War Jesus,Christus der verheiratete Familienvater?

...komplette Frage anzeigen

11 Antworten

Die Evangelien geben keinen direkten Hinweis darauf, dass Jesus verheiratet war. Man kann, wenn man nicht in Spekulationen abgleiten will, nur auf eine enge Freundschaft zwischen Jesus und Maria Magdalena schließen.

Generell wird von den Evangelisten das familiäre Umfeld Jesu sehr knapp beschrieben. Von seiner Kindheit berichten sie nur, dass er im Alter von 12 Jahren durch sein tagelanges heimliches Diskutieren mit den Gelehrten im Jerusalemer Tempel seine Mutter gehörig in Angst versetzte. Mehrfach schreiben sie von Geschwistern Jesu.

Die antike Kirche behandelte das Thema Ehelosigkeit sehr viel pragmatischer als die heutige. Im ersten Brief an die Gemeinde in Korinth stellt Paulus seine eigene Ehelosigkeit als positiv dar, doch ist er keineswegs der Ansicht, dass sie für Priester verpflichtend sein soll. In seinem ersten Brief an seinen Freund Timotheus vertritt er im Gegenteil sogar die Ansicht, dass ein Bischof ein guter Familienvater sein soll. Ein Pflichtzölibat kann aus dem neuen Testament kaum abgeleitet werden, auch wenn Jesus nicht verheiratet war.

Jesus hat laut Bibel gewusst, dass er hingerichtet werden würde. Und das halte ich übrigens auch für sehr wahrscheinlich. Wer als Wanderprediger durch die Weltgeschichte zieht und sich unter allen Feinde macht, kann damit rechnen, dass das nicht ewig gut geht. Da wäre es ja ziemlich verantwortungslos gewesen, Kinder zu haben.

Es gibt keine biblische Schrift, die dafür spricht, und da es im damaligen Judentum eigentlich ziemlich üblich war, als anständiger Mann auch eine Familie zu gründen, würde ich mal vermuten, dass man dieses "Detail" bei Jesus nicht einfach "vergessen" hätte.

Außerdem würde seine Lehre nicht unbedingt zu einem verantwortungsvollen Familienvater passen. Auch deshalb glaube ich nicht, dass er Kinder hatte.

Übrigens schreibt man "Jesus Christus" ohne Komma dazwischen ;)


Übrigens schreibt man "Jesus Christus" ohne Komma dazwischen.........

Es sein denn, man meint: "Jesus, der Christus". Denn Christus ist kein Nachname ;)

1
@naaman

Dann würde man aber im Zusammenhang schreiben:
"War Jesus, der Christus, ein verheirateter Familienvater?"

Da ist also entweder ein Komma zu viel oder eins zu wenig ;)

0

Außerdem würde seine Lehre nicht unbedingt zu einem verantwortungsvollen Familienvater passen.

Einige seiner Jünger waren glaub ich Ehemänner. Die von zu Hause loszueisen war dann auch nicht sehr schicklich.

0
@Ranzino

Jupp, in der Bibel ist häufiger von der "Schwiegermutter" des Petrus die Rede, also war er wohl höchstwahrscheinlich verheiratet.

0

Jesus war nie verheiratet. Das erkennt man auch daran, dass Jesus vor seinem Tod Petrus (verheiratet) bat für seine Mutter Maria und deren andere Kinder zu sorgen. Joseph war bereits lange Tot und Jesus als ältestem Kind kam die Versorgung seiner Mutter zur Pflicht.

Wäre er verheiratet gewesen, hätte er den Apostel Petrus gebeten, auch für seine Frau zu sorgen. Anders als Petrus, der immer wieder nach Hause zurück kehrte, um für seine Frau da zu sein, tat Jesus das nicht um seinen Predigtauftrag nach zu kommen.

Christen die behaupten Jesus hätte eine Beziehung mit Maria Magdalena gehabt, fehlt es meist an Unterscheidungskraft zwischen den sechs unterschiedlichen Frauen in der Bibel die Maria hießen!

Wären beide ein Paar gewesen, hätte sie ihn wohl auch immer begleitet. Das tat sie aber nie! Von einer Frau mit der ich zusammen wäre könnte ich nicht 2 Jahre oder viele Monate getrennt leben, ganz einfach!

Das erkennt man auch daran, dass Jesus vor seinem Tod Petrus (verheiratet) bat für seine Mutter Maria und deren andere Kinder zu sorgen.


Es gibt Hinweise darauf, daß Jesus nicht Petrus, sondern Johannes darum gebeten hat:

(Johannes 19:26, 27) 26 Als nun Jesus seine Mutter und den Jünger, den er liebte, dabeistehen sah, sagte er zu seiner Mutter: „Frau, siehe, dein Sohn!“ 27 Darauf sprach er zu dem Jünger: „Siehe, deine Mutter!“ Und von jener Stunde an nahm der Jünger sie in sein eigenes Heim.


(Johannes 21:7) 7 Daher sagte jener Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: „Es ist der Herr!“ Als daher Sịmon Petrus hörte, daß es der Herr sei, gürtete er sein Oberkleid um, denn er war nackt, und warf sich ins Meer.

Petrus scheidet damit aus.

(Johannes 21:20) 20 Als Petrus sich umwandte, sah er den Jünger folgen, den Jesus liebte, denjenigen, der sich auch beim Abendmahl an seine Brust zurückgelehnt und gesagt hatte: „Herr, wer ist der, der dich verrät?. . .

(Johannes 21:24) 24 Das ist der Jünger, der von diesen Dingen Zeugnis ablegt und der diese Dinge geschrieben hat, und wir wissen, daß das Zeugnis, das er ablegt, wahr ist.

Näheres siehe auch hier

http://m.wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/1200002490

0

Ich würde mir um den biblischen Jesus nicht allzu viele Gedanken machen. Alle Berichte, die aus nichtchristlichen Quellen stammen, sind erst Generationen nach seinem Tod niedergeschrieben worden. Niemand von den Autoren könnte ihn gekannt haben, die Quellen der Autoren sind unbekannt. Die Nachweislage ist also denkbar schlecht, der biblische Jesus ist deshalb wahrscheinlich ein Mythos wie der Gott, der er selbst und dessen Sohn er gewesen sein soll.

und seine Grabplatte,Tuch was ist damit?

0
@canesten

Bei der Grabplatte wurden meines Wissens keine Zusammenhänge belegt und das Grabtuch ist noch keine 1000 Jahre alt.

1

Nein, Jesus war nicht verheiratet und hatte auch keine Freundin, Verlobte oder Frau.

Warum sollte er auch? Der Grund seiner Existenz war klar festgeschrieben: In Jesus Christus wurde Gott selbst Mensch, um am Kreuz zur Vergebung unserer Sünden zu sterben. Nur Gott selbst konnte stellvertretend für unsere Sünden geopfert werden, damit wir Vergebung und ewiges Leben geschenkt bekommen, wenn wir dies wollen.

Gott möchte zwar, dass alle Menschen errettet werden, doch er drängt sich niemandem auf. Jeder ist eingeladen, sein Angebot der Sündenvergebung und Errettung anzunehmen oder nicht. Allerdings hat diese Entscheidung weitreichende Konsequenzen...

Woher willste das wissen  ? Hat dir das Gott persönlich gesagt ?

0
@GTH2014

Gott hat es in die Bibel hineinschreiben lassen (2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21).

0
@GTH2014

Mal eine Frage, wenn es mir Gott persönlich gesagt hätte, wäre das für Dich glaubwürdiger, als "schwarz auf weiß"?

0

nein, er hat eheglück geopfert für seine erdenmission, die weltenliebe auf die erde zu bringen

Nein, aber er ist "unser Schöpfer" (1.Mose 1,26; Kol.1,16).

Oh, da hast gerade eine heiße Kartoffel erwischt. Die Kirche würde nie zugeben, dass er auch mal ein schlichter Ehemann und Vater war.

Gemäß "Sakrileg"-Film nach dem Buch von Dan Brown hatte er eine Tochter mit Maria Magdalena, mit der er auch anständig verheiratet war. 

war Magdalena eine Geschäftsfrau?

0
@canesten

war Magdalena eine Geschäftsfrau?

Ja, das kann man so sagen :D

0

Welche Name hat die Tochter?

0
@canesten

Frag Dan Brown ?  Wenn ich mich richtig erinnere, hieß die Tocher in dem Buch Sarah.

0

Man sollte bedenken, dass das Buch von Dan Brown ein Roman ist. Eine spannend ausgedachte Geschichte, mehr nicht. Es wäre absurd, daraus eine Lehre ableiten zu wollen. Schon merkwürdig, wie die historische Quelle der Bibel als Märchenbuch deklariert wird, während ein Roman als Grundlage für eine These herangezogen wird.

2
@FreakNimrod

Kommt drauf an, wo Dan Brown seine Story her hat.  Wenn beide flunkern ( also er und di Bibel), sind es eben beide Märchen.

0

Danke. Enigma gelöst. Historiker hüpfen vor Freude.

0

"Oh, da hast gerade eine heiße Kartoffel erwischt. Die Kirche würde nie zugeben, dass er auch mal ein schlichter Ehemann und Vater war."

Stimmt, denn dann würde sie lügen und Menschen, wie Dir, mehr gehorchen, als Gott.

0

Würdest Du denn etwas zugeben, was nicht der Wahrheit entspricht?

0

Nein, Josef war der Vater und Jesus das Kind

Josef war ein Softie und hat das uneheliche Kind angenommen. Ein Macho hätte Maria verjagt.

0
@canesten

Nein, Maria hat Jesus verhätschelt und zu einem Besserwisser aufgewiegelt.

0

Ach, also doch nicht der Heilige Geist?  Na, isses wahr. :D

0
@Ranzino

Das wäre einem Macho egal gewesen, von wem das Kind gekommen wäre (Dann geh doch zu deinem dämlichen Heiligen Geist)

0

Nein war er nicht

Was möchtest Du wissen?