Waren Spanier früher Muslime?

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Nein. Weite Teile Spaniens waren jedoch 700 Jahre lang von Muslimen besetzt worden. Durch die 1492 abgeschlossene Reconquista (Rückeroberung), konnten die Spanier ihre Unabhängigkeit wiedererlangen.

Nein, das Gegenteil davon. Spanien war schon seit gut 1100 vor Christus besiedelt und wurde von den Phöniziern i-spn-ya genannt. Ca. 200 v. Chr. kamen die Römer und es war von da an Hispanien und erstmals vereint und wurde später christlich (römisch-katholisch).

711 n. Chr. fielen die Muslime ein. Spanien wurden die nicht besetzten Teile genannt, al-Andalus die besetzten und Spanien begann im Anschluss, die besetzten Teile rückzuerobern. Das ging im Norden recht schnell, im Süden langsam. Letztendlich war lange nur noch Granada muslimisch und wurde 1492 vollständig zurückerobert. Das hatte die Expulsion der verbleibenden Muslime zur Folge.

Muslime sagen, dass Adam bereits ein Moslem war, weil er eben von Gott geschaffen wurde. Aber der erste Moslem ist offiziell ein Sohn von Abraham. Der hatte nämlich zwei Söhne. Der erste Christ war Petrus, der erste Papst und ein Jünger von Jesus. Dennoch kam der Christentum nach Jesus.

Nach dem Tod von Jesus wurden sowohl die Israeliten als auch die Urchristen gejagt und verboten. Ceasar und Römer vermischten Religionen, sodass Ceasar letztendlich die Stelle von Jesus ersetzte und vieles verdrehte. Dann gab es jahrhunderte erstmal stille bevor die kreuzzügler überall auf der welt waren und ihre re-form brachte. Das erste sklavenschiff hieß darüber hinaus "Jesus".

Die zwölf stämme verteilten sich auf der erde, es gibt anzeichen dafür dass die portugisen die modernen hebräer seien. Dennoch sind sie jetzt hauptsächlich christen.

Urchristen jedoch gab es überall, sie wurden wie hexen, vegetarier kleingehalten. Es gibt ebenso juden, die auf das urchristentum fußen und moslime, die weniger politik aus religion machen und sagen, jeder ist nur für sich verantwortlich und filtern eben die echten werte.

zumindest Andalusien war eine recht lange Zeit muslimisch; das Emirat von Granada dauerte sogar bis 1492.

Andalusien, aber nicht die Spanier. Am Ende wurde ja auch Granada zurückerobert.

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@Ranzino

Du windest dich wo's nur geht. Jetzt geht es also nicht mehr um 1200.

Das muslimische Gebiet Spaniens erstreckte sich kurz nach der Invasión 711 fast ganz Spanien, bis auf die nordspanische Atlantikküste.

Das bedeutet aber nicht, dass Spanien mehrheitlich muslimisch war, sondern die Bevölkerung aus Christen und Juden dort eben in Gefangenschaft lebte, von der sie im Norden schnell, im Süden später befreit wurden.

Wenn man das im Blick behält, ist es eben wichtig, Grenzen zu schützen. Damals war es so, dass Spanien von ein paar Tausend Muslime überrant wurde, als der Westgotische König Armee im Norden konzentrierte.

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@perobueno

Spanien = mehrheitlich muslimisch dominiert
Spanier selber= mehrheitlich christlich

so ist es wohl besser definiert

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@Ranzino

Für Außenstehende ja. Geschichtlich ist es aber so, dass Spanien eben der Teil war, in dem die Christen lebten. Also so genannt wurde. Der muslimisch dominierte Teil, wo Christen und Juden zwar die Mehrheit stellten, aber Menschen 4. und 5. Klasse waren, hieß al-Andalus. Spanien war das, was im Norden von Hispanien zunächst übrig blieb und dann letztendlich al-Andalus zurückeroberte und wieder Spanien nannte.

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Es waren auch damals Christen. Nur lebten sie lange Zeit unter islamischer Herrschaft.

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