War meine Reaktion okay oder hätte ich das Risiko eingehen müssen?

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1 Antwort

Da ich meine Pferde auch nur trainieren kann, wenn ich heile Knochen habe und auch die Pferde nicht sicherer werden, wenn ich mit Gewalt was erzwinge, lasse ich es auch bleiben.

Andere denken da anders, aber die haben draußen im Gelände auch weniger zuverlässige Pferde als ich, also dürfte meins nicht sehr falsch sein.

Meine 34 Jahre Erfahrung und die meiner Trainer sagt: Zeig Deinem Pferd, dass Du auch seine Befindlichkeiten respektierst und suche mit ihm gemeinsam nach einer Lösung.

Was ich in so einem Fall mache: Ich ziehe den Kappzaum auf, nehm den Sattel runter und hole die Longe. Und dann gehen wir dorthin auf dem Platz, wo sich mein Pferd wohl fühlt und nähern uns nach und nach dem an, wo es Unwohlsein verspürt. Das Maß bestimmt das Pferd. Immer, wenn es völlig verspannt ist, versetze ich meinen Zirkel beispielsweise um einen halben Meter. Wenn es an der Longe dann doch mal wieder Zweifel bekommt und durchstartet, muss ich das nicht aussitzen, habe selbst keine Verspannung, die die des Pferdes noch verstärken würde, sondern kann ganz in Ruhe ein kleines bisschen zurück Richtung Wohlfühlzone gehen und nochmal probieren, wenn der Schreck überwunden ist.

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