag ja sein, daß es einzelne Ausländerhasser gibt, die glauben, dort ihre politische Heimat gefunden zu haben, die fallen aber nicht ins Gewicht. Im Grunde ist die AfD eine klassisch konservative Partei, für die der Patriotismus sich noch nicht überlebt hat, sondern immer noch ein Orientierungspunkt für eine erfolgreiche Politik sein sollte.

Der typische AfD-Anhänger ist jemand, der erkannt hat, daß in diesem Land in den letzten Jahrzehnten so einiges schief gelaufen ist. Daß einige Weichenstellungen falsch waren und gar nicht das Wohl unseres Landes und seiner Bürger im Blick hatten, sondern von anderen Interessen geleitet waren. Und daß es ein Irrweg ist, mit dem massenhaften Import kulturfremder Menschen die Lücken in unserer Gesellschaft stopfen zu wollen. Daß hierdurch kein neues oder anderes, schon gar kein besseres Deutschland entsteht, sondern daß es den Niedergang einer einstigen Kulturnation befördert.

Zur NPD und deren Wählern kann ich nur wenig sagen, mit der AfD hat sie ideologisch jedenfalls kaum Gemeinsamkeiten. In meinen Augen besteht sie teilweise aus Rechtspopulisten (ein Plakatspruch wie "Minirock statt Minarett" ist nunmal eine groteske Albernheit), zum anderen Teil aus NS-Folkloristen, die in unbekanntem Umfang als Popanz des Verfassungsschutzes gehegt werden.

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Die Menschen wählen Parteien wie die von dir genannten, weil sie gern einfache Erklärungen haben möchten. Sie möchten gern gesagt bekommen, das es einen Schuldigen für die Missstände gibt und das mit diesem auch alle anderen Probleme aus dem Land verschwänden.

Sie möchten nicht selbst denken, sie möchten folgen.

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Dafür gibt es verschiedene Gründe. Ein wichtiger ist, das alle etablierten Parteien den Kontakt zum Bürger verloren haben. Sie scheinen nur noch Industriepolitik zu betreiben. 
Die AfD gibt sich ja bürgernah. Das könnte ein Grund sein, das sie aufsteigen. Hinzu kommt natürlich auch das eine Partei, wie die Grünen, mit ihrem `Deutschland verrecke` - Mantra nicht gerade auf Nächstenliebe bei den Wählern stoßen. 

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Kommentar von Dinerbone
21.05.2016, 14:09

Eben, allerdings hat das damals auch die NSDAP.

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Hi!

Wenn man die Wahrheit sagen dürfte, wenn man das niederschreiben dürfte, was man denkt, wenn man endlich sagen würde wie es um Deutschland steht, wenn man endlich mal eine geoordnete zivile Bevölkerung hätte, die funktioniert, wenn nicht mehr gelogen werden würde = das überall auf den Straßen = Schule = Medien, wenn man endlich die Chance hat  UND AUCH wirklich helfen möchte! ,

DANN KÖNNEN WIR WEITER REDEN .

PS: Ich bin für  keine Partei, da keine EINZIGE PARTEI das wiederspiegelt, was eine Partei wiederzuspiegeln hat. = Nämlich für das Volk, das menschliche Volk zu sprechen.

Wär das nicht versteht, der hat Pech gehapt, da er verblendet und vernebelt worden ist.

LG CosK16

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Kommentar von Joneson
21.05.2016, 19:51

Wenn man die Wahrheit sagen dürfte, wenn man das niederschreiben dürfte,
was man denkt, wenn man endlich sagen würde wie es um Deutschland steht

Und warum sagst du nicht einfach was du denkst? Keiner verbietet dir es. Wir haben hier in Deutschland eine Meinungs-und Pressefreiheit. Also nur zu

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Kommentar von OlliBjoern
21.05.2016, 21:20

Man darf die Wahrheit sagen, und wir haben auch eine "geordnete zivile Bevölkerung". Dein Problem kann ich nicht nachvollziehen. Schreib konkret, nicht nur vage Andeutungen.

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Ich meine, die Flüchtlinge, die jetzt nach Deutschland kommen, haben nichts mehr. Sie haben alles verloren. Und hier treffen sie auf Widerstand durch das deutsche Volk?

Sie bekommen hier Dinge die sich Landsleute nicht leisten können. Jeder Flüchtling ein Handy für ein schönes Sümmchen. Mit einem Schein gehen sie in den Telefonladen und der Besitzer gibt es raus usw. usw. .

Was die Parteien betrifft, die nehmen sich den Problemen der Bürger an und schüren die Konflikte.

Das war aber auch schon immer so. ..

Bitte um eine zivilisierte Erklärung. Und wieso fragst Du nur die Wähler und Mitläufer der Rechten Parteien? Wieso nicht auch die Linken? Ach stimmt, die Linken stehen bei den Gegendemos ganz hinten und pfeifen. Das ist denen ihr Argument. Lächerlich.

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Kommentar von ceevee
21.05.2016, 18:26

Jemand hat solch einen "Handy-Gutschein" der Stadt Chemnitz zusammengebastelt (der in Wirklichkeit gar nicht existiert), ein Foto davon auf Facebook hochgeladen und dann geschaut, wie viele "besorgte Wutbürger" dieses gefakte Bild ungeprüft teilen, weil es voll in ihr rassistisches Weltbild passt.

http://www.nordbayern.de/panorama/so-legte-anonymous-rechte-kommentatoren-auf-facebook-rein-1.5006421

Meinst du diese Aktion mit

"Jeder Flüchtling ein Handy für ein schönes Sümmchen. Mit einem Schein gehen sie in den Telefonladen und der Besitzer gibt es raus usw. usw. ."

? Oder wo hast du davon erfahren, dass es Handy-Gutscheine gibt?

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Das ist kein spezielles deutsches Problem, dergleichen geschiegt europaweit.

Gemeinhin handelt es sich um diffuse Ängste.
"Mich interessiert nicht wer die Salafisten sind, mich interessiert was sie tun wenn sie in der Mehrheit sind." Wolfgang Bosbach (CDU)

Genau darum dreht es sich, as die Leute bewegt.
Wenn die CDU sagt: "Der Islam gehört zu Deutschland" muss sich niemand wundern, wenn rechts von CDU eine Partei entsteht die sagt : "Der Islam gehört nicht zu Deutschland."

Das demokratische Prinzip ist u.a. Meinungsbildung.
Laut Grundgesetz "wirken die Parteien an der Meinungsbildung der Bürger mit":

Genau das geschieht nun, nur anders, als es cih CDU/SPD/Grüne/Linke so vorstellen.

Ende vom Lied, ist die Zahnpasta einmal aus der Tube gedrückt, kann die niemand mehr in die Tube zurückdrücken.

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Abwegige Provokateurfrage.

Das Kernproblem ist, daß es völlig unmöglich ist, Millionen und Abermillionen ungeregelt Zuströmende aus deutschen Steuergeldern langzeit oder lebenszeitlich rundum zu versorgen.

Solch unerhörte Ausgaben brechen dem Staat schon nach wenigen Jahren das Genick und führen unweigerlich zu Verelendung für alle, nie da gewesene Kriminalität und brutalen Bürgerkrieg.

Kein Land der Welt außer Deutschland leistet sich den ungeheuren Luxus, alle Zuströmenden unbegrenzt zu versorgen. Mit Rechtsradikalismus hat das nichts zu tun. Unmögliches ist unmöglich, auch bei linksextremistischer Gesinnung. Jedes Land kann nur eine bestimmte Zahl an Menschen ernähren.

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Kommentar von tanztrainer1
21.05.2016, 19:30

Bei ca. 4,5 Mio Einwohnern im Libanon, leben dort ca. 2,02 Mio. Flüchtlinge, das sind 45 %.

Bei 80 Mio. Einwohnern in Deutschland, sind ca. 1,6 Mio. nur 2 %

Wenn wir so viele aufgenommen hätten wie der Libanon, wären das 36 Mio.

Also was laberst Du da von Abermillionen, wie solle 2 Menschen 100 andere überrennen!

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Dein Problem fängt schon mal damit an daß du offensichtlich glaubst, die Politik der AFD würde sich ausschließlich um Ausländer oder Flüchtlinge drehen.

Tatsächlich machen diese Themenkreis nur eine zimlich kleinen Teil des Programms aus.

Aber anscheinend hast du, sobald du was von " rechts " hörst sofort nichts anderes mehr als Klischees von Ausländerfeindlichkeit oder Rassismus im Kopf.

Hey,


ich bin ein totaler Nazi, Rassisten Hasser.

Ein bisschen weniger blinder " Hass ", dafür aber eine größere Portion Sachlichkeit würde dir bestimmt nicht schaden.

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