War Walt Disney ein Antisemit?

4 Antworten

Die Frage ist, wer der von 1901-1966 gelebt hat war damals kein Antisemit? Hitler, Mussolini, America mit ihrer Rassentrennung. Wer glaubt die Menschen hatten damals eine andere Gesinnung als ihre Regierungen liegt etwas falsch.

So haben viele Menschen damals gedacht und das sollte auch meiner Auffassung nach so in den Schulen gelehrt werden. Heute nennt man diese Leute Antisemit. Aber damals war das ganz normal. Weil es normal war, war es trotzdem nicht richtig. Das will ich damit nicht sagen. Aber wir sollten uns eingestehen dass die Welt alle antisemitisch eingestellt war. Natürlich auch berühmte oder erfolgreiche Menschen die damals lebten.

di eMehrheit der Menschheit war NICHT antisemtisch, ganz einfach. Sogar die Mehrheit Europas war nicht antisemtiisch. Die Deutschen waren mit Sicherheit mehrheitlich antisemtiisch - und die Deutschen sind garantiert auch heut enoch unter den 10 auffäligsten Antisemiten zu finden...

0
@Lorimara

schon mal den Stammbaum von Walt Disney studiert? Schonmal gehört aus was die Bevölkerung der USA unterwanderten besteht? Bekannt sind zb die Amish. Woher kommen die wohl?

0
@Lorimara

Als ob irgendjemand über private Gedanken eines Geschäftsmannes Bescheid weiß, nur weil jemand eine filmfabrik gegründet hat. Zu spekulieren was Walt Disney gedacht hat ist genauso als würde man über das Gedankengut der Person beurteilender die Steuererklärung entgegen nimmt. Was Zeitungen und Presse angeht deren Meinungen und Recherchen ändern sich alle 10 Jahre. Man muss nur beobachten.

1
@Lorimara

Das stimmt überhaupt nicht, Antisemitismus kommt heutzutage in z.B. USA viel öfter vor wie in Deutschland, in Deutschland ist die Rechte Szene heutzutage gegen uns Muslime.

Muss aber auch sagen das es viel Antisemitismus in Muslimischen Ländern gibt wegen Irael/Palästina. Das ist ja aber nur die Regierung, die Zivilisten sind unschuldig.

0

Nein! Das war er nicht!

Bitte schön:

Um Walt Disney ranken sich viele Gerüchte: Antisemit und Frauenfeind soll er gewesen sein, tyrannisch und knauserig obendrein.

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.walt-disney-diese-verschwoerungstheorie-rankt-sich-um-frozen.92acedf7-0c93-4055-a098-075763032d5d.html

Keine Beweise gefunden

Es sei «absolut grotesk, ihn antisemitisch zu nennen», sagte Sherman, der Sohn jüdischer Einwanderer ist. Er und sein Bruder Robert B. Sherman seien von Disney wie Söhne behandelt worden. Die beiden Shermans komponierten unter anderem die Musik für die Disney-Filme «Das Dschungelbuch» und «Mary Poppins». Die PBS-Dokumentation soll Mitte September ausgestrahlt werden.

Der Historiker und Sozialkritiker Neal Gabler, Autor eines Buches über den Einfluss von Juden auf die Entstehung von Hollywood, sagte, er habe für ein Buch über Disney intensiv nach den Eigenarten des Filmproduzenten geforscht. Er habe dabei keine Beweise gefunden, dass Disneys Abneigung gegenüber Juden über den latenten Antisemitismus hinausgegangen sei, der zu Disneys Lebzeiten üblich gewesen sei.

«Wollte gute Dinge tun»

Die Produzentin und Regisseurin der vierstündigen Dokumentation über Disney, Sarah Colt, sagte, es gebe keine Hinweise darauf, dass Disney eine judenfeindliche Einstellung gehabt habe. Diese Vermutungen über den 1966 gestorbenen Mann gibt es schon seit Jahrzehnten. https://www.derbund.ch/panorama/vermischtes/walt-disney-war-kein-antisemit/story/14172644

Nein, das war er nicht.

Er hat sich gefreut, als seine Tochter einen jüdischen Freund hatte.

Er wurde von einem Rabbi als "mein Freund Walt Disney" bezeichnet in seinem Buch. Er hatte auch noch viele andere jüdische Freunde.

Er wurde von einer jüdischen Gemeinde zum "Mann des Jahres" gewählt.

Er hatte viele jüdische Mitarbeiter, die alle sagen, er hat sie nie diskriminiert.

Weshalb es solche Gerüchte gibt liegt daran, dass die Filme früher Stereotyppen enthielten, die damals ganz normal waren und in Filmen anderer Studios genauso oder noch stärker benutzt wurden. Heute gilt das als rassistisch, aber damals war das normal.

Hier auch ein Artikel dazu mit vielen Quellenangaben:

https://www.mouseplanet.com/11885/Debunking_Myths_About_Walt_Disney

Woher ich das weiß:Hobby – Ich bin Fan seit 1972 und habe über 1000 Bücher zu dem Thema

Walt Disneys 50.Todestag

Die dunkle Seite von Mr. Mickey Mouse

Zeitlebens inszenierte sich Walt Disney als Saubermann. Über seine dunklen Seiten schweigt sich der Disney-Konzern bis heute aus. Ein kritischer Blick auf den Unterhaltungspionier kurz vor seinem 50. Todestag.
Eine vieldiskutierte Frage ist auch: Inwiefern sympathisierte Walt Disney mit dem antisemitischen und neokolonialen Gedankengut von Nazideutschland?

Nazi, Antisemit und Rassist?

Zu Disneys behauptetem totalitären Charakter passen denn auch die Gerüchte um angebliche Sympathien für die Nazis. So soll – was nicht bewiesen ist – Walt Disney in den 1930er-Jahren an US-Nazi-Treffen teilgenommen haben. Tatsächlich stattgefunden hat das Treffen mit Hitlers Lieblingsfilmerin Leni Riefenstahl nach 1938, als sie von Hollywood bereits boykottiert wurde.

Und war da nicht der 1933er-Trickfilm «Die drei kleinen Schweinchen», in dem der böse Wolf in einer ersten Fassung als hinterhältiger jüdischer Hausierer charakterisiert wurde?
Ein klar antisemitischer Stereotyp.
https://www.srf.ch/kultur/film-serien/die-dunkle-seite-von-mr-mickey-mouse

»ZAPPELJUDE« 

Micky Maus war eine Erfindung der 20er-Jahre. Angeblich wurde die Figur in Charakter und Bewegungsablauf Charlie Chaplins Tramp nachempfunden – jenes Chaplin, der zwar kein Jude war, von den Nazis aber als »Zappeljude« verunglimpft wurde. Chaplins Figuren waren in jeder Hinsicht das Gegenbild aller NS-Ideale, und auch Micky Maus war in ihrer frühen Glanzzeit, den späten 20er- und den 30er-Jahren, ein klassenübergreifendes Idol, das keineswegs Nazi-Normen entsprach: »Ein Tier, das im Jazz-Rhythmus lebt«, lobte eine deutsche Kritik 1930, »jeder Schritt ein Step, jede Bewegung ... musikalisch.«
SYMPATHIE Was aber dachte Walt Disney über die Nazis? Offenkundig hatte er wenig Berührungsängste. Auch kümmerte er sich nicht um den Stimmungsumschwung in den USA, der spätestens mit der Pogromnacht 1938 einsetzte. Im November 1938 war NS-Regisseurin Leni Riefenstahl gerade in den USA und vermarktete ihren Olympia-Film über die Propagandaspiele von 1936. Während viele ihr bereits die kalte Schulter zeigten, empfing sie Walt Disney freundlich.

https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/disney-in-naziland/

Du schreibst hier wieder einmal eine gewaltige Abhandlung.

Meine Anmerkung, Disney war ein Schwindler, den Selbstmord der Lemminge, den er propagierte, da liefen diese Tiere ueber eine kalt Platte in einer Richtung , die anderen waren heiss gemacht worden.

1

In keinnem Artikel steht zu lesen, dass er ewiesener Maßen ein Antisemit gewesen wäre. In dem einen Artikel ist fast alles im Konjunktiv gehalten, fast nichts im Indikativ - im anderen Artikel kann man langatmit lesen, wie begeistert ein Hitler über die Mickey Mouse war.

0

Was möchtest Du wissen?