Warm ist nicht chinesisch die Weltsprache?

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10 Antworten

Zum Beispiel weil die Bereitschaft englisch zu lernen größer sein dürfte. Wer will schon chinesisch lernen und was soll ich damit. Wenn es nur in China gesprochen wird. 

Englisch hat die Welt umrundet, überall gab es Kolonien. Also hat es auch mehr Berechtigung. 

Es kommt bei der Bedeutung einer Sprache nicht darauf an, von wie vielen Leuten sie gesprochen wird, sondern in wie vielen Ländern diese Sprache gesprochen wird bzw. in wie vielen Ländern man mit einer Sprache kommunizieren kann.

Chinesische sind in vielen Länder da.

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@kordely

Kannst du mir ein Land außerhalb Chinas nennen, in dem du mit Chinesisch etwas anfangen kannst?

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England und die USA haben auf die Welt eben einen größeren Einfluss ausgeübt. In Indien zum Beispiel wird englisch gesprochen, weil das Land mal eine Kolonie war. Außerdem waren England und die USA schon immer vorne mit dabei was Technologien, wissenschaftliche Erkenntnisse und dergleichen anging, das heißt beide waren schon immer attraktive Handelspartner und Studienorte. 

Chinesisch hat keinen verwandten Sprachgruppen. Es ist also für den Rest der Welt relativ schwer erlernbar. Eine Sprache entwickelt sich im Laufe der Entwicklung von Kultur, Technik, Wissenschaft. Und da China lange Zeit sehr isoliert lebte, entwickelte sich auch lange Zeit deren Sprache nicht so schnell mit. Als China auf dem Weltmarkt aktiv wurde (eigentlich erst so nach den 70-ern des vorigen Jahrhunderts), waren die anderen Sprachen eben schon etabliert.

Englisch ist eine germanische Sprache, also sehr vielen anderen, v. a. europäischen Sprachen ähnlich. Damit fällt es mehr Menschen leichter, Englisch zu lernen als Chinesisch. Ein anderer Grund: auf vielen, für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes wichtigen Gebieten, hat sich eben Englisch als Weltsprache bewährt: Finanzwesen, Recht, Flugwesen, Schifffahrt u. a.

Spontan würde ich sagen:
"Die Engländer haben schon vor sehr langer Zeit damit begonnen, die Welt zu erobern (Kolonien, Commonwealth of Nations).
Die Chinesen sind lieber zu Hause geblieben oder höchstens ihren Nachbarn auf den Pelz gerückt.

es geht nicht darum welche sprache die meisten sprechen, sondern welche sprache die menschen sprechen, die das weltgeschehen bestimmen. seit dem sieg über die armada konnte sich die englische sprache über die weltmächte england  und usa durchsetzen.

das lässt vermuten, dass chinesisch mit fortschreitender bedeutung der chinesen im weltgeschehen bei technik und wissenschaft an bedeutung gewinnen könnte. irgendwann wird höchstwahrscheinlich eine zeit anbrechen, in der china das weltgeschehen dominiert.

annokrat

Es geht auch darum wie "leicht" die Sprache ist und wie genau man sich mit der ausdrücken kann.

Desswegen wurde auch Deutsch in betracht gezogen obwohl das nur so weniger Leute im Vergleich sprechen, aber das hat uns leider so ein Österreicher mit komischem Bart versaut.

Chinesisch ist keine Buchstabenschrift, sondern benutzt Schriftzeichen, was das Chinesisch lernen sehr erschwert. Deshalb ist Chinesisch nicht geeignet, Weltsprache zu werden.

Nicht zuletzt ist die englische Grammatik relativ einfach. Auch die Chinesen geben zu, dass Englisch ziemlich "kundenfreundlich" ist.

Kannst davon ausgehen, dass die chinesische Grammatik bedeutend einfacher ist als die englische!

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@666Phoenix

Dafür tun wir uns mit einer Tonhöhen-Sprache schwer.
Die Schrift ist wirklich ein erhebliches Manko - wie oben schon erwähnt. Sie ist einfach nicht ökonomisch.

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Die Anzahl der Länder, in denen englisch als Amtssprache gesprochen wird, ist höher. Hier spielt auch die Kommunikation der Länder unter einander mit rein.

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