Warum kreist der Mond um die Erde?

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3 Antworten

Hallo! Kurz : Weil er eine geringere Masse hat als die Erde. Jede Masse zieht jede andere Masse an. Abhängig von der Größe der Masse - und der Entfernung.

Masse / Größe : Wärst Du in der Schwerelosigkeit und würde man alle anderen Kräfte ausschalten so würde ein Kugelschreiber Dich umkreisen. Und zwar mit einer elliptischen Bahn im deren einem Brennpunkt Du Du Dich befindest.

Entfernung : Die Schwerkraft ist dem Quadrat der Entfernung umgekehrt proportional. Zunächst nur ein physikalisches Gesetz - aber ein Beispiel : 

Die Auswirkungen des Mondes sind Dir was die Schwerkraft betrifft bekannt - die Gezeiten gehören dazu. 

Aber ein dicker Mensch der direkt neben Dir steht übt - zumindest physikalisch - eine größere Anziehungskraft auf Dich aus.

Ich wünsche Dir alles Gute.

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Einflüsse auf die Erde

Die Gravitation des Mondes treibt auf der Erde die Gezeiten an. Dazu gehören nicht nur Ebbe und Flut in den Meeren, sondern auch Hebungen und Senkungen des Erdmantels. Die durch die Gezeiten frei werdende Energie wird der Drehbewegung der Erde entnommen und der darin enthaltene Drehimpuls dem Bahndrehimpuls des Mondes zugeführt. Dadurch verlängert sich gegenwärtig die Tageslänge um etwa 20 Mikrosekunden pro Jahr. In ferner Zukunft wird die Rotation an den Mondumlauf gebunden sein und die Erde wird dem Mond immer dieselbe Seite zuwenden. Der Abstand zwischen Erde und Mond wird dann wegen des übertragenen Drehimpulses etwa doppelt so groß sein wie heute.

Durch die konstante Abbremsung der Erdrotation tendiert das Erdinnere wegen seiner Trägheit dazu, bezüglich der Erdkruste differentiell zu rotieren. Es wird vermutet, dass die dadurch entstehenden Kräfte im Erdinnern mitverantwortlich sind für die Entstehung des Erdmagnetfeldes.

Die Erde ist nicht perfekt kugelförmig, sondern hat am Äquator einen größeren Radius als an den Polen. Die Gravitation der Sonne und des Mondes greifen an dieser unsymmetrischen Masseverteilung an. Diese auf die Erde als Ganzes wirkenden Gezeitenkräfte erzeugen damit ein Drehmoment in Bezug auf den Erdmittelpunkt. Da die Erde ein ansonsten frei rotierender Kreisel ist, bewirkt das Drehmoment eine Präzession der Erdachse. Wäre die Sonne die einzige Ursache für Präzession, würde das im Jahresrhythmus umlaufende Drehmoment die Erdachse innerhalb von Millionen Jahren auch in die Bahnebene drehen. Dies würde ungünstige Umweltbedingungen für das Leben auf der Erde bedeuten, weil die Polarnacht abwechselnd die gesamte Nord- bzw. Südhalbkugel erfassen würde. Das monatlich umlaufende Drehmoment des Mondes verhindert, dass die Erdachse diese Stellung annimmt. Auf diese Weise trägt der Mond zu dem das Leben begünstigenden Klima der Erde bei.

Neben dem sichtbaren Licht reflektiert der Mond von der Sonnenstrahlung auch einen Teil deren Wärme auf die Erde. Die Größe dieser Erderwärmung bei Vollmond beträgt gegenüber Neumond jedoch nur drei Hundertstel Grad Celsius

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Kommentar von uteausmuenchen
08.03.2017, 03:10

Jetzt fehlt halt noch die Quellenangabe. ...

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Auf Grund der Fliehkraft, die durch die Seitwärtsbewegung des Mondes entsteht, fällt derMond nicht auf die Erde. Anziehungskraft der Erdeund Fliehkraft stehen in einem Gleichgewicht. Bei einem Umlauf um die Erde dreht der Mond sich genau einmal um die eigene Achse.

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