Waren das kalkulierte psychologische Schachzüge von Clinton oder war es Zufall (ihre Bewegung im Raum)?

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5 Antworten

Besonders im US Wahlkampf greifen die Kandidaten auf viele Möglichkeiten und Ressourcen zurück, um sich der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Sehr wahrscheinlich also, dass Clinton u.a. von einem Coach o.ä. auf derartige Situationen vorbereitet wurde. 

Anderseits sollte man bedenken, dass Clinton bereits eine Spitzenpolitikerin ist, die seit Jahrzehnten im Interesse der Öffentlichkeit steht und das schon seit der Zeit, in der ihr Mann Präsident war.

Sie wird also durchaus selbst in der Lage sein, sich in gewisser Weise zu präsentieren. 

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Kommentar von ponter
11.10.2016, 13:32

Danke für das Sternchen.

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Es ist nun einmal so, daß viele Leute nicht einfach ruhig stehen können und sachlich ihre Argumente vortragen können. Gerade bei Politikern erlebt man immer wieder, daß sie dabei mit ihren Händen wild gestikulieren usw., was ich einfach nur lächerlich finde und den Eindruck erweckt, daß die nicht mit Worten argumentieren müssen und deshalb mit Gesten nachhelfen müssen. Auch ein Umherlaufen kennt man z.B. vor Gericht, wenn die Anwälte nicht von ihrem Platz aus die Befragung durchführen, weil es imposanter wirkt, auch mal an den Zeugen heranzutreten usw. Teilweise lassen es die Richter ja auch zu. Ob das nun von ihr gezielt so gemacht wurde, weiß ich nicht. Es kann auch sein, daß sie das nur gemacht hat, weil die Frage eben aus dieser Richtung kam und sie dorthin auch geantwortet hat. Wenn die sich nicht auf die Regel geeinigt haben, wer wo zu stehen hat und sich wieweit nur bewegen darf, spricht ja nichts dagegen. Ich kann nicht wissen, was sie damit beabsichtigt hat. Ich habe es auch nicht gesehen. Fakt ist nur, die us-amerikanische Bevölkerung ist durch solche Auftritte leicht zu beinflussen. Ein Großteil interessiert sich nicht für sachliche Argumente, sondern wählt den, der die beste Show liefert. Und jemand, der nur von seinem Platz aus trocken auf die Fragen antwortet, ist für viele einfach langweilig, selbst wenn die Aussagen wesentlich logischer und richtiger sein sollten, kostet das in den USA viele Stimmen. Ich habe diese Kritik auch schon vor der Wahl angesprochen, wo Obmama zum Präsidenten gewählt wurde, als eine US-Amerikanirin meinte, sie würde Obama wählen, weil er so einen tollen Hüftschwung habe. Und als ich ihr vorwarf, daß sie sich gar nicht mit den Inhalten auseinandersetzen wurde, entgegnete sie mir, ich würde typisch Deutsch denken.

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Keiner der beiden Kandidaten geht unvorbereitet in so eine Sendung. Das ist mit Sicherheit gleich nach der ersten Sendung mit einem Team geprobt worden. Und das sie ihre Platz verließ und zu Trump ging, war sicher Kalkül. Nichts wird dem Zufall überlassen.

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Der Wahlkampf in Amerika ist in erster Linie ein Medien-Wahlkampf. Beide Seiten haben ein umfangreiches Team an Experten für alles Mögliche.

Bei etwas so Wichtigem wie einer Fernsehdebatte wird ganz sicher nichts dem Zufall überlassen. Da ist jede Handbewegung und jedes Zucken im Mundwinkel geprobt, kalkuliert und vorher abgesprochen.

Also war das ganz sicher weder spontan noch zufällig.

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Manchmal ist sie auf Trumps Seite gewechselt, weil sie näher am Zuschauer war, der ihr grade eine Frage stellte. Sonst ist sie doch auf ihrem Stuhl sitzen geblieben, so wie ich es in Erinnerung hab. 

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Kommentar von RomanAtwood
10.10.2016, 13:08

Ja, sie war dadurch näher am Fragesteller..trotzdem war es absolut unnötig. Und ich hab erst im Nachhinein gemerkt, dass meine Frage eh fehlerhaft war. Sie hat es nämlich nicht nur bei Publikumsfragen gemacht, sondern auch bei Fragen der Moderatoren.

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