Waren wirklich fast alle Deutschen für den totalen Krieg?

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9 Antworten

Das in diesem Zusammenhang gezeigte Publikum war ausgesucht und bestand aus treuen Anhängern. Allein die Tatsache, dass so eine Show inszeniert werden musste, zeigt, dass die Zustimmung in der deutschen Bevölkerung nicht so groß war. Vielen war wahrscheinlich nicht voll bewusst, was das am letzten Ende tatsächlich bedeutet, aber die meisten hatten eine Vorahnung, daher flohen die Deutschen aus den Ostgebieten vor den Russen, denn sie wußten, was die Deutschen in Russland angerichtet hatten.

Ja, doch...

also nicht alle, aber doch die überwiegende Mehrheit.

Erstens waren sie seit Jahren gehirngewaschen. Zweitens gehörte zu dieser Gehirnwäsche auch, wie böse die "Bolschewiken" waren. Drittens hatten bis dahin die meisten Deutschen zumindest munkeln hören, was ihre Armeen an Mordkationen und Kriegsverbrechen so trieben... und sie schlossen, übrigens falsch, dass auch deshalb Racheaktionen zu erwarten waren... und viertens waren die weniger gehirngewaschenen ja nicht mehr da...

Hör dir mal die ganze Rede im Internet an, zufälliger Weise hatte ich dazu ein Referat vor zwei Wochen.
Goebbels erwähnte mehr als nur den einen Satz in der Rede, daher ist davon auszugehen, dass sich die deutschen Durchaus bewusst waren, was dies bedeutete.
MfG Pascal

Es waren auch nicht "fast alle Deutschen" fabei bei der Rede, sondern gena die "erlesen Gesellschaft" des Nazireiches. Von denen haben wahrschenlich schon viele ganz überzuegt zugestimmt.

Heute wird es immer so dargestellt, als seien die Nazis eine kleine Minderheit gewesen, und als seien "fast alle" Deutschen gegen die Nazis gewesen, insbesondere die eigenen Vorfahren.

Dem ist nicht so.

Erstens sind die Nazis völlig legitim, in einem von der damaligen Verfassung vorgesehenen Prozess, ohne Putsch, an die Macht gekommen.

Zweitens war die Begeisterung für die Nazis in Deutschland sehr gross, ausser bei denen, die direkt von Verfolgung betroffen waren.

Die Nazis investierten ab 1933 sehr viel, um Begeisterung zu schüren:

- Jugendbewegung (HJ, BDM) mit tollen Programmen, zu denen viele Jugendliche anders keinen Zugang gehabt hätten, auch mit der entsprechenden Finanzierung, 

- grosse Prunkveranstaltungen (Parteitage, Jugendtag, Olympiade, Fackelzüge, Aufmärsche etc.)

- "Kraft durch Freude" - Ferien, Urlaub für den einfachen Arbeitnehmer, Kreuzfahrten Kulturveranstaltungen, Ausflüge, etc

- Riesige Filmproduktion, wahnsinnig viele Kino-Vorführungen, die für jeden erschwinglich waren

- "Volksempfänger, KdF-Wagen, Fahrräder, Waschmaschien, Eisschrank - erhöhter materieller Wohlstand

- Aufrüstung - war sehr beliebt

- Revanche für 1. Weltkrieg - war sehr beliebt

- Überfall auf Polen & Eroberung von Polen - war sehr beliebt

- Eroberung von fast ganz Europa - war sehr beliebt, zumal die besetzten Gebiete ja auch ausgeplündert wurden und die Deutschen von der Beute profitierten, wie auch von der Zwangsarbeit der Gefangenen Soldaten UND Zivilisten

Dass die Deutschen dann ab 1942/43 viele Soldaten verloren war weniger beliebt.

Aber mit "totalem Krieg" war ja vor allem gemeint, dass man die Produktion z.B. von Autos einstellt, und die gesamte Industrie der Waffenproduktion widmet, was andere Staaten schon viel früher gemacht haben.

Daher nehme ich an: die überwiegende Mehrheit der Deutschen hätte "Ja" mitgebrüllt, wenn sie dort gewesen wären, die Kritiker waren eine Minderheit, auch wenn das nach dem Krieg von den Deutschen gerne anders dargestellt wurde.

earnest 23.06.2017, 15:54

Was für ein Unfug, was für eine perfide Unterstellung, multipersonaler User mit den unzähligen Nicks!

Bis auf ein paar Unbelehrbare von rechtsaußen bezweifelt hier NIEMAND die Verantwortung von Nazi-Deutschland für die schrecklichen Verbrechen. Und niemand behauptet, die Nazis seien keine Deutschen gewesen. Und NIEMAND behauptet, die Nazis seien eine kleine Minderheit gewesen, die sich einer unschuldigen Nation bemächtigt hätten.

Du erzählst mit einer solchen Behauptung Unfug, und zwar in der nunmehr ungefähr 999. Wiederholung.

So etwas nennt man Obsesssion.

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M0scheLejb 25.06.2017, 00:19
@earnest

Du hast eine Obesession, wenn du ständig hier kommentieren kommst.

Zudem leugnest gerade du, dass die Deutschen zahlreiche Kriegsverbrechen sowie Völkermorde an den Juden und anderen Völkern begangen haben.

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free81 25.06.2017, 00:31

Bitte lern Deutsch. In earbests Kommentar werden keine Kriegsverbrechen oder Völkermorde geleugnet.

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M0scheLejb 25.06.2017, 01:13
@free81

Er leugnet beständig, dass "die" Deutschen Kriegsverbrechen und Völkermorde begangen haben.

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free81 25.06.2017, 01:16

Wo bitte? Wo bitteschön leugnet er es? Und du meinst natürlich die Nazis, denn nicht jeder Deutscher=Nazi.

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M0scheLejb 25.06.2017, 01:19
@free81

Nicht jeder, der z.B. Juden ausgebeutet hat, indem er z.B. Inventar viel zu billig gekauft hat, war unbedingt ein Nazi.

Auch nicht jeder, der eigenhändig Juden ermordet hat, war ein Nazi.

Daher greift der Begriff "Nazis" wohl etwas zu kurz.

Dass das alles nur auf "Nazis" reduziert wird, stört mich auch deshalb, weil das so eine praktische Ausrede ist: "Es waren die Nazis, wir sind nicht mehr die Nazis, also hat es mit uns nichts zu tun".

Nimm Günther Grass. Der war ein grosser Anti-Nazi. Und trotzdem war er bei der SA, hat sich freiwillig gemeldet...

aha!

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free81 25.06.2017, 10:50

Die Leute, die die Juden eigenhändig ermordet haben, waren hauptsächlich die KZ Aufseher. Diese taten dies auf Anweisung Hitlers, und wenn sie es nicht taten, wurden sie eben umgebracht. Und dass den Punkt bringst- Inventar viel zu billig gekauft haben- und es als Kriegsverbrechen bezeichnest, finde ich lächerlich. Und eine praktische Ausrede? Weißt du, warum man das sagt? Weil es wahr ist. Nazi Deutschland war die Vergangenheit, und hat nichtsmehr mit uns, den Deutschen zu tun. Wir sind nicht schlecht, antisemitisch, oder völkermordende Personen, weil in der Vergangenheit Hitler an der Macht war und durch geschickte Propaganda, und später durch Unterdrückung und Zwang eine Diktatur erbaute, in der Juden zum Feindbild geschaffen wurden. Gibst du Nordkoreanern die Schuld an den unzähligen Opfern des Krieges, oder ist es doch eher Kim Jong Un. Gibst du den Chinesen die Schuld an der Ermordung vieler, die gegen das Regime waren, oder ist es doch eher Mao Ze Dongs Schuld. Uns als Deutsche dieser Zeit trifft absolut keine Schuld, und ich habe es satt, gebrandmarkt für etwas zu werden, bei dem ich noch lange nicht geboren war, und selbst wenn ich es wäre, heisst das noch lange nicht, ich wäre ein Nazi, Kriegsverbrecher etc gewesen.

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M0scheLejb 25.06.2017, 13:43
@free81
Diese taten dies auf Anweisung Hitlers, 

Hier bestätigt sich meine Annahme von vorher: du hast von der Materie nicht viel Ahnung. Das war doch alles viel komplexer, es brauchte für solche Aktionen die aktive Beihilfe, das kreative Denken, die konkrete Mitwirkung von viel mehr Menschen als nur einem Befehlsgeber und einem Befehlsempfänger, zumal ja die in deinem Beispiel einander nicht einmal je persönlich begegnet sind.

Dazu könnte ich dir eben die Werke von Raul Hilberg z.B. The Destruction of the European Jews, empfehlen. Aber ich denke, ich lag oben in meiner Annahme, dass GF-User nicht viel lesen, sondern lieber Dokus schauen, schon richtig. Wäre ja auch zu anstelngend.

und wenn sie es nicht taten, wurden sie eben umgebracht.

Genau diese Aussage wurde von Historikern (z.B. Christopher Browning, Sönke Neitzel, Yakov Lozowik) ausgiebig untersucht und definitiv widerlegt.

Nein, wenn man sich weigerte, an Mordkommandos teilzunehmen wurde man nicht "selber umgebracht". So war es nicht.

Auf Anfrage sage ich dir gerne die Titel von Büchern zu diesem Thema, aber wenn du die von mir genannten Namen auf Youtube eingibst, findest du schon ziemlich viele Infos, auch ohne zu lesen.

Nazi Deutschland war die Vergangenheit, und hat nichtsmehr mit uns, den Deutschen zu tun.

Zufällig tragen halt die Deutschen, die Kriegsverbrecher und Völkermorde begingen und ihr, die Deutschen, dieselbe Bezeichnung. Selber Schuld, wenn du dich aufregst... Beschwere dich bei den Deutschen, die gemeint sind... oder bei denen, die den Namen nicht gewechselt haben...

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Die Jubler im Sportpalast waren allesamt handverlesene Leute, sind also kein Indikator der einstigen Volksstimmung.

Natürlich nicht. Deutschland war eine Diktatur, und jeder, der gegen das Regime war, wurde vernichtet. Technisch gesehen waren also nach aussen hin alle dafür, eigentlich jedoch nur ganz wenige, tatsächliche Nazis. Der Rest war dagegen, sie hatten jedoch zu viel Angst, ihre Meinung zu sagen.

M0scheLejb 23.06.2017, 10:21

Deutschland war eine Diktatur mit zahlreichen jubelnden und begeisterten Anhängern.

Die Nazis hätten 1939 locker eine absolute Mehrheit geschafft, ähnlich wie Orban oder Putin heute.

Die Deutschen haben halt nachher alle so getan, als seien sie nie Nazis gewesen, was in der überwiegenden Mehrheit der Fälle nicht stimmt.

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earnest 23.06.2017, 16:04
@M0scheLejb

ALLE?

Wieder einmal erzählst du Unsinn, multipersonaler User, und verbreitest deine von Deutschenhass geprägte Sicht der Welt.

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M0scheLejb 25.06.2017, 00:20
@earnest

Stimmt, ich muss mich korrigieren: es gab auch die, die immer überzeugte Nazis blieben und immer fanden, dass das, was die Deutschen gemacht haben eh ganz gut war...

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free81 23.06.2017, 10:50

Achja, und wo sind deine Quellen? Les dir einfach einige Artikel dazu durch, da wirst du sehen, dass der überwiegende Teil dagegen war.

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M0scheLejb 23.06.2017, 12:00
@free81

Ja, das ist die Lieblingsausrede der Deutschen seit 1945, und je weiter die Zeit fortschreitet, desto mehr Deutsche scheinen es zu glauben...

Hier zum Beispiel, eine Vorlesung über Deutschland zur nazi-Zeit, und warum die Deutschen so begeistert waren...

https://www.youtube.com/watch?v=Dw8ZKSJ3tyw

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Hegemon 23.06.2017, 12:01
@free81

Als Quelle hätten er höchstens den stark umstrittenen Autor Daniel Goldhagen zu bieten. Aber den hier zu benennen, ist selbst ihm zu peinlich.

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Hegemon 23.06.2017, 12:39
@M0scheLejb

Offensichtlich hast Du Schwierigkeiten, zu begreifen, daß Adam Tooze Götz Alys umstrittene These von der "Gefälligkeitsdiktatur" längst widerlegt hat. Dieser Fakt paßt offenbar nicht in Dein harmonisch geschlossenes Weltbild, sonst würdest Du Dich nicht derart vehement weigern, ihn zur Kenntnis zu nehmen.

Irgendwelche albernen Youtube-Filmchen sind zudem kein Beleg - erst recht kein wissenschaftlicher.

Der Historiker Haffner klassifiziert die Deutschen in seinem viel beachteten Buch "Jekyll und Hyde" von 1939 in 20% Nazis, 40 % loyale Bevölkerung, 35 % illoyale Bevölkerung und 5 % Opposition. "Loyal" ist etwas anderes als "begeistert". Sieh bitte mal im Wörterbuch nach.
Das war zudem vor dem Krieg. Daß die Zustimmung mit Kriegsbeginn zugenommen hätte, kann nur glauben, wer komplett mit dem Klammerbeutel gepudert ist. Haffners Zahlen korrespondieren auch mit dem Wahlergebnis der letzten freien Reichstagswahlen von lediglich 33 % für die NSDAP.

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M0scheLejb 26.06.2017, 06:57
@Hegemon

Die Zahlen hat sich Haffner wahrscheinlich auch nach einer allgemeinen gaussschen Glockenkurve aus den Fingern gesogen. Ich nehme nicht an, dass sie auf anonymen Umfragen aus dieser Zeit beruht.

Aber wenn wir bei deiner Hypothese bleiben:

20% "Nazis" + 40 "loyal" = 60% = lockere absolute Mehrheit, kann man auch als "überwiegende Mehrheit" bezeichnen...

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free81 23.06.2017, 16:35

Da hast dus. Hegemon nennt eine Quelle von einem Historiker. Und was hast du?

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M0scheLejb 24.06.2017, 23:23
@free81

Habe nicht besonders viel Vertrauen, in die Lesefähigkeiten der User hier, also habe ich lieber Dokumentarfilme verlinkt...

Historiker:

Raoul Hillberg

Yakov Lozowick

Claudia Koonz

Yehuda Bauer

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free81 25.06.2017, 00:21

Dann verlink jetzt doch eine ordentliche Quelle, und nicht irgendwelche Dokumentarfilme. Ich kann mich täuschen, aber alle sogenannten Historiker haben auffallend jüdisch klingende Namen. Na wenn das mal kein Zufall ist.

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M0scheLejb 25.06.2017, 00:47
@free81
"aber alle sogenannten Historiker haben auffallend jüdisch klingende Namen. Na wenn das mal kein Zufall ist."

Das klingt ja auffällig so, als seist du ein Antisemit. Na wenn das mal kein Zufall ist...

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M0scheLejb 25.06.2017, 01:09
@free81

Dass dir sogar der Name "Raul Hilberg" nichts sagt macht mich nicht unbedingt optimistisch bezüglich deiner Kenntnisse der Materie...

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free81 25.06.2017, 01:20

Achso. Jetzt bin ich ein Antesemit, dafür, dass ich feststelle, dass alle deine Quellen jüdischer Herkunft sind. Ich stelle es fest, und durch geschichtliche Vorkentnisse ust es nur allzu wahrscheinlich, dass jüdische Historiker befangen sind. Du hast mir immer noch keine ordentliche Quelle hinterlegt. U d andere Leute als Antisemit zu bezeichnen, aber selbst Deutschenhass kundtun, ist mehr als Doppelmoral.

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M0scheLejb 25.06.2017, 10:13
@free81

Deine Ausdrucksweise "haben auffallend jüdische Namen" ist typisch für Antisemiten.

Und dass du die Glaubwürdigkeit eines Historikers bezweifelst, ohne sein Werk zu kennen, nur weil er jüdisch ist, ist ebenfalls antisemitisch. 

Da muss man nun wirklich nicht weit suchen.

Während die Tatsache, dass du nicht einmal Raul Hilberg kennst, der schon in den 50er Jahren wegweisende Arbeiten zum Völkermord an den Juden durch die Deutschen geschrieben hat, dich eher als Ignorant ausweist....

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free81 25.06.2017, 11:31

Moment mal, sehe ich da richtig? Du verwendest allen ernstes Wahlergebnisse als Indikator für den Zuspruch der Bevölkerung in einer Diktatur??? Haha, köstlich. Dazu muss ich wohl nichts mehr sagen. Zum Thema Antisemitismus, pff, du scheinst ja echt leicht angreifbar zu sein. Ich kritisiere sie nicht, weil sie jüdisch sind, sondern weil ich mich informiert habe, und Kritikpunkte gefunden hab. Und sonst, ich habe nichts gegen Juden, es ist nur eine Religion, der ich nicht angehöre. Thema durch.

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M0scheLejb 25.06.2017, 20:08
@free81

So? Und was wären die Kritikpunkte genau?

Bis jetzt war dein einziger Kritikpunkt, dass sie "jüdisch klingenden Namen" haben.

Einen sachlichen Kritikpunkt zum Inhalt ihrer Arbeiten habe ich nicht gefunden.

Übrigens lag ich mit meinen Doku-Videos vorher ganz richtig, da du von historischer Forschung niht den geringsten Schimmer hast, und auch nicht bereit bist, dich z.B. durch Lesen zu informieren.

Hatte ich dich doch ganz richtig eingeschätzt, als ich davon ausging, dass Buchtitel für dich vergebene Liebesmühe wären...

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M0scheLejb 26.06.2017, 08:06
@free81

PS: Du hast offensichtlich den New York Times Artikel nicht gelesen.

Wie solltest du auch?

Zu viele Buchstaben, und dann noch auf englisch, Fremdsprache, die man an deutschen Schulen nur 5-10 Jahre lang lernt...

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free81 26.06.2017, 23:24

Ach, weisst du, ich wette mit dir, dass ich ein um Längen besseres Englisch spreche als du. Aber lassen wir das. Was ist jetzt deine Mission? Alle hier davon zu überzeugen, dass jeder Deutsche ein Völkermörder und Nazi war? Und dass jeder für den totalen Krieg war? Du weisst genauso wie wir, dass das nicht wahr ist. Deine Wahlstatistiken bringen dir nichts, da du nicht raffst, dass das vor der Diktatur stattdand, bzw der Grundstein für die Diktatur war. Damals wurde Propaganda so geschickt eingesetzt, dass sie ben dachten, das sei gut, und natürlich waren die Wahlen auch nicht einwandfrei, aber den Faktor auch mal beiseitegestellt. Wo ist denn deine Statistik zu der Bevölkerungszustimmung ab 1935, geschweige denn während dem Krieg? Dein totaler Deutschenhass macht dich blind, oder eher wütend, und jetzt hast du es dir zum Ziel gesetzt, die gesamte deutsche Bevölkerung als Kriegsverbrecher und Nazis darzustellen. Naja, wie auch immer, du wirst es schon wissen. Und dann immer diese Kritik gegen deutsche Schulen. Als wäre ich es schuld xD Und was bitte heisst hier denn "nur 10 Jahre"? Wie lang willst du denn in der Schule bleiben, wenn du davon ausgehst, dass du in der 2-4 Klasse anfängst? Ich kann dir jedoch versichern, dass die "nur 5-10 Jahre"(in meinem Fall 8) sehr geholfen haben. Was bist du denn eigentlich für ein Landsmann?

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So denken sie, die Deutschen, noch Jahrzehnte nach dem krieg...

Hegemon 23.06.2017, 13:09

Es gibt Altnazis und Neonazis, die so denken. Das sind allerdings nicht "die Deutschen" sondern nur ein kleiner Teil davon. Der Unterschied zwischen der rassistischen Propaganda der Nazis und Deiner rassistischen, verallgemeinernden Propaganda ist nur marginal. Das Prinzip dahinter ist das gleiche.
Du kannst Dir also mit diesen Typen die Hand reichen.


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M0scheLejb 23.06.2017, 13:16
@Hegemon

Warum hat die Wehrmacht-Ausstellung so einen riesigen Skandal ausgelöst?

Weil eben die überwiegenden Mehrheit der Wehrmacht-Veteranen so dachten.

Es gab unter ihnen nur wenig ehrlich Leute, die zur Wahrheit standen.

Viele betrachteten Nichtwissen als Gewissheit (ich habe das nie gesehen, also hat es nicht stattgefunden), viele leugnete bewusst.

Zum Beispiel weiss man, dass die Wehrmacht-Soldaten Frauen in den besetzten Gebieten ohne Weiteres vergewaltigt haben, im Gegensatz zu dem, was hier behauptet wird.

Man weiss auch, dass Frauen in die Prostitution gezwungen wurden.

Man weiss auch, dass systematisch Lebensmittel geplündert wurden, Zivilisten ermordet oder zur Zwangsarbeit abgeführt wurden.

All das möchte die deutsche Gesellschaft nicht wahrhaben. bzw. immer erst dann wahrhaben, wenn es nicht mehr "wir" sind, sondern "irgendwer früher"...

Die Deutschen mogeln sich so von Generation zu Generation durch, ohne je wirklich Verantwortung zu übernehmen...

...und gleichzeitig fühlen sie sich, wie du offensichtlich auch, als "Vergangenheitsbewältigungsweltmeister", die finden, getreulich der Devise "am deutschen Wesen soll die Welt genesen", sie müssen jetzt allen anderen mit dem moralischen Zeigefinger kommen können, so wie du in deinen  unsäglichen letzten drei Sätzen...

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Hegemon 23.06.2017, 14:03
@M0scheLejb

Auch hier fällt es Dir schwer zu differenzieren. Offenbar kennst Du nicht mal den Unterschied zwischen der ersten und der zweiten Wehrmachtsausstellung. Zudem scheinst Du auch nicht mitbekommen haben, daß es entspechend der Parteienlandschaft jede Menge Befürworter gab.

Was Historiker an der ersten Wehrmachtsausstellung kritisierten, war vor allem deren Pauschalisierung. Insofern sind die Reaktionen mancher Veteranen sogar erklärlich.

"Die Deutschen..."

Daß Dir nicht klar ist, was an Pauschalisierung kritikwürdig ist, hast Du hier hinreichend beweisen. Deine Diskussionsweise folgt regelmäßig den Argumentationsmustern von Nazis und Rassisten, die Angehörige von Nationalitäten allein wegen ihrer Nationalität über einen Kamm scheren. Wie gesagt: da kannst Du Dir also mit diesen Typen die Hand reichen.

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M0scheLejb 23.06.2017, 14:13
@Hegemon

Ich sagen, dass 1933 bis 1945 ein Kollektiv, das unter dem Namen "die Deutschen" oder "deutsches Reich" oder "grossdeutsches Reich" oder "Deutschland" oder "das deutsche Volk" oder das "tausenjährige Reich" oder "Germany" oder "l'Allemagne" bekannt war eine Reihe von Verbrechen und Gräueltaten begangen hat.

Willst du das etwa leugnen?

Und auch wenn ich nicht behaupte, dass jeder Deutsche einverstanden war, so würde ich doch behaupten, dass viel mehr Deutsche einverstanden waren als du und deine Apologeten-Kollegen hier glauben machen wollen...

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Hegemon 23.06.2017, 14:50
@M0scheLejb

Sieh an. Nun fängst Du also plötzlich an, rumzueiern und zurückzurudern. Jetzt sind es plötzlich nicht mehr "die Deutschen" sondern

"1933 bis 1945 ein Kollektiv, das unter dem Namen "die
Deutschen" oder "deutsches Reich" oder "grossdeutsches Reich" oder "Deutschland" oder blabla sülz..."


Die festgestellte Nähe zu den rassistischen Argumantationsmustern der Nazis ist Dir dann wohl doch peinlich? Kann ich gut verstehen.


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earnest 23.06.2017, 16:10
@M0scheLejb

Und wieder, M0she/BeauNom/Mathilde/MichelleMaBelle/etc. etc.:

DIE Deutschen...

Beende deinen Einmannkreuzzug gegen DIE Deutschen. Die Welt ist vielfältiger, als du sie immer und wieder, deinem blinden Hass folgend, hier vorstellst.

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M0scheLejb 25.06.2017, 00:14
@Hegemon

Siehst du, hier hast du sie wieder, die deutsche Weinerlichkeit und ihren Mangel an Gefühl für Proportionen...

"Die" Deutschen darf man laut dir also nicht sagen...

Dir darf man auch nicht sagen, dass du ein Nazi bist.

Aber du hast nichts dagegen, mir zu unterstellen, ich sei ein Nazi...

Das ist ein Muster, das man heute häufig antrifft: die Deutschen versuchen, die historischen Tatsachen umzukehren ("Das war doch alles nicht so schlimm" oder "Wir waren das nicht"), aber dafür sind sie dann ganz schnell mit dem Gegenangriff bei der Hand, wie böse doch alle anderen sind...

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M0scheLejb 26.06.2017, 06:59
@earnest

Was ich ganz sicher weiss, ist dass du keine sachlichen Argumente auf Lager hast.

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earnest 23.06.2017, 16:08

Du meldest dich hier nun mit einem ZWEITEN Beitrag, um erneut deine kruden Thesen unters Volk zu bringen, multipersonaler User mit den vielen Nicks, unter falsche Flagge segelnd, um den Eindruck zu erwecken, du seiest "VIELE"?

Und mal wieder die alte Litanei: DIE Deutschen.

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Hegemon 23.06.2017, 18:12

Nebenbei: Ich kenne dieses Video gut. Ich habe mich schon vor Jahren maßlos darüber aufgeregt. Angefangen von den Lügen des Vortragenden Thiel, im T34 seien "deutsche Kanonen" verbaut  (tatsächlich basiert die F34 auf der F32 und diese auf der sowj. SiS-3) und über die Lüge, er hätte über kein Zielfernrohr verfügt bis hin zu den ungeheuerlichen Aussagen dieser unverbesserlichen Altnazis. Da krieg ich echt'n Hals. Und als ob das nicht schon schlimm genug wär, kommt dann so ein dahergelaufener Wichtigtuer daher und behauptet, DIE Deutschen würden so reden. Es ist nicht zu fassen.

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earnest 26.06.2017, 16:30
@Hegemon

Tirade Nummer 1.001 dieses unter falscher Flagge segelnden Users gegen DIE Deutschen.

Ein Nutzer auf seiner einsamen Mission gegen DIE Deutschen, der mit seinen vielen verschiedenen Nicks so tut, als sei er VIELE.

Nicht einmal dazu reicht die Ehrlichkeit...

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Nein es waren auf keinen Fall alle Deutschen für den totalen Krieg. Ich glaube nicht, dass die Frauen der Soldaten z.b begeistert waren jedes mal um ihre Männer zu bangen.

Anatolij32 21.06.2017, 23:12

Mein Opa war Rotarmist und hat immer erzählt, dass die Deutschen sehr begeistert vom Krieg waren, bis sie dann selbst besiegt worden. Für ihm waren es einfach Unmenschen, Munition rein und Abschuss

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earnest 22.06.2017, 18:53
@Anatolij32

Auch DU scheinst über das Gemüt eines Fleischerhundes zu verfügen.

Oder gefällst du dir in der Pose des Provokateurs?

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M0scheLejb 23.06.2017, 08:32
@earnest

Was Analolij sagt, deckt sich auch mit den Forschungsergebnissen der Historiker.

Warum wird er deshalb verunglimpft?

Was soll der Vergleich mit dem "Fleischerhund"?

Oh, erst jetzt sehe ich, von wem dieser Kommentar stammt. Keine Fragen mehr, jetzt verstehe ich.

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Hegemon 23.06.2017, 11:54
@M0scheLejb

Falsch. Goldhagen ist bekanntlich kein Historiker. Seine Behauptungen sind zudem höchst umstritten.

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earnest 23.06.2017, 16:57
@M0scheLejb

Jetzt erst sehe ich, von wem dieser Kommentar stammt: Von dir, M0she/Mathilde/BeauNom/etc. etc.

Alles klar, ich verstehe.

Keine weiteren Fragen mehr.

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