Waren im dritten Reich alttestamentarische, also jüdische Taufnamen wie Isaak, Adam, Jakob usw. noch erlaubt? Anfangs vielleicht schon?

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2 Antworten

häufige hebräische namen, die vor dem 3. reich vergeben wurden waren geduldet wenn der träger deutscher war.

für juden wurden vorgeschriebene namenslisten ausgegeben...

also namen wie daniel, michael, josef, ruth, david, oder selbst abraham war für deutsche erlaubt, nicht jedoch für juden.

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Für Juden waren die natürlich erlaubt - alle anderen wären wohl kaum auf die Idee gekommen, einem Kind einen jüdischen Vornamen zu geben - das hat allerdings nichts mit dem Dritten Reich zu tun sondern war überall so.

Im Unterschied zu heute hatte die Namensgebung früher noch eine weitreichendere Bedeutung, denn der Name verwies auf die Herkunft und die jeweilige Kultur, ebenso auf die Religionszugehörigkeit. Klassische katholische Vornamen hatten z.B. auch nur katholische Kinder.

Erst in den letzten Jahrzehnten entscheidet man sich für Vornamen, weil sie gerade modern sind oder man sie einfach schön findet, auch wenn sie gar nichts mit einem zu tun haben.


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Kommentar von Kuppelwieser
14.06.2016, 16:50

"....Für Juden waren die natürlich erlaubt ...". Du weißt scheinbar nicht, dass Juden im 3. Reich gar nicht erlaubt waren?

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