Waren die meisten Inquisitoren des Mittelalters bösartig?

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4 Antworten

Es wird soviel Blödsinn über die Inquisition erzählt.

Im Prinzip waren Inquisitoren sowas wie die Kriminalpolizei/Anwälte des Vatikan und wurden immer dazu geholt wenn etwas ungewöhnlich an einem Tod oder Verbrechen gab, das man sich nicht erklären konnte.

Die meisten Folter und Hexenverbrennungssachen wurden von "normalen" örtlichen Gerichten und Henkern durchgeführt. Der Inquisitor stand dann und wann mal dabei um für die Kirche zu bezeugen das es wirklich eine Hexe / ein Hexer / Teufelsanbeter / Besessener war. Also immer dann wenn wenn auch religiöse Dinge Ursache haben konnten und ein schlechtes Bild auf die Kirche werfen.

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Die waren nicht bösartiger als die heutigen Menschen. Ich glaube, dass es heute viel bösartiger zugeht anteilmäßig an der Bevölkerung.

Sie haben halt keine Gelegenheit ausgelassen, Hexen zu verfolgen. Und wie die Folter aussah, kann man sich vorstellen. Eine gute Gelegenheit, sich an Frauen zu vergreifen, die nichts mehr sagen konnten.

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Sie waren überzeugt davon, das richtige und damit Guteszu tun. Sie wollten den Menschen helfen, zu Gott zurück zu finden. Ihre damaligen Methoden waren natürlich voll daneben. Aber das gil für vielen in der damaligen Medizin auch.

Die Wissenschaft hat sich leider nur langsam entwickelt, und sie ist ja immer noch dabei.

Noch zur Folter:

Die ging ja streng reglementiert von Statten. Als erster Schritt mussten die Folterwerkeuge gezeigt werden. Da dürfen dann schon viele lieben "gestanden" haben.

Außerdem war die Forensik damals noch total unterentwickelt. Wenn es keine Zeugen gab, dann brauchte man ein Geständnis.

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Eventuell,waren sie der Meinung,das richtige zu tun.

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