Warschauer Ghetto (Geschichte)

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4 Antworten

Das Warschauer Ghetto, es gibt zahlreiche Filme dazu. Kurz und Knapp es ging um die Nazizeit, wo die Juden aus Polen in einem Stadtteil (Warschauer Ghetto) von den "Ariern" und Slaven getrennt wurden. Man hat die Juden die dort gelebt haben, Schrittweisen getötet bis es man einen Großteil per Zugwagons in Kz´s gebracht hat um sie dort Massenweise zu vernichten. Einige, die diesem Schicksal entkommen konnten, sind entweder aus dem Ghetto auf irgendeine Art und Weise geflüchtet oder waren Jüdische Polizisten im Ghetto.

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Vier Wochen nach Beginn des deutschen Überfalls auf Polen besetzte die Wehrmacht Ende September 1939 Warschau. Die jüdische Gemeinde dort war mit über 380.000 Mitgliedern die größte Europas und umfasste ungefähr ein Drittel der Bevölkerung in der polnischen Hauptstadt. Die gesamte jüdische Gemeinde unterlag mit Beginn der deutschen Besatzung einer Vielzahl willkürlicher Zwangsmaßnahmen, zu denen die Kennzeichnungspflicht, eine erhebliche Einschränkung der Bewegungsfreiheit, die Beschlagnahmung jüdischen Eigentums und gewalttätige Übergriffe zählten. Erste Schritte zu einer Ghettoisierung der jüdischen Bevölkerung unternahm die deutsche Besatzungsmacht im November 1939, als der Militärbefehlshaber einen überwiegend von Juden bewohnten Teil der Altstadt zum "Seuchensperrgebiet" erklärte, das von deutschen Soldaten nicht betreten werden durfte. Nach einer Reihe unterschiedlichster Verordnungen und Planungsansätze erfolgte am 2. Oktober 1940 der Befehl zur endgültigen Bildung eines Ghettos. Innerhalb von sechs Wochen musste die gesamte jüdische Bevölkerung in das festgelegte Gebiet ziehen, während die dortigen nichtjüdischen Anwohner gezwungen wurden, ihre Wohnungen zu verlassen.

Auf engstem Raum zusammengepfercht, lebten über 350.000 Menschen im Ghetto, das Mitte November 1940 vom Rest der Stadt abgeriegelt und mit einer drei Meter hohen Mauer umgeben wurde. Den Wachdienst an den Außenmauern übernahmen deutsche und polnische Polizeikräfte, auf der Innenseite war der Jüdische Ordnungsdienst für die Bewachung des Ghettos verantwortlich. Wie in anderen Ghettos setzte die deutsche Besatzungsmacht in Warschau einen Judenrat ein, zu dessen Vorsitzenden sie Adam Czerniaków (1880-1942) ernannte. Der Rat war als Bindeglied zwischen den deutschen Stellen und der jüdischen Bevölkerung für die innere Verwaltung des Ghettos, die Fürsorge für die Ärmsten und für die Durchführung der deutschen Verordnungen verantwortlich. Die sogenannte Transferstelle Warschau fungierte als deutsche Verwaltung des Ghettos. Sie regelte und kontrollierte den Wirtschaftsverkehr zwischen dem Ghetto und der Außenwelt.

Ihren Lebensunterhalt mussten die eingesperrten Menschen selbst bestreiten. Anfangs sahen sich die Ghettobewohner gezwungen, ihr privates Vermögen für den Erwerb lebensnotwendiger Güter zu veräußern. Diese ohnehin zeitbefristete Existenzgrundlage gelangte durch Beschlagnahmungen der deutschen Behörden schnell an ihr Ende, so dass die Zwangsarbeit in den Vordergrund des Überlebenskampfs rückte. Neben den ghettoeigenen Betrieben waren in Warschau ungefähr 50 Privatbetriebe ansässig, die sich der verarmten jüdischen Arbeitskräfte bedienten und in großem Umfang für die Wehrmacht produzierten.

Die Lebensbedingungen im Ghetto waren infolge der beengten Wohn- und schlechten Hygieneverhältnisse sowie der mangelhaften Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten katastrophal. Insbesondere Kinder und alte Menschen starben an Hunger, Krankheiten und Epidemien, zehntausende anderer Ghettobewohner durch den Terror der Besatzungsmacht. Trotz zahlreicher Maßnahmen der deutschen Behörden entwickelten sich innerhalb der jüdischen Bevölkerung Widerstandskräfte. Diese konzentrierten sich zunächst vor allem auf den Kampf gegen den Hunger. Die Isolierung des Warschauer Ghettos war nicht vollkommen, so dass Lebensmittel aus dem restlichen Stadtgebiet in den abgeschlossenen Wohnbezirk geschmuggelt werden konnten. Gefahr bestand dabei für die schmuggelnden Personen nicht nur durch Kontrollen der Deutschen, sondern auch durch ein Denunziantentum der nichtjüdischen, teils stark antisemitisch eingestellten Bevölkerung Warschaus.

Im April 1943 beschlossen die deutschen Behörden die Auflösung des Warschauer Ghettos, jedoch stießen sie dabei am 19. April 1943 auf bewaffnete Gegenwehr der jüdischen Bevölkerung. Der aus verschiedenen jüdischen Parteien und Gruppen gebildeten jüdischen Kampforganisation "Zydowska Organizacja Bojowa" gelang es, sich mehrere Wochen lang den deutschen Truppen unter SS-General Jürgen Stroop (1895-1952) entgegenzusetzen. Erst mit der Niederbrennung des gesamten Ghettogeländes konnten die deutschen Einheiten das Gebiet bis zum 16. Mai 1943 wieder unter ihre Kontrolle bringen. Die Überlebenden des Ghettoaufstandes wurden in die Vernichtungslager Treblinka und Majdanek sowie in verschiedene Zwangsarbeitslager gebracht. Insgesamt wurden über die Jahre fast eine halbe Million Menschen ins Warschauer Ghetto verschleppt. Die Zahl der Überlebenden beläuft sich auf wenige tausend.

Mehr unter http://www.dhm.de/lemo/html/wk2/holocaust/warschau/index.html

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Nach jahrzehntelanger Diskussion wurde am 26. Juni 2007 gegenüber dem Ehrenmal des jüdischen Ghettos der Grundstein für das Museum zur Geschichte der polnischen Juden gelegt. Das Museum soll dabei die gesamte Geschichte der Juden in Polen und nicht nur die Zeit des Warschauer Ghettos dokumentieren[5]. Es wird 12800m2 umfassen und 2012 eröffnet werden. - Wikipedia

Ich denke auch dass der Rest neu bebaut wurde, liegt ja mitten in Warschau, wenn auch nicht Zentrum.

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reste abgerissen und neu bebaut.war ja auch nicht mehr viel da .

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