Warmwasserversorgung in einer Eigentumswohnung.

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2 Antworten

Kommt die Frage von einem Mieter ? 

Dann fällt das unter Mietrecht

-> Fachanwalt fragen


Kommt die Frage von einem Eigentümer?

Dann ist das was fürs Wohneigentum

-> Fachanwalt fragen


Habt ihr in dem Haus so was wie ne "Eigentümer-Gemeinschaft" ?

Quasi eine Art Gemeinschaft-Bestimmungsrecht !

Dann sollte möglichst schnell eine Eigentümer-Versammlung einberufen werden.


Falls das nicht fruchtet,

bitte mal entweder an den MIETERbund oder/und an den EIGENTÜMERbund wenden

und nachfragen wer die Kosten für einen Fachmann (Heizungsinstallateur) tragen müsste,

wenn man einen solchigen beauftrgen würden um sich das mal anzuschauen...


Viel Glück !

 

Hausbootholiday 07.04.2011, 16:59

Lieber Forumsfreund,

besten Dank auch für Ihre Antwort. Die frage kommt von einem Eigentümer, der langsam nicht mehr wusste, was er tun soll.

Abdr lesen Sie bitte den o.a. Kommentar.

Ein Rechtsforum hatte mir schon geraten sofort zu EG zu verklagen, das wollte ich auch tun, aber der verwalter hat gestern auf der EGV eingelenkt.

Die Lösung war so einfach, aber alle hatten eben stur behauptet 55 Grad reichen aus, haben Sie schon mal mit lauwarmen wasser das geschirr gespült. Zum Duschen können ja über 30 grad gerade noch reichen, aber auch da hat man doch lieber mal etwas heisseres Wasser.

Ich sehe ja nicht ein, wenn ich schon die Heizungsanlege und die WW Anlage mitbezahlt habe, 30 Prozent Grundkosten bezahlen, warum ich da dauern an einem magel leiden soll.

In einer Mietwohnung habe ich da eigentlich mehr rechte, da kümmert sich der Mieterbund, aber als Eigentümer ist man ein armer Hund? Will man nicht immer gleich klagen.

Besten Dank noch mal

Holiday

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Hat das Haus eine funktionierende Umwälzpumpe? Welche Zeiten sind dafür eingestellt?

55 Grad reichen ansich völlig aus, abgesehen vom regelmäßigen Aufheizen (einmal pro Woche auf 60 Grad wegen Legionellen)

Ansonsten Gibt es Warmwasserzähler? Heizkostenverteiler?

Wie sind die Heizzeiten eingestellt? Vorrangsschaltung für Warmwasserbereitung?

Wie groß ist der Warmwasserspeicher dimensioniert?

Lauter Fragen, die der Verwalter beantworten könnte, oder die für die regelmäßige Wartung (hoffentlich) zuständige Heizungsfirma.

Erst wenn diese Fragen geklärt sind, könnten man hier weiter überlegen, welche Schritte abhilfe bringen könnten. Darüber hat dann die Gemeischchaft der Eigentümer ggf zu beschließen, wenn es über den Handlungsrahmen des Verwalters hinausgeht.

 

 

Hausbootholiday 07.04.2011, 16:52

Besten Dank für diese Antwort.

Der Verwalter hat mir gestern in der Eigentümerversammlung versprochen, dass der WW Kessel ab sofort mit einer Temperatur von 60 Grad gefahren wird.

Und siehe da, plötzlich haben wir heisses Wasser!

Es ist also offensichtlich, dass die beiden Kessel bei 55 Grad nicht in der Lage waren den Spitzenbedarf zu decken.

Wie schon gesagt, sind wir die obersten EIgentümer in einem Strang von 4 Wohnungen und unter uns sind zwei sehr starke Verbraucher die ständig baden oder duschen, also viel WW brauchen.

Wir haben die Umwälzpumpem erneuert, die Ventile erneuert und die Heizungsanlage ist von einem Fachmann optimal einegstellt worden, nur ein EIgentümer, bisher Verwaltungsbeirat, hat dann aus "Sparsamkeitsgründen" die WW Tempersatur wieder heimlich von 60 auf 55 grad zurückgestellt.

Wir werrden noch eine Entkalkungsanlge einbauen, damirt die WW Rohre nicht mehr so stark verkalken.

Wie ich schon schrieb sind die Rohrleitungen aus dem Jahre 1972 und nicht isoliert. Die Heizungsanlage mit Kessel ist aus dem Jahre 97.

Es ist einfach eine Frage der Physik, dass die obersten Wohnungen eben immer schwächer versorgt werden als die unteren. Und die anderen 3 Stränge haben eben unter sich sehr schwache Verbraucher die auch am Tage nicht anwesend sind, bei uns schon da sind alle 4 Wohnungen auch tagsüber bewohnt.

Es ist einfach wunderbar, wie man durch Erhöhung der Betriebstemperatur ein Problem lösen kann.

Nochmals besten Dank

Holiday

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