War John Wayne wirklich ein Rassist gegenüber Indianern, oder Mexikanern?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Jap.

Marlon Brando hat mal einen Oscar nicht persönlich angenommen, sondern so eine indianische Aktivistin hingeschickt, die den für ihn entgegengenommen und eine Rede gehalten hat. John Wayne stand am Bühnenrand und musste wohl zurückgehalten werden, nicht auf die Bühne zu stürmen und sie wegzuzerren. Der Typ war ziemlich rechts. Wie viele Amerikaner zu der Zeit. Rassistisch und ausländerfeindlich sind da auch heutzutage noch viele. Das ist relativ erschreckend für europäische Verhältnisse.
Montgomery Clift hat wohl auch am Dreh zu "Red River" sehr gelitten weil er mit der - in seinen Worten - "faschistischen" Einstellung von Howard Hawks und John Wayne überhaupt nicht klar kam.

Gibt viele Stories von dem Kerl. Und vor allem Zitate. :D

ich denke nicht nur er .. und nicht nur die Rechte von Indianern oder Schwarzen waren damals noch nicht Allgemeingut.  ... die Filme die damals gedreht wurden, die Kommunistenverfolgung, die Rechte der Schwarzen, die erst in den 70gern erkämpft wurden ... das waren Zeiten und Einstellungen die wir aus heutiger Sicht als Rassistisch und nicht mit unseren Werten und (Grund-) Gesetzen vereinbaren könnten.

Und auch heute sind viele Menschen in den USA noch nicht sehr weit von den 50ger Jahren entfernt, auch wenn mal 8 Jahre ein Schwarzer Präsident gewesen ist, was Leute wie John Wayne wahrscheinlich für unmöglich oder für den Untergang des Chistlichen Abendlands gehalten hätten ...   

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