Waren im Shop verfügbar, aber nach der Bestellung Ware nicht lieferbar?

4 Antworten

Ja, dein Händler darf das rechtlich, weil seine Angebote eben nur ANGEBOTE sind.


Solange er dir also nicht über Vertrag mitteilt, dass du genau diese Ware kriegen wirst, muss der Händler leider gar nix :(


Allerdings würde ich bei diesem Händler dann nicht mehr einkaufen, weil ich mir als Kunde verar*cht vorkommen würde.


Mein Tipp: Willst du 'ne Gitarre, gehe in ein Musikgeschäft. Haben sie die Gitarre nicht, die du willst, so kannst du mit dem Musikhändler reden. Ich habe mir z. B. eine Gitarre direkt über Musikhändler aus Amerika bestellen lassen, die in Deutschland schon länger nicht mehr verkauft wird.

Das Verhalten der Händler ist rechtlich nicht zu beanstanden. Du gibts mit deiner Bestellung ein Angebot ab, welches der Händler annehmen kann, aber nicht muss.

wenn der verkäufer sich nicht ausdrücklich das recht auf zwischenzeitlichen verkauf gesichert hat, dann steht dir die ware zu.

hat er sie nicht, ist er zu schadenersatz verpflichtet...

wenn der verkäufer sich nicht ausdrücklich das recht auf zwischenzeitlichen verkauf gesichert hat, dann steht dir die ware zu.

Andersherum wird ein Schuh draus. Wenn der Händler nicht ausdrücklich den Kaufvertragsschluss bestätigt hat, dann hat der Fragesteller auch noch kein Anrecht auf die Ware.

Das Angebot des Händlers stellt eben keine konkrete Willenserklärung dar, sondern eine "invitatio ad offerendum"

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