Warum bauen wir Stress ab wenn wir in die Natur schauen?

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6 Antworten

Ich habe mal eine interessante Theorie gelesen, die ich für glaubhaft halte. Sie geht auf die Frage ein, warum es entspannend ist, Pferden beim Grasen zuzugucken.

Ruhige Pferde auf der Weide, Kühe gehen auch, signalisieren die Abwesentheit von Feinden. Und unser Instinkt reagiert darauf.

Ich denke mir, es ist generell so,dass das Erblicken der Natur - nicht gerade, wenn Raubtiere ein anderes Tier erlegen - also das Erblicken von Landschaft uns ruhig macht. Abwesenheit von Feinden.

Für mich kommt es allerdings auf die Landschaft an. DAs Hochgebirge stresst mich. Ich mag es nicht, weil man einfach nicht weit gucken kann. (Ok, oben auf dem Berg kann man weit gucken, aber da komme ich ja nicht hin) Und ich finde sie auch leicht bedrohlich. Meine Augen blicken sich an den Bergen wund. Wenn ich nach Italien mit dem Auto fahre, bin ich immer froh, die Schweiz hinter mich gebracht zu haben. Diese Klötze stressen mich.

Ich mag es am liebsten am Meer. Endlose Weite, das Rauschen der Brandung,das mag ich gerne.

Oder sanftes Hügelland wie in der Toscana.


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Doch die positive Wirkung des Aufenthalts in der Natur ist auch in
zahlreichen Untersuchungen nachgewiesen. In einer US-amerikanischen
Studie schnitten die Teilnehmer auf einer Wanderung in Kreativitätstests
deutlich besser ab als vor der Tour. Britische Forscher stellten fest,
dass sich bereits nach fünf Minuten im Grünen das Selbstwertgefühl
verbessern kann. Besonders deutlich war der Effekt bei jungen und
psychisch belasteten Menschen.

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giovanii 19.06.2017, 14:57

Danke für die Infos, aber das beantwortet nicht meine Frage

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Stresshormone baust du am besten ab, wenn du dir eine Gedankenwelt aufbaust. Märchenhaftes Leben. Das gibt es Cortison, Silikon, was ja an sich schon ganz unterhaltsam ist, und auch jede Menge von Beholdern, die halten sich am besten immer etwas im Hintergrund, das einem nicht gleich das Herz in die Hose rutscht.

Wenn der Jäger dann Nachts, weil fähig, das liegt an der Zierbeldrüse, das Mammut entdeckt, weil es kleiner ist, und er keine Angst hat, dann wird es kritisch. Dann müssen endokrine Kaskaden nachgefüllt werden, damit es auch klappt, mit der Märchenwelt. Nur nicht zu sparsam sein, ein grauenvolles erwachen aus diesem Traum nimmt einem häufig das Selbstvertrauen. Wird aber nicht von allen bemerkt, weswegen man etwas Histamin hinzugeben kann.

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giovanii 19.06.2017, 14:57

Bitte such die einen Psychologen

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Tread76 19.06.2017, 17:56
@giovanii

Ich rede von dem Chromosom, welches meine Männlichkeit steuert, wenn du nicht zu hören willst, geh spazieren.

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Nein, denn das passiert auch uns nicht Jägern.

In die Natur schauen und einen dicken Zug von ihr Einatmen, das ist schlicht Entspannung pur.

Wenn ein Jäger das nun macht, dann wird er genauso relaxed, weil er nicht mehr unter dem Stress des Jagens steht, der Mangarer sitzt halt nicht in einer anstrengenden Besprechung und der Arbeiter muss keine Maschine bedienen oder Lasten schleppen.

Das ist das ganze Wunder an dem Blick in die "Natur" oder den Himmel.

Natur ist das Dopamin für gestresste Menschen.

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giovanii 19.06.2017, 14:16

Ich mein als Jäger den Urmenschen, der durch die Kämpfe Stresshormone ausgeschüttet hat und sich nach dem Kampf wieder beruhigen musst, damit der Stress keine gesundheitlichen Folgen hat

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smocan77 19.06.2017, 14:19
@giovanii

Jo, Jäger und Sammler gleichermaßen, das wollte ich damit ausdrücken, das hat sich bis heute bewahrt und wird auch in Zukunft so sein.

Deswegen machen die Menschen ja auch gerne Uralub von dem ganzen stress, beim Wandern oder am Strand oder auf einer Skihütte, alles ist immer mit Natur, Freiheit, Frieden und frischer Luft verbunden.

Nach stressigen 6 Monaten 2 Wochen nach NY zu gehen ist auch fein, aber wirklich entspannt wird keiner zurück kommen ;)

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Weil der weite Blick in die friedliche und unbedrohliche Natur – im Gegensatz zur feindlichen und bedrohlichen Zivilisation – uns einen großen Eindruck und Welt-Überblick von Sicherheit vermittelt und wir dann wieder entspannen können.

Ein Baum oder Reh kann uns nichts antun. Da sind wir sicher wie in Mutters Schoß.

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Vermutlich ist es zufriedenstellend satte Landschaften zu betrachten, weil diese oft genug Nahrung bieten.

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