Ist eine Warenmengenbegrenzung für Schweizer Kunden rechtlich möglich?

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6 Antworten

Ich wäre froh so viel Umsatz zu machen. Auch die Steuern werden bezahlt. Lass sie doch, sie bezahlen ja auch mit echtem Geld! Viele Firmen blühen dadurch auf, auch Eurer Stadt wird es durch den Kauftourismus gut gehen. Nicht jeder Schweizer ist überheblich. Beobachte mal Deutsche in Schwellenländern oder in Osteuropa - da sind immer auch solche da.
Wenn die Händler nicht nachkommen, dann sind sie halt nich wirklich gut oder die Schweizer kaufen mal viel und mal wenig.
Lerne flexibel mit der Situation umzugehen, kaufe Freitag Abend oder Samstag früh vor dem Schweizer Ansturm. Am besten für dich: du arbeitest in der Schweiz und wohnst in Deutschland :-)
Die Supermärkte auf Schweizer Seite sind arm dran.

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Ja das könnt Ihr. Allerdings ist die Definition Haushaltsübliche Mengen zu Schwammig haben die Gerichte Festgestellt. 

Im Prinzip müsstet Ihr eine Höchstabnahmemenge für Jeden Artikel/je Kunde deklarieren. z.b. 2 Kästen Bier pro Kunde. etc. Das machen einige Supermärkte bei Aktionsware auch. Aber ob das für alle Artikel überhaupt durchsetzbar ist ist die Frage. 

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Wie viel du als Einzelhändler an die Kunden weitergibst, entscheidest du als  doch selbst. Wenn du nur haushaltsübliche Mengen abgeben willst, dann schreib ein großes Schild und kündige das beim den Kunden so an. Wobei der Begriff haushaltsüblich ja dehnbar ist. Einen Wert gibt es da noch nicht.

Im Übrigen kann man ja auch entsprechend sein Warenlager bestücken, wenn man weiß, dass viele Kunden viel kaufen.

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Angenommen Du hättest dort ein Geschäft, dann könntest Du natürlich bei Dir solche Richtlinien (Warenverkauf nur in haushaltsüblichen Mengen) einführen, aber als Kunde hast Du eher keine Rechte sowas einzuführen.

Wenn es bei Euch wirklich so schlimm ist, dann würde ich z.B. am Freitagabend oder in der Mittagspause dort einkaufen. Vielleicht gibt es auch Geschäfte, bei denen eher nicht so viele Schweizer einkaufen, man oder frau sollte halt etwas flexibel sein oder toleranter... 

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Kommentar von Otilie1
23.12.2015, 11:20

es ist sogar noch schlimmer, sie kommen schon am morgen damit sie einen parkplatz haben, sie sind überall....bis spät abends. sie kaufen alles: lebensmittel,drogerie, wochenmarkt.....

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Wieviel Euer Geschäft den einzelnen Kunden verkauft, ist Eure Sache.

Ein Schild oder Plakat am Ladeneingang "Warenabgabe nur in haushaltsüblichen Mengen" kann ja nichts schaden. Ob Ihr dann aber damit die Kunden von jenseits der Grenze nicht brüskiert oder vergrault, müßt Ihr selber rausfinden.

Kerinesfalls sollte da aber stehen "Begrenzte Abgabe an Schweizer Kunden". Dann brennt bei Euch die Luft.

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Ja, du hast als Einzelhändler grundsätzlich "Hausrecht" und darfst Personen aus dem Laden "werfen" oder verweigern ihnen etwas zu verkaufen.

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Kommentar von Kleckerfrau
23.12.2015, 11:16

Der Fragesteller will die Kunden doch nicht rauswerfen....

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Kommentar von Ranger8707
23.12.2015, 11:41

Nein darf er nicht einfach so mal jemanden da rausschmeissen oder jemandem etwas nicht verkaufen :angewantes Hausrecht

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