WarBuddha wirklich so fett?

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10 Antworten

Jede Darstellung eines Buddha hat seine eigene Interpretation. Es gibt verschiedene Darstellungen des Buddha und ein gläubiger Buddhist kann dir die Unterschiede erklären.

Damit will man vielleicht die Glückseligkeit und Lebenslust dokumentieren ein Buddhist ("Erwachter") zu sein? Buddha hieß mit bürgerlichem Namen Siddhartha Gautama und war ein Königssohn der sozusagen mit einem goldenen Löffel im Mund geboren wurde. In asiatischen Ländern gilt Dicksein auch als Zeichen von Wohlstand und zum Beispiel in Japan werden die dicken Sumo-Kämpfer sehr verehrt, haben Geld und Besitz, schöne Frauen usw. Die Lehren des Buddhismus sind sicherlich fragwürdig. Diese Religion kennt keinen Gott im eigentlichen Sinne auch wenn manche Buddha als Gott verehren. Die Reinkarnationslehre, die inhaltlich zum Buddhismus gehört, ist jedenfalls kein Segen, sondern ein Fluch.

http://gottkennen.jesus.net/ein-gespraech-mit-gott/

vera1973 30.10.2012, 15:25

Die Lehren des Buddhismus sind fragwürdig?

Lehre [Bearbeiten] Grundlage der buddhistischen Praxis und Theorie sind die Vier Edlen Wahrheiten: Die Erste Edle Wahrheit, dass das Leben in der Regel vom Leid (dukkha) über Geburt, Alter, Krankheit und Tod geprägt ist; die Zweite Edle Wahrheit, dass dieses Leid durch die Drei Geistesgifte Gier, Hass und Verblendung verursacht wird; die Dritte Edle Wahrheit, dass zukünftiges Leid durch die Vermeidung dieser Ursachen nicht entstehen kann bzw. aus dieser Vermeidung Glück entsteht und die Vierte Edle Wahrheit, dass die Mittel zur Vermeidung von Leid, und damit zur Entstehung von Glück, in der Praxis der Übungen des Edlen Achtfachen Pfades zu finden sind. Diese bestehen in: Rechter Erkenntnis, rechter Absicht, rechter Rede, rechtem Handeln, rechtem Lebenserwerb, rechter Übung, rechter Achtsamkeit und rechter Meditation, wobei mit recht die Übereinstimmung der Praxis mit den Vier Edlen Wahrheiten, also der Leidvermeidung gemeint ist.

Nach der buddhistischen Lehre sind alle unerleuchteten Wesen einem endlosen leidvollen Kreislauf (Samsara) von Geburt und Wiedergeburt unterworfen. Ziel der buddhistischen Praxis ist, durch die Vermeidung von Leid, also ethischem Verhalten, der Kultivierung der Tugenden (Fünf Silas), der Praxis der „Versenkung“ (Samadhi, vgl. Meditation) und der Entwicklung von Mitgefühl (hier klar unterschieden von Mitleid) für alle Wesen und allumfassender Weisheit (Prajna) als Ergebnisse der Praxis des Edlen Achtfachen Pfades, aus diesem Kreislauf des ansonsten immerwährenden Leidenszustandes herauszutreten. Auf diesem Weg werden Leid und Unvollkommenheit überwunden und durch Erleuchtung (Erwachen) der Zustand des Nirwana, der Leidlosigkeit bzw. der Zustand des Glücks realisiert.

Indem jemand Zuflucht zu Buddha (dem Zustand), zum Dharma (Lehre und Weg zu diesem Zustand) und zur Sangha (der Gemeinschaft der Praktizierenden) nimmt, bezeugt er seinen Willen zur Anerkennung und Praxis der Vier Edlen Wahrheiten und seine Zugehörigkeit zur Gemeinschaft der Praktizierenden des Dharma. Die Sangha selbst unterteilt sich in die Praktizierenden der Laien-Gemeinschaft und die ordinierten der Mönchs- bzw. Nonnenorden. by Wikipedia

Ich finde einen Gott fragwürdig,der sich anbeten lässt. Ich finde es fragwürdig,einen Gott anzubeten,der den Mann höher stellt als die Frau. Ich finde es fragwürdig,einen Gott anzubeten,der uns bestraft,weil er sch.ei.e baut. (Thema Garten Eden) Und wenn ich mich reinsteigere,fallen mir noch 1000 Dinge ein,die in der christlichen Religion sehr fragwürdig sind.

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Genauso wie die Darstellungen von Jesus je nach Land und Zeitalter und Land völlig unterschiedlich sind ist es auch mit Buddha. Jeder phantasiert was er will.

Gautama Buddha kam aus vornehmem Hause, d.h. die Wahrscheinlichkeit, dass er wirklich sehr beleibt - fett - war, ist sehr hoch.

Nur der Budai Buddha ist fett.
Ach was, fett. Wohlgenährt ist der bessere Ausdruck. Die Fülle des Leibes steht dabei für die Fülle des Lebens und des Geistes.

Der Budai Buddha ist nicht DER Buddha. Sondern gilt in Asien als einer der sieben Glücksgötter und den Chinesen als einer der Nachfolger Buddhas.


Als stets gut gelaunter, besitzloser Mönch stand Budai/Hotei ursprünglich für die Tugend der Selbstgenügsamkeit. Sein prall gefüllter Sack, in dem er seine Almosen verstaut, schien zu besagen, dass der, der mit wenig zufrieden ist, den größten Schatz besitzt. Er gilt auch als Buddha(aspekt), der dem einfachen Volk zugewandt ist und die in seinem Sack gesammelten Almosen an Kinder und Arme weitergibt. So wird er auch teilweise als Symbol für den sozial engagierten Buddhismus genommen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Budai_%28Buddha%29

quopiam 31.10.2012, 10:47

Wann spricht sich das endlich mal herum? Wie viele Exemplare genau dieser Frage liegen hier schon auf Halde? Ich bewundere Deine Geduld. Mir platzt langsam ganz unbuddhistisch das Kragenknöpferl in Fragerichtung ab. Gruß, q.

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holodeck 31.10.2012, 14:20
@quopiam

;-))

Ja, so ein simpler Zugriff auf alte Antworten wäre eine echte Funktionsverbesserung für GF. Im Profil die Antworten selber nach Stichworten und Kategorien sortieren können, das wär's.

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sventheman 31.10.2012, 14:22
@quopiam

hehe - wir können uns ja abwechseln. Ich habe diese Frage auch schon ein paar mal beantwortet.

Wenn die Suchfunktion mal überarbeitet würde, suchten sicher mehr User darüber.

(edit: lol - gutes Beispiel für Synchronizität)

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Buddha war doch der Sohn von einem König ,doch er hat alles aufgegeben und hat wie ein Armer Mensch gelebt ..er soll doch versucht haben durch Fasten und gute taten Gott/Die Wahrheit zu finden,wenn ich mich nicht irre ...

ich gehe nicht davon aus ,dass er Fett war ...eher wäre er durch das ganze fasten abgemagert oder er wäre eher so wie Gandhi (von der Statur)

Nur die Chinesen stellen doch Buddha so fett da

wenn ich etwas falschen geschrieben habe verbessert mich

Olivia1 30.10.2012, 13:21

Etwas ist falsch,er hat nicht Gott,sondern die Erleuchtung gesucht.

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aptem 30.10.2012, 13:27
@Olivia1

Erleuchtung hat er gefunden aber nicht gesucht.

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Buddha war in erster Linie Weise.

Es gibt verschiedene Formen des Buddhismus in Asien und das drückt sich auch in der Darstellung aus.

Der chinesische Buddha ist dick und hat meist Glatze - der indische Buddha ist schlank.

Wieso fett? schau dir mal indische etc Darstellungen an, nicht nur chinesische Hodais

Wie holodeck schon geschrieben hat, ist nur der Budai fett, und er ist nicht der eigentliche Buddha. Eigentlich ist er der Touristenbuddha.

TeeEi 31.10.2012, 04:50

Und beim Lesen von diesem "Jedes Land stellt es anders dar"-Blablas dreht sich mein Magen um. Wer keine Ahnung hat, soll den Mund halten.

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quopiam 31.10.2012, 10:46
@TeeEi

Schön, daß das mal wieder einer sagt. Man kriegt ja schon fransige Finger... ;-)

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