War mein Verhalten erwachsen und moralisch richtig?

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7 Antworten

Erwachsen würde ich dein verhalten nicht nennen, sie anzuschreiben und screenshots zu verschicken  und ihm dann wieder ihre screenshots, also das hätte man souveräner lösen können. 

Moralisch war es aber natürlich ok.

Ob sich deren beziehung verändern wird? Na hallo, warum fragst du das denn? Hattest du etwa diesen hintergedanken/wunsch? Nein, in den meisten fällen, wenn beide schon länger zusammen sind, gibt es viel stress, aber die beziehung bleibt bestehen.

Kannst froh sein ihm nicht auf den leim gegangen zu sein, naja, so halb zumindest. 

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Hmm, ich war ja nicht dabei. Deshalb möchte ich nicht urteilen.

Nur folgendes: Das Alter sagt nicht zwangsläufig etwas über den Reifegrad und die Beziehungsfähigkeit einer Person. Exfreundinnen können auch lügen, Maximal 2 Mal sagen "Ist das deine aktuelle Beziehung, bitte sag mir offen was los ist, sei ehrlich zu mir" reicht aus (denn zu häufiges darauf herum pochen zerstört selbst dort Beziehungen wo eigentlich alles okay ist.

Hmm, 10 Jahre Unterschied ist schon recht heftig. Positiv ist jedenfalls das du dir selbst so viel wert bist das du nicht umgehend schwach wirst sobald sich "unter Umständen" was ernsthaftes entwickeln könnte, sondern lieber erst richtig Vertrauen in den Partner/ in die Beziehung entwickeln möchtest. 

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Du schreibst ja nach meinem Gefühl sehr ehrlich über die ganzen Details der offensichtlich missglückten Beziehung. Ob Du Dich nun dabei "erwachsen" verhalten hast, bleibt offen, weil nicht erkennbar wird, wie bei Dir das erwachsene Verhalten gesehen wird. 

Trotzdem möchte ich einige Anmerkungen beisteuern. Es ist immer gut, wenn man Partner in einer Beziehung nicht zu seinem Besitz machen will, auf den man einen Totalanspruch haben möchte. In Deinem Bericht gibt es viel zu viele Ausdrücke, die ein stark vereinfachtes Bild von Beziehungen zwischen erotischen Partnern dokumentieren. Ich denke da an Vorwürfe wie "lügen" oder "eines Tages den Begriff Liebe verstehen", "fremdgehen"  oder "hassen". Das alles sind Vorstellungen, die dem ungemein komplizierten Feld der Partnerbeziehungen nicht gerecht werden. 

Es ist durchaus möglich, dass man als Mann mit einer Frau eine Beziehung pflegt, die aber durch Problembereiche belastet ist, sei es, dass die Interessen und Neigungen nur teilweise harmonisieren, oder dass die Diskussionskultur nicht kompatibel ist. Auch möchte einer der beiden vielleicht gleich eine Ehe mit Kindern beginnen, während der andere dies noch nicht für wichtig hält. So ein Mensch ist naturgemäß auf der Suche nach einer Partnerin, die deutlich besser mit ihm harmonisiert. Wenn nun bei jeder neuen Bekanntschaft die Frau gleich totale Besitzansprüche signalisiert, dann verschreckt das den Partner. Er kann ja erst nach längerer Zeit für sich klären, ob die neue Liebesbeziehung wirklich besser ist und die Trennung von der momentanen Partnerin rechtfertigt. 

Es wird also eine Zeit geben, da er nach zwei Seiten hin Aktivitäten realisieren möchte. In dieser Zeit sind permanente Kontrollen und Überwachungsaktivitäten völlig kontraproduktiv. Sie verschrecken nur und zeigen ihm, dass er mit inquisitorischen Fragen und Vorwürfen rechnen muss, wenn er sich auf so eine Partnerschaft einlassen sollte - eine wenig attraktive Perspektive. 

Meine Antwort wäre also: Dein Verhalten war viel zu fordernd und hat mehr verstört als dass es geeignet war, vertiefte Liebe zu fördern und die Emotionalität zum Klingen zu bringen, was Du doch offensichtlich wolltest. Anklagen, bei der anderen Frau denunzieren und rechthaberisch einfordern, dass sich der Partner zur Lüge bekennen sollte, sind alles Momente, die für eine mögliche Beziehung tödlich sind. Bilanz: neues Spiel, neues Glück!

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Du hattest doch gestern schon die Frage gestellt? Kannst du nicht dein Privatleben selbst klären? Braucht es ein ständiges Feedback von fremden Menschen? ... Selbst von seiner Freundin? Sich mit jedem Trivialproblem an andere zu wenden hat mit erwachsen sein nichts zu tun. Er hat lediglich eine Affäre gesucht bzw. Abwechslung, die hatte er und jetzt ist der Keks gegessen und gut.

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Wenn er nicht treu sein kann/möchte, dann sollte er keine monogamen Beziehungen eingehen. Es ist nichts verwerflich daran, auch mit anderen Personen Sex zu haben. Aber zu lügen - und er hat euch beide belogen - geht garnicht. Ich finde dein Verhalten gut.

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Kommentar von Stellamister
10.05.2016, 22:02

Dankeschön! Genau darum ging es mir, habe ihm ja oft genug die Chance gegeben die Wahrheit zu erzählen, er ist selber Schuld

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Wie viele Fragen zu deinem Fußballer willst du eigentlich noch stellen? 

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Kommentar von Stellamister
10.05.2016, 21:58

Wenn es dich stört, antworte doch nicht drauf 

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Er hat es so verdient und du hast dir und seiner Freundin einen großen Gefallen damit getan.
Vielleicht lernt er ja draus

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