War oder ist eure Oma auch so?

9 Antworten

Ja, teilweise schon. Wobei ich eine Oma hatte, die das Geld eher übrig hatte und eine, die sparen musste. Aber sie schenkten halt gern. Die wohlhabendere sah es wohl eher als Bestechung an, damit man zu ihr kam (sie verließ selten das Haus und war aufgrund von Marotten nicht ganz so beliebt), die "ärmere" hatte einfach Freude am Schenken, hat auch ständig kleine Sachen gebastelt oder Karten gemalt und die dann verschenkt und Umschläge immer sehr liebevoll gestaltet usw. Und sie freute sich auch, Gastgeberin zu sein.

Also es kann beides sein, ein Versuch, öfter Besuch zu bekommen, einfach Freude am Schenken oder eine Kombination aus beidem.

Meine Tanten und Onkel sind zwar so...Meine Oma hasst mich aber glaube ich. Ich spiel mit meinem Cousin rum, nur um die Situation aufzulockern und wir beide werden von ihr angeschissen...Vielleicht ist sie aber auch einfach äußerst streng. Ich habe zumindest keine Lust immer wegen alles angeschissen zu werden, nur weil ihre Perspektive anders ist als meine...T-T

Ich glaube das ist normal Omas wollen Kindern und Enkeln eine Freude machen. Meine war auch so. Nimm es und freu dich. Dafür kannst du ihr mal Blumen mitbringen oder eine kleine Pflanze für Balkon oder Garten, darüber freut sie sich dann und du hast mal etwas zurück geschenkt, ohne das Geburtstag oder so ist. Vielleicht macht sie es auch in der Hoffnung das ihr öfter hinkommt oder sie mal auf einen Tagesausflug irgendwo mit hinnehmt. Meine Oma konnte vom Dorf nicht mehr alleine weg mit über 80, sie konnte nur noch im Garten sein und einkaufen in der Nähe, die restliche Woche hat sie auf Besuch gewartet. Man hat im Alter Langeweile, Wohnung ist immer aufgeräumt, Freunde gibt es nicht mehr, es passiert täglich nichts Interessantes außer wenn dann mal Besuch kommt.

Hallöchen gesagt.

Ich kann nur aus der anderen Perspektive antworten, also aus der Sicht des Opas.

Da hat sich vieles, was ich tue natürlich auch aus dem Selbst erlebten entwickelt.

Ich halte es so:

Drei Enkelkinder = keine Bevorzugung

Zum Geburtstag gibts immer den gleichen Betrag, was Verlässlichkeit beweisen soll und keinen Neid aufkommen lässt.

Über Besuche freue ich mich immer, hüte mich aber diese mit Geld zu verbinden, somit halte ich mich da eher zurück. Schließlich sollen die Kinder ja aus anderen Gründen kommen wollen.

Auch finde ich es wichtig die Mütter (meine Töchter) nicht zu übergehen. Im Gegenteil, ich sehe da viel bessere Möglichkeiten sie zu unterstützen, indem man das Geld nicht direkt den Kindern gibt, sondern es zu besonderen Anschaffungen für diese beisteuert.

Wenn man also vernünftig damit umgeht, dann findet man fast immer einen guten und für alle zufriedenstellenden Kompromiss.

Was übrig bleibt, was mich manchmal selber wundert, bleibt halt auf dem Konto, wo ist das Problem? Was nach meinem Ableben damit passiert kann mir herzlich egal sein, was es auch tut.

Lieben Gruß aus Berlin

Das machst du ganz richtig. Meine Enkelin ist erst drei Monate alt, daher habe ich noch Zeit mir zu überlegen wie ich das halten möchte. Ich denke, so wie du das machst, werde ich es ähnlich halten.

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@Vennesla

Glückwunsch zur "Oma".

Kann ich Dir nur empfehlen, vor allem "pfuscht" man da den eigenen Kindern nicht in ihre Erziehung rein, was auch den "Gesamtfrieden" der Familie erheblich stabilisiert. :)

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Meine Oma hat mir früher öfters mal einen Heiermann, ist eine Bezeichnung für ein 5 DM Stück, in die Hand gedrückt. Das war zu meiner Kinder und Jugendzeit viel Geld.

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