Warum antworten auf eine Frage über Glauben so viele Menschen, die nicht an Gott glauben wollen?

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116 Antworten

Ich sage grundsätzlich immer nur meine Meinung. Mal ist danach gefragt, wenn davon ausgegangen wird, dass jeder an Gott glaubt. Meist ist das der Fall, wenn gefragt wird "ob" man glaubt. Und manchmal werden einfach so ungeheuerliche Vorurteile und Aussagen gegenüber Nichtgläubigen rausgehauen, dass es mein gutes Recht ist da mal etwas zu zu sagen.

Du bist auch so eine Person, denn du gehst davon aus, dass es Gott gibt und faselst von Liebe und Dingen die er will als ob es sich um eine lebende Person handeln würde die du etwas gefragt hast. Dabei vergisst du völlig, dass es hier um (d)einen Glauben geht. Nicht um Wissen. Um ein Gefühl, eine Ansicht. Und das nervt mich gewaltig. Ja, auch aus atheistischer Sicht.

Zu behaupten, man würde wissen, dass eine höhere Macht existiert/nicht existiert ist anmaßend, nichts weiter.

Außerdem tust du so als würde es in solchen Fällen um "wollen" gehen. Entweder bin ich von etwas überzeugt und glaube es oder ich tue das nicht. Das hat nichts mit wollen zu tun. Ich stelle mich nicht gegen eine möglicherweise existierende Gestalt, ich glaube ganz einfach nicht an sie, weil ich es für sehr unwahrscheinlich halte. So unwahrscheinlich, dass ich sagen kann, ich glaube nicht an Gott.

Ich persönlich habe nie versucht irgendwem meine Sicht der Dinge aufzuzwingen, das soll mal schön jeder für sich allein entscheiden.

Die Frage ist doch viel eher, warum du dich davon angegriffen fühlst, wenn jemand anderer Meinung ist als du. Du kannst den Usern hier nicht verbieten auf bestimmte Frage zu antworten. Denn selbst, wenn man nicht an etwas göttliches glaubt, kann man sich darüber informieren und etwas zum Thema beisteuern. Mal davon abgesehen, dass dein Glaube ja nicht sehr gefestigt sein kann, wenn dich ein wenig Kritik gleich aus der Bahn wirft.

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Kommentar von joergbauer
21.04.2017, 10:14

Es ist nicht anmaßend, denn wie kann es denn sein, daß es seit gefühlt ewigen Zeiten Menschen gibt, die an Jesus Christus und Gott glauben? Und die alle bezeugen, daß sie Gott erleben und geistlich erneuert wurden. Warum sollte Gott einen auch im Unklaren darüber lassen, daß ER existiert und uns etwas zu sagen hat?

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Kurz gesagt:

Du darfst überall deinen gläubigen Senf dazu geben, weil dein Gott dich dazu aufruft den Mitmenschen die Gute Nachricht von der Erlösung durch Jesus Christus zu bringen.

Atheisten dürfen nicht überall ihren Senf dazu geben, auch wenn ihre Logik sie dazu aufruft den Mitmenschen die Gute Nachricht zu bringen, dass keine Notwendigkeit besteht irgendwelche merkwürdigen und sinnlosen Rituale auszuführen, weil es keinen Gott gibt.

...und nein, ich sehe keine große Auseinandersetzung in einem transzendenten Sinne.

Von mir aus kannst du glauben an was du willst, aber wenn jemand versucht mir mein Recht auf freie Meinungsäußerung einzuschränken, dann wird es eng. Ich darf zu allem meinen Senf dazu geben, solange ich keinen Menschen persönlich beleidige. Zu sagen "Ich halte deinen Gott für nicht existent" ist ganz sicher keine Beleidigung.

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Kommentar von Panazee
21.05.2017, 09:16

@derechteherbert Hääh? Ich lebe gerne hier, weil ich hier sagen kann was ich will. Von mir aus können doch Christen sagen was sie wollen. Ich darf aber auch sagen was ich will. Ich kann mir deinen Kommentar nur so erklären, dass du nicht verstanden hast was ich geschrieben habe. Du magst von einem christlichen Land reden, aber mindestens die Hälfte aller Deutschen glauben nicht an diesen Christengott.

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"Liebe Atheisten und Gott-Leugner"

:facepalm: Die Begriffe werden immer absurder.

"Warum antworten auf eine Frage über Glauben so viele Menschen, die nicht an Gott glauben wollen?"

Kommt immer drauf an, wie die Frage gestellt ist. Davon mal ganz ab, dass die Frage öffentlich gestellt wird und somit es auch jedem frei steht darauf zu antworten, sollte man erwarten, dass z.B. bei Diskussionsfragen sich viele Parteien melden werden.

Ebenfalls kommt sowas fix bei provokanten Fragen zustande.

"Wenn Ihr nicht Gott glauben wollt, könnten Ihr doch einfach die anderen in Ruhe lassen."

Das geht in beide Richtungen ;)

Beispielsweise schränkst du nicht ein. Deine Aussage ist im Endeffekt, dass JEDER Atheist (also auch ich) grundsätzlich irgendwelche Religionsfragen kommentiert mit "Gibbet nicht". Das würde auch funktionieren, wenn es so wäre.

Ebenfalls wie bei den meisten Gruppen, gibt es Menschen, welche stärker auffallen und welche die nicht auffallen.

Sinnvoller wäre in dem Zusammenhang zu fragen, warum Menschen überhaupt andere Leute von ihrer Lebensart überzeugen wollen und wie sinnvoll das wäre. Das würde sich dann aber halt nicht mehr explizit gegen Atheisten richten.

"Seht Ihr, dass wir alle mitten in einer großen Auseinandersetzung sind"

Meh hab ich wenig Lust drauf. Da ich an keine Gottheiten glaube, wird es wohl auch nichts mit "wahrer Gottheit".

"für die Er nicht verantwortlich ist"

:doublefacepalm: Ich nenne sowas gerne "Rosinenpickerei". Oder in einem Lied verpackt:

Das witzigste an der ganzen Frage ist, dass es wieder darum geht, dass doch Atheisten an den einzig wahren Gott glauben sollten. Oder anders gesagt: Es geht hier weniger um Kritik, als mehr um einen weiteren Versuch zu missionieren.

Top.

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Hallo GottLiebtSie,

Liebe Atheisten und Gott-Leugner,

Hi Theist und Märchenfigur-Anhänger.

was habt Ihr davon, wenn Ihr den Glauben anderer verunglimpft und infrage Stellt, anstatt unter Euch zu bleiben?

Es ist so, Religionen stellen Behauptungen auf, die zum einen sich selbst widersprechen wie das "Allmachtsparadoxon" bei Gott, (natürlich nicht alle) und zum anderen ohne den Hauch eines ernstzunehmenden Beweises.

Die Gefahr ist eben groß, dass man irgendeinem Wesen dient, welches vielleicht garnicht existiert. Zudem, hat es in der Geschichte immer wieder Religionen gegeben, die irgendwelche "Götter", hatten o. ä.

Aber wenn es soviele Religionen gibt, welche davon hat denn eigentlich Recht? Könnte es nicht auch sein, dass keine davon Recht hat und alles nur eine Erfindung ist?

Zudem, wenn Theisten das Recht haben, zu anderen Leuten zu gehen und ihnen ihren "Glauben", aufzudrücken, finde ich haben Atheisten und anderweitig nicht-religiöse Menschen das Recht "Aufzuklären", also eben das Gegenteil von "Missionieren".

Desweiteren:

Wenn Ihr nicht Gott glauben wollt, könnten Ihr doch einfach die anderen
in Ruhe lassen. Oder ruft Euch etwa Euer nicht existenter Gott auf, den
nicht beweisbaren Gott permanent infrage zu stellen?

Es gibt keinen "Nicht-existierenden", Gott. Atheisten haben eben keinen solchen, sie haben den Begriff wohl nicht ganz verstanden. Abgesehen davon, sind es doch die Religionen die die anderen Menschen nicht in ruhe lassen,

und permanent dazu aufrufen zu "Missionieren", insbesondere Kinder die sich nicht wirklich dagegen wehren können. Außerdem, denke ich, ich habe sehr wohl das Recht anderen zu zeigen wie falsch ihr glaube eigentlich ist.

Denkt Ihr eigentlich darüber nach, dass Ihr Euch genauso als
"Missionare" gebrauchen lasst, wie auch unser Gott uns dazu aufruft, den
Mitmenschen die Gute Nachricht von der Erlösung durch Jesus Christus zu
bringen?

Naja ich würde es nicht unbedingt als "Missionieren", bezeichnen sondern mehr "Aufklären". Wie bereits erwähnt, es gibt viele Behauptungen in Religionen die viel zu unrealistisch sind, damit ist das Christentum nicht alleine, aber machen wir mal weiter.

Allmachtsparadoxon habe ich bereits erwähnt, dann das "Theodizee-Problem", wie soll es eine "schwangere Jungfrau" geben, warum konnte bisher nur 1 Mensch von den toten auferstehen (davon abgesehen, wie ist das überhaupt möglich),

Es gibt soviele Lücken, und ich habe bisher noch immer nicht ein ernstzunehmendes Argument oder einen Beweis gesehen, der das rational erklären könnte.

Daher wäre die bisher einzige rationale Begründung, dass das alles nur eine Erfindung ist.

Seht Ihr, dass wir alle mitten in einer großen Auseinandersetzung sind
zwischen dem, der sich selbst zu Gott machen will, dabei aber fast alle
Menschen verblendet, und dem wahren Gott, der uns Menschen trotz der
Zustände auf dieser Erde - für die Er nicht verantwortlich ist - liebt
und zu sich ziehen möchte?

Nein das kann ich nicht sehen. Vorallem jetzt muss ich mal gegenfragen, welchen Gott meinen sie denn explizit? Zeus, Poseidon, Mars etc.?

Ok, das war ne kurze Scherzfrage, sie meinen den christlichen Gott, aber wie bereits gesagt, es ist nur ihr glaube, ich könnte ihnen zwei sinnvolle Zitate geben,

- Eine Lüge bleibt eine Lüge, auch wenn Millionen daran glauben

- Die Wahrheit bleibt die Wahrheit, auch wenn niemand daran glaubt.

Ich weiß leider nicht mehr wer diese Zitate gesagt hat, ich war's jedenfalls nicht, aber das sehen sie, ist mehr dran, als sie im ersten Augenblick denken!

:)

Liebe Grüße Dhalwim,

PS: Ich werde weiterhin meinen Senf zu Religion dazugeben, auch wenn das niemand hören will!

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Kommentar von AlfredTheButler
11.05.2017, 21:14

Danke jetzt muss ich nichts mehr schreiben :*

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Warum antworten auf eine Frage über Glauben so viele Menschen, die nicht an Gott glauben wollen?

Weil sie sich oft mit dem Glauben beschäftigen und auch das Recht haben zu jeder Frage eine Antwort zu verfassen, wenn sie meinen, dass sie was dazu beizutragen haben. Das ist ein freies Land und hier darf jeder (fast alles) sagen was er will. Gibt paar Ausnahmen mit Schweigepflicht, Amtsträger usw.

Wenn jemand was zu sagen hat zu der Frage "Gibt es ein Leben nach dem Tod", dann kann er das doch gerne tun. Wenn jemand schreibt "logo", dann habe ich genauso das Recht zu schreiben "totaler Unsinn". Und dieses Recht behalte ich mir vor.

Wir sind hier nicht mehr im Mittelalter, wo Atheismus verboten ist. Wir leben in Deutschland und da ist es mein gutes Recht die Kirche und den Glauben so zu kritisieren, wie ICH das für richtig halte und dennoch nicht gegen die Gesetze verstoße.

Und mMn ist es unabdingbar wichtig, dass in der heutigen Zeit Glaube und Religion kritisiert werden. Es kann nicht sein, dass die jeden Unsinn in die Welt setzen können und das als "Wahrheit" verkaufen. Das sind Mittelaltermethoden.

Aus diesem Grund sehe ich auch sehr sehr oft hier bei Glaubensfragen vorbei.

Liebe Atheisten und Gott-Leugner,

Oh, nochmal förmlich...okay....: Halli hallo.

PS: Gott-Leugner bin ich aus Stolz.

was habt Ihr davon, wenn Ihr den Glauben anderer verunglimpft und infrage Stellt, anstatt unter Euch zu bleiben?

Ich verunglipfe nichts, ich stelle Dinge richtig!

Solange, solange es hier Menschen gibt, die behaupten
"hör auf zu ornanieren, sonst kommst du nicht ins Paradies",
"Ich habe gesündigt, komme ich in die Hölle?",
"Es gibt auch Wunder",
"Atheisten führen viel mehr Krieg: Siehe Hitler"
"Gott hat mir die Gabe gegeben....",
solange werde ich hier auch kommen und diesen Unsinn kritisieren. Hier gibt es schließlich auch Kinder und die müssen hier nicht mit so einem realitätsfremden Weltbild kostenlos indoktriniert werden.

Wenn du das Wort "verunglimpfen" weglässt, dann weißt du jetzt warum ich hier bin: Ich bin für Bildung! Und Bildung schließlt Glaube aus. Bildung ist Wissen!

Wenn Ihr nicht Gott glauben wollt, könnten Ihr doch einfach die anderen in Ruhe lassen.

Nicht solange hier Schreckensmodelle wie Hölle und Teufel ausgekramt werden.
Nicht solange es hier Menschen gibt, die behaupten, dass Atheisten viel gewaltätiger sind.
Nicht solange es hier Menschen gibt, die immer und immmer und immer wieder behaupten, dass wenn Wissenschaftler sich etwas nicht erklären können, dann ist es automatisch "ein Wunder".
Nicht solange es hier Menschen gibt, die den Islam als friedlichste Religion verkaufen.

Solange hier die Tatsachen dermaßen verdreht werden, solange wird es auch mich und meine kritischen Kollegen hier geben!

Man darf solchen Schreckensverbreitern kein freien lauf geben. Hier gibt es wie gesagt auch Kinder!

PS:

und dem wahren Gott,

Es gibt keinen Gott!

Ich hoffe ich konnte dir deine Frage hinreichend beantworten

Gruß
Omni

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Nachdem ich jetzt ja eh schon auf die Frage geklickt habe, kann ich auch gleich antworten.

Vorneweg: ich zähle mich selbst am ehesten zu den Agnostikern, braue mir aber wenn man es genau nimmt mein eigenes Süppchen in Bezug auf Religion. Ich glaube an den Himmel, jedoch nicht an Gott.

was habt Ihr davon, wenn Ihr den Glauben anderer verunglimpft und infrage Stellt, anstatt unter Euch zu bleiben? 

Von einer Verunglimpfung hat keiner etwas. Soweit stimme ich mit dir
überein. Das Infrage-stellen hat meiner persönlichen Meinung nach jedoch
keine wirklichen Nachteile und die daraus entstehenden Gespräche
empfinde ich zum Teil als hochinteressant!

Außerdem sind meines Wissens nach gerade dadurch schon einige wissenschaftliche Entdeckungen gemacht worden. Nicht alles als (Gott-)gegeben anzusehen, hat schon so manchen Leuten zu einem sehr erfolgreichen Entdeckertrieb verholfen.

Was hätten wir denn für nennenswerte Vorteile wenn wir unter uns bleiben würden? Was hättest du für Vorteile? Findest du nicht,dass Austausch wichtig ist?

Wenn Ihr nicht Gott glauben wollt, könnten Ihr doch einfach die anderen in Ruhe lassen.

Ja, das wäre eine Möglichkeit. Der Spieß lässt sich aber auch umdrehen.
Auch hier auf gutefrage.net gibt es einige Missionare. Am häufigsten
habe ich hierbei das Christentum erlebt. In Fragen zu Krankheitsbildern
und entsprechenden medizinischen Vorgehensweisen kommen Antworten, dass man beten und Gott um Vergebung bitten solle. Das hilft dem Fragesteller leider überhaupt nicht.

Wenn in einer Frage nach Meinungen zu Bibelstellen, unerklärlichen Ereignissen oder ähnlichem gefragt wird, dann schließt das, solange nicht anders spezifiziert, alle Meinungen ein, auch die von beispielsweise Atheisten.

Will man nur die Meinungen einer bestimmten Zielgruppe, so muss man das in der Frage genau erwähnen, spezifizieren. Ist dies nicht der Fall, kommt eine Vielzahl verschiedener Antworten, von den verschiedensten Leuten mit
ihren individuellen Meinungen. Was stört dich denn genau an solchen
Antworten?

Denkt Ihr eigentlich darüber nach, dass Ihr Euch genauso als
"Missionare" gebrauchen lasst, wie auch unser Gott uns dazu aufruft, den
Mitmenschen die Gute Nachricht von der Erlösung durch Jesus Christus zu bringen?

Was verstehst du unter "gebrauchen lassen"? Wer macht denn bitte von einem "Gebrauch"? Und wie ruft "euer Gott" euch, beziehungsweise dich dazu auf zu missionieren? Hat er mit dir gesprochen? Warum zeigt er sich nicht einfach allen Menschen auf der Welt? Wieso hat er zugelassen, dass in seinem Namen brutale Kriege geführt werden? Wieso hat er zugelassen,
dass "seine prächtigste Schöpfung nach seinem Ebenbild" andere "seiner
Schöpfungen" zu 100% ausrotten? Wieso gibt es Kriege, Rassismus,
Sklaverei, Hungersnöte und all die anderen Leiden auf dieser Welt?

Seht Ihr, dass wir alle mitten in einer großen Auseinandersetzung
sind zwischen dem, der sich selbst zu Gott machen will, dabei aber fast
alle Menschen verblendet, und dem wahren Gott, der uns Menschen trotz
der Zustände auf dieser Erde - für die Er nicht verantwortlich ist -
liebt und zu sich ziehen möchte?

Nein, das sehe ich nicht. Ich sehe aber dafür, dass Glaube schon sehr viele
Leben manipuliert, eingeengt, erschwert und gekostet hat. Ich denke
dabei beispielsweise an die Kreuzzüge.

Wenn Du möchtest, schreibe ich Dir gern mehr dazu - möchtest Du?

Viele Grüße
yunatidusauron

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Zu allererst, die Frage ist falsch gestellt.
Glauben ist nicht eine Sache von Wollen. Ich könnte mich bemühen wie ich wollte, ich könnte aber nicht glauben, dass Schweine fliegen können.

Was die Antworten zu religiösen Themen angeht, so gibt es zumindest für mich mehrere Gründe, darauf zu antworten.

Da Religionen ganze Gesellschaften beeinflussen und somit auch Auswirkungen auf das leben von Atheisten haben, geht Religion jeden etwas an. Deswegen mische ich bei dem Thema mit.

das hier ist zwar ein virtueller, aber öffentlicher Ort. Wenn man zum Beispiel in einer belebten Fußgängerzone eine Frage über den eigenen Glauben in die Menge ruft, muss man sich nicht wundern, wenn man nicht nur Antworten von seinen Glaubensbrüdern bekommt, sondern von allen.
Wer nur Antworten von anderen Gläubigen haben will, geht in der realen Welt zu entsprechenden versammlungen, in der virtuellen Welt in entsprechende Foren, wo die Gläubigen unter sich sind.

Das bringt mich gleich zur Antwort auf die Frage, warum die Atheisten nicht unter sich bleiben. Das haben sie meistens nicht nötig. Es gibt auch atheistische Foren im Netz. dort gibt es auch religiöse Leute. Die dürfen mit diskutieren, so lange sie weitgehend höflich und sachlich bleiben. Kritik am eigenen Weltbild ist für Atheisten nichts Schlimmes, ihr Weltbild basiert auf Belegen. Ändert sich die Faktenlage, passt man sein Weltbild einfach an.

Bei religiösen Menschen geht das nicht, ihr Weltbild widerspricht der Faktenlage je nach Glaube mehr oder weniger. Ich mache lediglich auf Widersprüche aufmerksam. Das mache ich aus reiner Höflichkeit. Wäre mein Weltbild widersprüchlich, wäre ich dafür dankbar, dass mir jemand die Widersprüche aufzeigt.

Du glaubst, den wahren Gott zu kennen, dann bring ein paar Belege. Sofern du nicht selbst verblendet bist, hast du bestimmt ein paar Stichhaltige, was ich aber nicht denke. Ich lasse mich gern vom Gegenteil überzeugen.

Zu guter Letzt hat jeder Mensch das Recht auf freie Meinungsäußerung. Jeder Gläubige darf sich über seinen Glauben äußern, auch öffentlich, wie es hier geschieht. Es hat aber niemand das recht, nicht kritisiert werden zu dürfen. Das war mal früher so. Die Kirche nahm sich heraus, dass niemand sie kritisieren durfte. Wer es doch tat, wurde im besten Fall dazu genötigt, seine Aussagen zu widerrufen, Kerkerhaft, Folter und Hinrichtung waren aber häufig angewendete Methoden, um sich unliebsamen Kritikern zu entledigen. Die Kirche hatte mal die Macht, alle Kritik zu unterdrücken. Aus irgendeinem Grund nennt man diese Epoche heute das finstere Mittelalter.

Die heutigen Gläubigen müssen sich in den meisten Ländern andere Wege suchen, mit Kritikern umzugehen, oder in ein Land ziehen, wo Kritik am Glauben tatsächlich verboten ist. Immer wieder komisch zu sehen, dass solche Länder zu den Rückständigsten gehören.

Fortschritte gab es auffallend häufig dort, wo Religiosität mehr und mehr überwunden und an den Rand gedrängt wurde.

Unterm Strich sieht es doch so aus:
Wer Kritik aus dem Weg gehen will, sollte die Öffentlichkeit daher besser meiden. In der Öffentlichkeit wird man eben mit der ganzen Bandbreite konfrontiert. Wer antike Mythen für wahr hält und sich öffentlich darüber äußert, muss sich doch nicht wundern, dass jemand darauf verweist, dass dies nur Mythen sind und die Widersprüche aufzeigt.

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Kommentar von KaeteK
20.04.2017, 11:09

Nein! Glauben ist eine Sache der Gnade Gottes. Denn durch die Gnade seid ihr errettet, mittelst des Glaubens; und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, auf daß niemand sich rühme. Epheser 2:8‭-‬9 ELB

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Kommentar von Suboptimierer
20.04.2017, 14:22

Kritik am eigenen Weltbild ist für Atheisten nichts Schlimmes, ihr Weltbild basiert auf Belegen.

Nicht zwingend. Jemand, der beispielsweise im Gegensatz zu dir daran glauben würde, dass Schweine fliegen, könnte sowohl Atheist als auch Theist sein.

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Kommentar von ErsterSchnee
20.04.2017, 15:43

"Bei religiösen Menschen geht das nicht, ihr Weltbild widerspricht der Faktenlage je nach Glaube mehr oder weniger."

DAS ist jetzt aber auch eine sehr pauschale Meinung und kein Fakt. 

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Ist das eine ehrliche Frage, oder ein Aufruf?

Antwort auf die Frage: Die Gründe können unterschiedlich sein. Natürlich gibt es Atheisten, die sich über Gläubige lustig machen. Es gibt aber auch Atheisten, die sich gut mit Religion anskennen.

Antwort auf den Aufruf: Dass du Sarkasmus manchmal nicht ertragen kannst, sehe ich noch ein. Dass du ihn aber mit Skeptizismus in einem Topf wirfst und von deinen Mitmenschen verlangst, beides zu unterlassen, ist naiv. Es würde zu einem Echokammer-Effekt führen, in denen sich nur noch jene Leute zu Religion äußern, die selber religiös sind und durch die typische kognitive Verzerrung sich selbst und damit Religion als rational erleben.

Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Filterblase#Echokammer-Effekt

was habt Ihr davon, wenn Ihr den Glauben anderer verunglimpft und infrage Stellt, anstatt unter Euch zu bleiben?

Ich persönlich habe von diesem Infrage-Stellen gelernt, wie naiv oder dogmatisch viele Leute im Internet sein können. Gläubige sind womöglich nicht irrationaler, als andere Leute, nur sind die Gebiete anders, auf denen die Irrationalität zutage kommt.

Davon abgesehen bin ich Skeptiker, was sich nicht nur auf Religion beschränkt. Ich habe viel über gute und schlechte Argumentation gelernt. Und es gibt viele Leute, die sind dafür dankbarer, als du.

Oder ruft Euch etwa Euer nicht existenter Gott auf, den nicht beweisbaren Gott permanent infrage zu stellen?

Nein, mich rufen Interesse und ein gesellschaftliches Engagement dazu auf.

Denkt Ihr eigentlich darüber nach, dass Ihr Euch genauso als
"Missionare" gebrauchen lasst, wie auch unser Gott uns dazu aufruft, den
Mitmenschen die Gute Nachricht von der Erlösung durch Jesus Christus zu bringen?

Wer gebraucht jemanden als Missionar?

Seht Ihr, dass wir alle mitten in einer großen Auseinandersetzung sind zwischen dem, der sich selbst zu Gott machen will

Ich kenne niemanden, der sich selbst zu Gott machen will.

und dem wahren Gott, der uns Menschen trotz der Zustände auf dieser Erde - für die Er nicht verantwortlich ist - liebt und zu sich ziehen
möchte?

Du hast gerade Atheisten gefragt, ob sie einen wahren Gott sehen. Atheisten glauben an keinen Gott und die Antwort lautet daher: Nein.

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Warum? Wegen Menschen wie dir, lieber Atheist und Gött-Leugner! (Ja, das bist auch du!)

Menschen wie du bemühen sich tagtäglich an allen Ecken und Enden, mit ihren Wahrheitsverdrehungen und Lügen, mit ihren Verurteilungen anderer Lebensweisen/Sexualitäten und ihrem unberechtigterweise hochgehaltenen hohen Zeigefingern ein friedliches Zusammenleben zu behindern.

Glaubt bitte in euren vier Wänden an euren kosmischen Zauberer, aber belästigt damit nicht andere Menschen (und vor allen Dingen Kinder). Mischt euch erst wieder in die Politik ein, wenn ihr beweisen könnt, daß euer Gott existiert (daraus wird natürlich nie etwas, da er nachweislich eine Erindung ist). Solange ihr das nicht könnt, habt ihr immer damit zu rechnen, daß euch andere Menschen für den von euch verbreiteten Unsinn in die Schranken weisen. Verbal wohlgemerkt. Also lachhaft im Vergleich dazu, was bis vor noch sehr kurzer Zeit mit jemandem passierte, der Kritik an eurem kleingeistigen Weltbild übte.

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Kommentar von Dovahkiin11
15.05.2017, 13:48

Belästigung? Noch nie habe ich derartiges erlebt. Angesprochen zu werden, empfinde ich nicht als Belästigung. Oder reagierst du derart empfindlich auf einige Fragen? 

Wieso sollte man die Thematik in den eigenen vier Wänden lassen? Nur durch Kommunikation haben viele Menschen überhaupt aus der Verzweiflung gefunden, einen Lebenssinn gefunden, ihr Leben aus eigener Entscheidung geändert, ihr Leben überhaupt weiterführen können. 

Alles in den eigenen vier Wänden zu lassen, ist die kurzsichtigste und primitivste Haltung überhaupt. Sich neuen Einflüssen auszusetzen, verschiedene Perspektiven kennenzulernen, zu bewerten, hinterfragen und kommunizieren, ist die einzige Basis, auf der Individuum Fortschritte machen kann. Hätte man mich als Kind damit "in Ruhe gelassen", wäre ich lange nicht dort, wo ich heute bin. 

Das Einzige, wovon man Kinder verschonen sollte, sind derart feindselige hasserfüllte Beleidigungen, wie du sie hier gegen andere Lebensphilosophien verwendest. Ein Inbegriff für die eigentliche Wand, die diese Gesellschaft trennt, Hass und Distanz (die von dir angeprangerte Partei orientiert sich dem höchsten Gebot nach an dem exakten Gegenteil). Und lachhaft ist das, was Christen in vielen Ländern durchmachen, nicht wirklich.

In den eigenen vier Wänden sollten die Antworten bleiben, die mit der Fragestellung nichts zu tun haben (was der Fragesteller auch zu meinen scheint). Beleidigende Diskussionen über die Existenz von Gott in Posts, die diese Frage überhaupt nicht thematisieren, sind die eigentliche Problematik. Und dennoch ist in jeder Frage, die das Wort Religion nur beinhaltet, von jenen Beitragen auszugehen. 

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Wenn ich ganz ehrlich sein darf, lieber 'GottLiebtSie', wundert es mich als Christ oft sehr, was hier von Christen manchmal so alles gefragt wird.

Manche Frage lädt geradezu ein, dass Atheisten anfangen zu spotten und sich lustig zu machen.

Dann denke ich, haben diese Leute denn keine Kirche/Gemeinde, wo sie jemanden anrufen könnten oder unter 4 Augen ihre Frage stellen könnten.

Wirklich brennende und persönliche Glaubensfragen könnte man auch so stellen, dass sie nur über PNs beantwortet werden können. Also im Privatbereich, wenn man wirklich keinen 'echten' Menschen hat, der einem weiterhelfen kann. 

Beispiel: 'liebe Mitchristen, ich habe eine brennende Frage im Bezug auf den Himmel. Kann mir jemand via PN helfen?"

Von Denjenigen, die dann antworten, kann man schnell herausfinden, ob sie echte Christen sind, wenn man sich ihre vorhergehenden, öffentlichen Antworten durchliest. Und dann stellt man die echte Frag erst via PN.

Ja, mir passiert es auch, dass ich als dumm bezeichnet werde und noch viel schlimmer, aber das gehört nun mal zur Nachfolge Jesu dazu. Der Knecht ist nicht grösser wie sein Meister, sagt Jesus. Wenn sie mich verfolgen, werden sie auch euch verfolgen, sagt er. Und er sagt auch 'segnet, die euch verfluchen. Segnet und fluchet nicht;'

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Kommentar von rlstevenson
20.04.2017, 15:28

Das nenne ich mal eine Antwort! Chapeau! So lasse ich mir die christliche Weltanschauung gerne gefallen...

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Kommentar von Susanne88
21.04.2017, 00:54

Respekt, selten so eine souveräne Antwort gelesen. Sage ich als Atheistin!

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Liebe Atheisten und Gott-Leugner,

Ich leugne nicht das ein Gott existiert, ich leugne die mir bisher gezeigten Gottesbilder aus verschiedensten Gründen. Vor dem Leugnen stände erstmal der Nachweis, eine bisher unbezwungene Hürde.

was habt Ihr davon, wenn Ihr den Glauben anderer verunglimpft und
infrage Stellt, anstatt unter Euch zu bleiben?

Ich verunglimpfe nicht, ich stelle kritische Fragen. Sofern der Glaube Hand und Fuss hat, sollte er demonstrierbar sein. Jeder der übrigens Religion A glaubt stellt dadurch Religion B ebenfalls in Frage.

Wenn Ihr nicht Gott glauben wollt, könnten Ihr doch einfach die anderen in Ruhe lassen.

Das ist keine Frage des Wollens. Du glaubst doch nicht deshalb nicht an Feen weil du dich da bemühen müsstest. Feen erscheinen dir einfach nicht glaubwürdig. Aus diesem grund glaube ich nicht an gott. Mangel an Nachweisbarkeit. Fühl dich eingeladen mich zu überzeugen.

Oder ruft Euch etwa Euer nicht existenter Gott auf, den nicht beweisbaren Gott permanent infrage zu stellen?

Nein. Mich rufen eklatante logische Fehler dazu auf Gottesbeweise zu kritisieren und die negativen Auswüchse von Religionen tun ein übriges.

Denkt Ihr eigentlich darüber nach, dass Ihr Euch genauso als
"Missionare" gebrauchen lasst, wie auch unser Gott uns dazu aufruft, den Mitmenschen die Gute Nachricht von der Erlösung durch Jesus Christus zu bringen?

Nö. Ich mach das von mir aus. ausserdem mag ich gute Gespräche. ausserdem schärft das zerlegen logisch schwacher Argumente den Sinn für Logikfehler.

Seht Ihr, dass wir alle mitten in einer großen Auseinandersetzung
sind zwischen dem, der sich selbst zu Gott machen will, dabei aber fast
alle Menschen verblendet, und dem wahren Gott, der uns Menschen trotz der Zustände auf dieser Erde - für die Er nicht verantwortlich ist -
liebt und zu sich ziehen möchte?

Wahrer Gott? Abermals, fühl dich eingeladen. Warum meinst du Gott wäre real?

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Dass Atheisten Gläubige "verunglimpfen", hat sicher auch etwas damit zu tun, dass Gläubige seit Jahrhunderten Atheisten als "Ungläubige", "Ketzer"  und "Heiden" verunglimpfen, diskriminieren und sogar ausrotten (z.B. indigene Völker in Südamerika). Atheisten töten keine Gläubigen wegen des Glaubens, umgekehrt sieht das ganz anders aus, siehe IS.

Du schreibst: "... dem wahren Gott, der uns Menschen trotz der Zustände auf dieser Erde - für die Er nicht verantwortlich ist - liebt und zu sich ziehen möchte..."

Wieso ist der "wahre Gott" - wer immer das sein mag - nicht verantwortlich für die Zustände auf der Erde? Er wird von den Gläubiegen doch als Schöpfer und Lenker gesehen.

Kraft Seiner Allmacht könnte Er die irdische Welt und die Menschen doch verbessern, vor Allem, wenn Er sie wirklich lieben würde.

Woher nehmen die Gläubigen eigentlich ihre Gewissheit, dass Gott sich heute noch für die Erde und die Menschen interessiert? Vielleicht ist er ja längst mit Schöpfungen auf einem Exoplaneten beschäftigt oder tut nichts. Im Glauben der Cherokee sieht das so aus: "Gott schuf die Erde und die Menschen. Er schenkte den Menschen die Erde und sagte zu ihnen: 'Passt gut auf sie auf und ehrt sie.' Dann lehnte er sich zurück und ruhte aus." So kann man es also auch sehen: Schöpfung fertig, nun macht Euer Ding alleine ohne mich.

Ich bin nun schon 67 Jahre alt, hatte aber noch nie das Gefühl, dass irgendein Gott mich "zu sich ziehen möchte". Ich habe nicht einmal etwas von Versuchen in dieser Richtung bemerkt.

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Warum antworten auf eine Frage über Glauben so viele Menschen, die nicht an Gott glauben wollen?

Ganz einfach: Weil auch die Menschen, die nicht glauben, eine Meinung zum Glauben haben. Und wenn Du nach einer Meinung fragst, kannst Du nicht erwarten, daß nur diejenigen antworten, die Deiner Meinung sind.

Seht Ihr, dass wir alle mitten in einer großen Auseinandersetzung sind

Nein, das sehe ich so nicht. Einen Meinungsaustausch würde ich nicht als "Auseinandersetzung" bezeichnen wollen - das hat einen viel zu aggressiven Beigeschmack.

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>Warum antworten auf eine Frage über Glauben so viele Menschen, die nicht an Gott glauben wollen?

Ich würde deine Frage gerne beantworten, aber zunächst müsstest du erklären welchen Gott du eigentlich meinst. 

Du schreibst später etwas von "Jesus Christus", deshalb vermute ich es geht dir um den Gott den die Mehrheit der heutigen Lehrer der römisch-katholischen Christenheit für existierend betrachtet. Oder ist der Gott einer anderen christlichen Kirche gemeint, oder der Gott der volksgläubigen Katholen in Deutschland? 

Am besten gibst du mal ein paar Eigenschaften des Gottes an, an den du glaubst. Hierbei solltest du darauf achten dass du dir nicht selber widersprichst wie z.B. "eine Eigenschaft von meinem Gott ist, dass er manchmal Gebete erhört, er sich aber nicht prüfen lässt".  Denn miteinander nachdenken können wir nur, wenn wir uns zunächst darüber einigen worüber wir eigentlich nachdenken wollen. 

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Seht Ihr, dass wir alle mitten in einer großen Auseinandersetzung

Diese Worte zeigen doch, welch Geistes Kind du bist.

Wieso glaubst du dich in einer Auseinandersetzung mit Atheisten?

Glaube ist eine persönliche und sicher auch positive Sache. Aber es ist sicher nichts was man anderen aufzwängen muss.

Oft antworten nicht-Glaubende auch einfach auf solche Fragen, um eben die Unantastbarkeit und das Recht auf Glaubens- oder "unglaubens"-freiheit zu verteidigen.

Also auch um das Recht von gläubigen Menschen zu verteidigen,  glauben zu dürfen was Sie wollen. Um das zu tun muss man selbst nicht gläubig sein. Man muss nur so etwas wie Toleranz besitzen.

dass Ihr Euch genauso als "Missionare" gebrauchen lasst

zwischen dem, der sich selbst zu Gott machen will

Aber allein die Formulierungen die du hier verwendest zeigen doch, dass es für dich unmöglich ist, eine atheistische Weltsicht zu tolerieren. Du unterstellst Atheisten, Sie ließen sich vom Teufel instrumentalisieren.

Eine Figur die irgendwann erfunden worden ist. Die es bei der Begründung der christlichen Religion weder physisch noch metaphorisch gab.

dabei aber fast alle Menschen verblendet

Klingt so, als würdest du Jedem der nicht deines Glaubens ist unterstellen, er wäre schlichtweg nur verblendet. Kein besonders christliches Verhalten. Obwohl doch, wenn man so zurück blickt, ist genau das christliche Tradition.

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Oft wurde die Frage nach der Existenz Gottes erhoben und immer jeder verflucht zu diesem Thema. Und früher gab es auf dieser Basis Kriege. Persönlich glaube ich nicht an Gott und denke, das ist ein Märchen. Aber trotzdem bin ich eine anständige Person und verbessern jeden Tag.

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Ganz ehrlich - in meinen Augen ist "Glaube" eine ganz persönliche Angelegenheit. Ich kann glauben (woran auch immer) oder ich kann es lassen. Aber ich muss niemanden davon überzeugen.

"Missionarischer Eifer" findet statt, wenn die eigene (kleine) Welt davon bedroht wird, dass jemand anderer Meinung ist.

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Kommentar von GottLiebtSie
20.04.2017, 08:19

Nun, ich kann auch niemanden "überzeugen", doch wenn Leute antworten, deren Antwort definitiv nicht gewünscht wird, und dann in einer aggressiven Art und Weise, erlebe ich das als respektlos.

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Kommentar von Whitekliffs
21.04.2017, 11:26

Hallo ErsterSchnee

"Missionarischer Eifer" findet statt, wenn die eigene (kleine) Welt davon bedroht wird, dass jemand anderer Meinung ist. 

Dieses Argument kann man natürlich auch umdrehen. Man wird schon oft mit einem starken (missionarischen) Eifer bearbeitet wenn man Christ ist. 

Man wird wirklich oft als ausgesprochen dumm, ungebildet, ignorant, usw. bezeichnet weil man Christ ist. Und das sind nun nur ein paar der unschönen Beispiele. Es wird doch oft mit grossem Sarkasmus geantwortet und man meint manchmal fast Hass zu spüren. 

Da fragt man sich ja auch, warum?

Warum nicht einfach Toleranz üben, es einfach unkommentiert stehen lassen? 

Oder fühlen manche Nichtgläubige sich bedroht in ihrer eigenen (kleinen) Welt?

Im Allgemeinen gehört eine gewisse Reife dazu, andere Meinungen einfach stehen zu lassen beziehungsweise sie respektvoll zu diskutieren. Mit respektvoll meine ich den Respekt vor dem Gegenüber, dem Menschen mit seiner Meinung. die Meinung muss ich nicht teilen, aber mit dem Menschen muss ich so umgehen, wie ich es mir selber auch wünsche.

Das muss man lernen und da macht man auch mal Fehler. Aber wie heisst es in der Bibel so schön: 

Hass führt zu Streit, aber Liebe sieht über Fehler hinweg
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Grüß Dich GottLiebtSie!

Für uns geht es nicht um das Verunglimpfen, sondern um die Wahrheit und vor allem um die Vernunft.

Auch in religiösen Dingen muss die Kritikmöglichkeit gewahrt bleiben. Sie kann nämlich dazu beitragen, die eigene Einstellung zu hinterfragen.

Wer das nicht will und sich sträubt, der hat durchaus oft das Gefühl des Verunglimpfens, aber wirklich nachgedacht hat man dabei nicht. Und für das Gefühl ist man selbst zuständig und trägt auch dafür die Verantwortung, genauso wie für den eigenen Glauben. Wir als Atheisten haben diese Verantwortung genauso wie ihr. Wir müssen auch begründen, warum wir anders denken und setzen uns der Kritik aus.

Das Problem:

Wir haben die besseren Argumente auf unserer Seite. Aber jeder darf natürlich das glauben, was er will. Das fordert die Toleranz! Nur in der Debatte müssen wir auch unsere Ansicht darstellen dürfen, nicht nur ihr Eure.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Kommentar von Kitharea
20.04.2017, 11:54

Nein - ich finde nicht, dass man Religion überhaupt ausdiskutieren muss - sie braucht keine Berechtigung die sich in Wissen und Wahrheit spiegelt.

Auch Atheisten haben keinen besseren Argumente. Das einzige Argument was letztendlich übrig bleibt ist - existiert Gott oder nicht und KEINER der beiden Seiten kann eines davon beweisen. Weder kann jemand beweisen (im mathematischen Sinne) dass Gott existiert, noch kann die Gegenseite es widerlegen.

Toleranz für die Sichtweise des Anderen ist hier angebracht - von beiden Seiten. Nicht Diskussion über Dinge, die man nicht vergleichen kann.

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liebe leute mit glauben - die gleiche frage geht an euch zurück. wieso glaubt ihr, ihr könnt eures glaubens wegen dinge gesetzlich verbieten, weil sie nicht euren religiösen ansichten entsprechen? nur weil euch nach zum beispiel gleichgeschlechtliche ehe eine "sünde" ist, glaubt ihr, ihr habt das volle recht diese zu verbieten? stellt euch vor, atheisten wollten verbieten dass kinder religiös aufgezogen werden, nur weil es nicht unserer ansicht entspricht. denkt mal so über die welt nach. 

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Allgemein bei dem Thema Gott gibt es viele verschiedene Meinung. Meinunfsfreiheit ok aber wenn ein Mensch zum Beispiel die Meinung hat das Donald Trump gut für usa oder die Welt ist, ist das vollkommen okay weil jeder Mensch verschieden dem gegenüber steht der eine meint das ist gut das er sich um sein Land gut kümmert die anderen sagen er ist bekloppt und kann nicht an die Macht beides könnte sein. Bei Gott ist das so es kann nicht sein das es ihn nicht gibt es ist einfach komplett unlogisch. Ich glaube an kein religionsbuch und trotzdem bin ich mir bei dieser einen Sache zu 100% sicher. 

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