Warmwasserzähler und Kaltwasserzähler

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12 Antworten

Sind alle Wohnungen der Mietparteien mit Verbrauchserfassungsgeräten ausgestattet, ist auch nach Verbrauch abzurechen. Das kann auch ab Zeitpunkt der Ausrüstung mitten im Jahr erfolgen. Vorausgesetzt ist, dass der Vermieter allen Mietern das so auch schriftlich mittels einer sog. Erklärung mitteilt. Den Mietvertrag darf er so einseitig ändern (veränderung des Umlageschlüssels). Er darf dann nicht einfach bei 6 Mietern durch 6 teilen. Das dürfte wohl so auch kaum bisher berechtigt gewesen sein. Ohne Angabe eines best. Schlüssels war nach dem BGB die Wohnfläche als Maßstab anzuwenden.

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Kann jetzt der Vermieter kommen, alles Verbräuche ablesen und den Gesamtwert durch 6 teilen?

Ablesen ja, einfach durch 6 teilen nein.

Kaltwasser muß er zu 100 % nach Verbrauch abrechnen. Heizkosten, wozu auch die Warmwasseraufbereitung zählt, muß er nach der Heizkostenverordnung abrechnen. Und die besagt das 30 oder 50 %, die sog. Grundkosten, nach Wohnfläche und der Rest nach Verbrauch abzurechnen ist.

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Kommentar von helmutgerke
18.03.2012, 13:58

Ablesen ja, einfach durch 6 teilen nein

Warum bitte nicht, wenn alle Wohnungen gleich groß sind und in den Mietverträgen als Umlageschlüssel - nach Wohneinheiten für Wasser steht, dann kann sehr wohl durch 6 geteilt werden.

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Wieso sollte der VM die Verbräuche der Wohnungs-Einzelzähler auf andere oder alle Parteien umlegen?

Er wird diese Werte addieren und die Differenz des ihm berechneten Gesamt-Kaltwasserverbrauchs auf die Mietparteien umlegen, die sie zusätzlich verbraucht haben (Waschmaschinen im Keller, Gartenbewässerung, Heizung auffüllen, Wischwasser Kellerreinigung usw.).

G imager761

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Wozu dann getrennte Zähler? Natürlich nicht! Der Gesamtverbrauch muss anteilig zugeordnet werden. Lass Dich nicht über den Tisch ziehen. Durch sechs darf er den für Treppenhausbeleuchtung und Umwälzpumpe verbrauchten Strom, Schornsteinfeger-, Hausmeister-, Bürgersteigreinigung, ..., alles was nicht einzeln abgerechnet wird umlegen. Es geht soweit, dass er die Anteile auf die jeweilige Wohnfläche aufteilen muss.

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Kommentar von imager761
18.03.2012, 10:06

Der Gesamtverbrauch muss anteilig zugeordnet werden.

Eben. Und bestimmte Verbräuche werden auch beim Wasser nicht durch die Wohnungszähler erfaßt, sind aber von den Parteien gleichwohl zu tragen, so wie beim Strom eben auch.

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Wie kommst du denn auf die Idee? Wenn Zähler vorhanden sind, werden die für das HAus angefallenen Kosten bei Kalt- und Warmwasser je nach den Zählerständen (besser gesagt, dem Verbrauch der letzten Abrechnungsperiode) auf die Wohnungen verteilt. Bei der Heizung wird auch der Verbrauch abgelesen, aber der wied entweder 30:70 oder 50:50 nach Fläche zu Verbrauch aufgeteilt (hier ist die Heizkostenverordnung die entsprechende Vorschrift).

Hat also der Vermieter nicht wie oben geschrieben abgerechnet, lege Wiederspruch gegen die Abrechnung ein.

PS. Im Übergangsjahr (also wenn innerhalb des Abrechnungszeitraumes eingebaut) sollte halb nach alten halb nach neuem Verfahren gerechnet werden). Fragen also nach, warum er das nicht gemacht hat.

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Kommentar von tommy40629
18.03.2012, 12:03

Ok, Danke werde ich machen.

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Kommentar von helmutgerke
18.03.2012, 13:54

Im Übergangsjahr (also wenn innerhalb des Abrechnungszeitraumes eingebaut) sollte halb nach alten halb nach neuem Verfahren gerechnet werden

angy2001, dass ist aber letzlich deine persönliche Meinung, an der sich kein Vermieter halten muss.

Der Vermieter ist zu Teilabrechnungen nicht verpflichtet § 556 Abs 3 BGB.

Daraus kann geschlossen werden, dass der Vermieter umgekehrt zu Teilabrechnungen berechtigt ist. Zum Beispiel kann er ein "Rumpfjahr" nach Abschluss der Bauarbeiten, hier Einbau von Verbrauchszähler bilden und abrechnen.

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wenn verbrauchszähler vorhanden sind, muss er auch den tatsächlichen verbrauch damit bestimmen und euch in rechnung stellen, er darf also nicht alle zusammen zählen und dann durch die mieter/Wohnungen teilen. anders ist es, wenn diese nicht geeicht sind, dann darf er diese werte nicht mal benutzen, sondern muss die werte vom hauptzähler ( der muss geeicht sein) nehmen und dann entweder anzahl wohnungen oder anzahl mieter teilen, beides zusammen geht nicht.

Also wenn Wasseruhren vorhanden sind, dann muss auch nach dem Verbrauch abgerechnet werden ( § 556 a BGB). Ist nichts vereinbart und es wird weder der Verbrauch, noch die Verursachung vom Vermieter erfasst, gilt die Wohnfläche als Umlagemaßstab § 556 a Abs 1 BGB. Aber er darf dann nur den Wert von den Hauptwasserzählern nehmen um die Verbräuche der "Wohnungen" bzw, der Mieter zu berechnen.

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Was soll der Quatsch ?

Nach Heizkostenverordnung sind Verbrauchsmeßgeräte vorgeschrieben und wohl auch vorhanden. Und die Dinger sind tatsächlich dafür da die Einzelverbräuche zu erfassen und die jeweils angefallenen Gesamtkosten entsprechend aufzuteilen.

Es ist nur offen mit welchem Verteilungsschlüssel nach Wohnfläche und Verbrauch verteilt wird. Früher waren 50:50 üblich, heute ist 30% nach Fläche und 70% nach Verbrauch üblich.

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Hallo ich habe eine Vermutung das die Rest Wassermenge der Heizung geteilt wird.. Die Zähler für Warm und Kalt ,bitte Ablesen,und Aufschreiben.Bei der Abrechnung sollten diese Posten ,getrennt Aufgelistet sein.Der Wasserverbrauch ist durch verbrauch von Heizungswasser und Reinigung ,Waschmaschinen Anschlüsse im Keller. Das kann man von hier nicht Sagen,in Ruhe Überdenken

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Kommentar von helmutgerke
18.03.2012, 11:44

was hat denn deine Vermutung mit den in den einzelnen Wohnungen installierten Verbrauchszählern gemeinsam?

LOL

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Erste Handlung ist zunächst in deinem Mietvertrag Einsicht zu nehmen. Dort dürfte doch stehen, wie abgerechnet wird.

Es macht im übrigem keinen Sinn, wenn bereits Verbrauchszähler installiert wurden, nicht auch diese zur Abrechnungserstellung zu nutzen

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Kommentar von tommy40629
18.03.2012, 10:12

Der Mietvertrag basiert noch auf der Wohnung, wie sie noch vor einen halben Jahr war. Da hatte jeder seine eigene Gastherme.

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Wenn einzelzähler da sind warum sollte der Vermieter diese nicht Nutzen er hat Sie zu diesem Zweck doch für viel Geld verbaut.

Besteh auf das Ergebnis deines Unterzählers

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Wenn alle Wohnungen mit Zähl/Messtechnil ausgestattet sind muss nach Verbrauch abgerechnet werden.

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Kommentar von helmutgerke
18.03.2012, 10:07

Es muss keiner, kann doch sein das es Mietvertraglich anderes geregelt wurde.

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Wofür hat denn jeder Mieter seine eigenen Ablesegeräte ?

Laß Dich bloß nicht darauf ein. Schreibe Dir die Wasserstände und Heizstände auf zum Vergleich.

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