Warum argumentieren Rechte immer mit dem Dritten Reich?

9 Antworten

Rechte Ideologen haben sich schon immer zu den Opfern stilisiert. Darauf dürfen wir nicht hereinfallen. Popper hat auch damals schon vor dem "Paradox der Toleranz" gewarnt - Wenn Intoleranz toleriert wird, führt das letztlich zu einer Minderung der Toleranz, da die Totalitären Toleranz am Ende ganz beseitigen! 

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Wie kann es sein, dass Rechte in gewisser Weise dieselben Ansichten haben, wie die Nazis bis 1945 und auch nicht so weit weg sind von deren kranker Ideologie, aber sich dann gleichzeitig davon distanzieren und sich als Opfer sehen, die auch so verfolgt werden, wie politische Gegner der Nazis bis 1945?

Womit sie dann ja wieder bei der Nazi-Ideologie wären, die hauptsächlich aus Heuchelei, Lüge und Wortbruch bestand, und darin, dass man andere genau dessen beschuldigte, was man selber machte.

wenn du die Clichés der Nazis zu den Juden nimmst - die treffen alle haargenau auf die Nazis zu:

ich sehe es eher anders rum die meisten nazivergleiche kommen von links dieses ständige währed den anfängen gelaber z.b

und ich sage mal so wer sich ständig mit der polizei prügelt und hamburg in schutt und asche gelegt hat der braucht sich nicht zu wundern wenn das wort antifa in dem zusammenhang mit eine großen S am anfang ergänzt wird

Ist das Grundrecht auf Meinungsfreiheit in der heutigen Zeit nur noch ein unbedeutendes Rand-Thema in Schulen und Universitäten?

In meiner Schulzeit wurde dies immer wieder angesprochen. Als leuchtendes Beispiel für eine funktionierende Demokratie wurde uns z.B. die speakers corner im Hydepark genannt. Wo jeder alles und jeden kommentieren und kritisieren durfte. Und das Grundrecht auf Meinungsfreiheit und die Toleranz gegenüber Andersdenkenden wurde uns als essentiell wichtig für das Funktionieren einer Demokratie erklärt. Spielt dies alles heutzutage im Unterricht in Schulen/Unis nur noch eine untergeordnete Rolle? Wenn man sieht, was inzwischen alles im Internet an persönlichen Ansichten gelöscht wird (ohne dass irgendetwas Strafbares vorläge), scheinen zumindest im virtuellen Raum viele nichts mehr von Meinungsfreiheit zu halten. Und im realen Leben sieht es kaum besser aus. Da gibt es z.B. die sog. national befreiten Zonen im Osten, wo Andersdenkende einen ganz schweren Stand haben. Und im Westen erlebt man das gleiche aus der anderen politischen Ecke. Menschen mit Ansichten abseits des Mainstreams werden diffamiert und schikaniert. Z.B. hat der CSU-Generalsekretär Blume kürzlich noch von der grünen Meinungspolizei gesprochen und davon, dass es Menschen unmöglich gemacht würde, bestimmte Fragen zu stellen oder andere Ansichten zu äußern. Nicht nur Rechte, sondern gerade auch die Grünen scheinen große Probleme mit Kritik und dem Recht auf Meinungsfreiheit für Demokraten mit anderen Ansichten zu haben. Viele weitere Beispiel anno 2019 ließen sich finden. Deswegen die Frage, siehe Überschrift

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