Warsteiner - eine Königin unter den Bieren?

7 Antworten

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Die normalen Grammatikregeln dürfen in der Werbung für eine bestimmte Intention außer Kraft gesetzt werden = künstlerische Freiheit. Denk nur mal an Schöpfungen wie "Milch von glücklichen Kühen", "unkaputtbar" oder "das weißeste Weiß". Auch das "I'm lovING it" ist ein grammatisches Unding.

Da der typische Bierkonsument männlich ist, wird er natürlich eher von weiblichen Attributen angesprochen, und "Königin" hat eine durchweg positive Konnotation. Man(n) assoziiert mit ihr z.B. (Titel -->) edel, nicht alltäglich, erhaben, nobel, auserlesen ... etwas ganz Besonderes; (weiblich -->) sexy (als Königin aber nicht billig, schmutzig, leicht zu haben etc.), anziehend, anmutig, attraktiv, schön, Ergänzung des Mannes ...

Wer kann dieser Mischung schon widerstehen?

Stark! Und nun grüble ich, wie sehr ich nach einer zehnstündigen Bergwanderung oder nach zwei Stunden Heckenschneiden usw. bei einem kühlen Bier das alles bedenke. Aber vorweg: Der Täter ist geständig: Er ist nicht frei von solchen Gedanken. Gruß Welling

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@Welling

:o))
Musste doch gar nicht bedenken. Lehn dich entspannt zurück und lass das dein (rest-animalisches?) Unterbewusstsein für dich tun ;o)

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Na ja, der König war ja schon von König-Pilsner belegt (Slogan: Heute ein König!).

Details musst du schon die PR-Strategen von Warsteiner fragen. Vielleicht wollten sie gezielt weibliche Kundschaft ansprechen, Warsteiner schmeckt ja wesentlich milder als andere Pilssorten.

Das König unter den Bieren klingt aber auch schlecht. Das soll nur gut klingen, Frau-> schön, anmutig...

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