Warum werden Arbeiterkinder vom Studium an Universitäten abgelenkt?

9 Antworten

Wer d..., ich meine "bildungsferne" Eltern hat, hat große Chancen, selbst d..., ich meine "bildungsfern" zu werden.

Das ist u. a. eine Folge des demokratischen, allen Schichten offen stehenden Bildungswesens. Das sorgt nämlich dafür, dass die Begabten der unteren Schichten eine Generation weiter nicht mehr zu den unteren Schichten gehören, sondern plötzlich ihrerseits privilegierte "Bildungsbürgerkinder" an die Unis schicken.

So wird  z. B. ein Metzgersohn mit Abitur zum millionenschweren TV-Entertainer. Seine Kinder werden schwuppdiwupp zu Akademikerkindern (falls seine 5 Semester Jura das hergeben) oder zumindest zu solchen aus begütertem Elternhaus. 

Das ist ein Prozess, der in Deutschland vor allem in den 60-er und 70-er Jahren forciert worden ist.
Wie weit es Kinder aus Arbeiterfamilien (die selbst ja immer weniger werden) bringen können/ konnten, überprüft man am besten, wenn man sich
nach den Berufen der Großeltern oder Urgroßeltern der heutigen Studenten erkundigt.

Sich darüber zu wundern oder es zu beklagen, dass Kinder von heutigen "Arbeitern" unterproportional an den Universitäten vertreten sind, ist eigentlich selbst schon ein Zeichen einer gewissen Bildungsferne oder aber von ideologischer Verblendung. Such dir bei Bedarf das Passende aus...

 

Aus den gleichen Gründen, die seit Jahren in irgendwelchen Dokus zu diesem Thema propagiert werden.

Dazu zählen unter anderem:

-Arbeiterkinder sehen, dass es so auch gut funktioniert

-Arbeiterkinder verdienen direkt ihr eigenes Geld während Ausbildung, können eventuell die Familie finanziell unterstützen

-Arbeiter haben evtl. die Ansicht, dass alle Akademiker Schnösel sind und ihr Kind sowas nicht nötig hat

-Nicht Arbeiterkinder sehen an ihren Eltern, dass ein Hochschulabschluss definitiv drin sein kann

-Nicht Arbeiterkinder müssen sich keinen Kopf um die finanzielle Situation von sich oder ihren Eltern machen -> Geld spiel keine Rolle, das Studium zählt

Das ist absolut inkorrekt, der familiäre Hintergrund der Bewerber ist bei der Auswahl absolut irrelevant. Das einzige was in Deutschland zählt ist der Numerus Clausus.Dieser ist bei Akademikerkindern zugegebenermaßen durchschnittlich höher,was aber nichts mit Präferenzen sondern etwas mit Erziehung und Vorbildfunktion der Eltern zu tun hat.

Wirklich? Und wovon hängt der NC ab?

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@lohmannseibert1

wahrscheinlich hängt der NC doch maßgeblich davon ab, wie intensiv der Schüler gelernt hat

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@lohmannseibert1

Der NC beschreibt bei zugangsbeschränkten Studiengängen die "schechteste" Abiturnote mit der man ohne Wartesemester zum Studium antreten kann bzw aufgenommen wird. 

Und die Abiturnote wird logischerweise durch Intelligenz, Aufnahmefähigkeit und natürlich Leistungsbereitschaft eines Schülers bestimmt

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@Kristall08

Das ist exakt das, was ich geschrieben habe,nur ein wenig umformuliert.

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