War in meiner Ehe gemeinsam einsam und jetzt nur noch einsam.

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10 Antworten

Guten Morgen roses4u, ich war wie Du genau einmal an dem Punkt, wo ich dachte es geht einfach nicht mehr weiter. Ehe funktionierte nicht (Mann Alkoholiker), Schwiegermutter machte mir das Leben schwer, arbeitslos und irgendwann war ich an dem Punkt, dass ich mich nur noch minderwertig fühlte. Ich bekam Depressionen und Ängste, die so weit gingen , dass 3 Jahre nicht mehr das Haus verlassen konnte.Therapie half zunächst nicht , bis zu dem Tag als ich in die Klinik mußte, weil nichts mehr ging und ich auch nicht wollte, nur der Gedanke an meine Kinder hielt mich eigentlich oben. 1.Klinikaufenthalt nach 6 Wochen abgebrochen, aus Angst zu lernen wie es anders gehen kann, zwei Tage zu Haus, dann wieder rein, seit dem Tag war ich insgesamt 7x dort und ich bin heute froh drüber das ich es getan habe. Mein Selbstwertgefühl ist erheblich besser, ich traue mir wieder mehr zu und was ich ganz wichtig finde, ich habe gelernt, dass Selbstmitleid und hängen lassen das Schlimmste ist, was man machen kann. Es war ein langer Weg und ich bin auch heute noch nicht gesund, aber ich kann wieder raus , kann viele Dinge wieder allein und ich habe wieder meine Freude am Leben gefunden. Ich kann mich an kleinen Dingen erfreuen und bin inzwischen auch in einer glücklichen Beziehung.Das alles habe ich nicht nur geschafft weil ich der Klinik war und auch heute regelmäßig zum Arzt gehe, die haben mich auf den richtigen Weg gebracht, aber umsetzen, dass muß man allein. Nur durch einen starken Willen habe ich es geschafft , wieder auf die Beine zu kommen und mein Leben nicht wegzuwerfen. Es war sehr schwer und ich war oft nahe dran aufzugeben, ich habe begriffen, egal was auch ist, es gibt immer irgendwie einen Weg nach vorn und man muß lernen die Vergangenheit, wenn sie einmal aufgearbeitet ist ruhen zu lassen und im Heute leben. Ich habe mir einige Hobbys zu gelegt, wie kreatives Gestalten, Malen nach Zahlen e.t.c. und wenn es mir heute schlecht geht, dann versuche ich mich darauf zu konzentrieren und abzulenken, Entspannugs-CD's helfen mir auch gut. Versuche es noch einmal mit einer Therapie, wenn Du dazu bereit bist und Dir wirklich helfen lassen willst, dann wird es auch etwas werden, aber wie gesagt, die Therapeuten und Medikamente können nur unterstützen, den Willen und die Kraft etwas zu ändern mußt Du haben und nie den Glauben daran verlieren, dass Du es schaffen wirst. Man kann es schaffen und ich denke Du wirst es auch schaffen , gib nicht auf: Ein Arzt in der Klinik hat mir mal den Satz mit auf den Weg gegeben: Frage nie nach dem Warum es gibt keine Antwort drauf und merke der schwerste Kampf, den ein Mensch austragen muß, ist der Kampf gegen sich selbst. Ich wünsche Dir alles gute und ganz viel Kraft.

DANKE!! Ich muss jetzt erst einmal abschalten. Ich hatte jetzt soviel "input", wie in den letzten 2 Jahren nicht mehr. Ich werde morgen, nein heute abend wieder "hier" sein und mich freuen, Euch "wiederzulesen".

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Hallo! Jetzt mach' dir mal nicht so einen Kopf, das wird schon wieder. Ich weiß, dass das jetzt wie leeres Gerede klingt, aber in jedem Leben gibt es Höhen und Tiefen. Manchmal sind die Täler nur so tief, dass man den Glauben an das Leben und sich selbst verliert. Du brauchst auf jeden Fall mal einen Tapetenwechsel und das wichtigste überhaupt: Freunde, Personen, denen du dich anvertrauen kannst. Denk mal darüber nach: Was macht dir Spaß oder hat dir früher Spaß gemacht? Bist du künstlerisch begabt? Schreibst oder malst du gerne? Spielst du ein Instrument oder gefällt dir ein bestimmter Sport besonders gut? Versuche in deiner Umgebung eine Gruppe zu finden, die zu deinem Interessenbereich passt. So etwas gibt es überall, ob Schachclub, Kunstgruppe oder eine Sportmannschaft. Es gibt sicher etwas, was dir Spaß machen würde und wo du ganz unbeschwert andere Leute treffen könntest. Und wenn du glaubst, das gibt es für dich nicht. Probiere einfach etwas aus! Das Wichtigste überhaupt ist im Moment, dass du mal aus deine Schneckenhaus herauskommst. Dann wirst du feststellen: Jeder hat Probleme, viele sogar ähnliche Probleme wie du, aber wenn man mit Leuten reden kann und ab und zu mal lacht, sieht das Leben schon gleich viel rosiger aus. Jeder ist individuell, aber du wirst sehen, dass es viele Menschen gibt die ähnlich wie du denken und fühlen. Gib dich nicht auf! Das Leben kann so schön sein, man muss nur die Tür aufmachen und hinaustreten, offen auf andere zugehen und nicht gleich denken: Mit denen kann ich ja eh nicht, die mögen mich ja sowieso nicht, ... Es gibt eine Menge Leute, die sich nach dem Verlust ihrer Arbeit oder eines Partners kalt und leer fühlen. Gerade deshalb musst du dir eine neue Aufgabe, einen neuen Freundeskreis suchen. Das schaffst du schon! Alles Gute! MusicGirl2011

Ich werde über Deine Anregungen sehr genau nachdenken. Ich trage schon seit ewiger Zeit eine Adresse von einer Selbsthilfegruppe "Gemeinsam statt einsam" mit mir herum, konnte mich aber bisher nicht aufraffen, auch einmal dorthin zu gehen. Danke für Deine guten Wünsche!

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@roses4u

Viel Glück! Probiere es doch einfach aus! Einmal hingehen kann dir ja nicht schaden! Und es gibt schließlich auch Gruppen, die einfach was gemeinsam machen und nicht auf Selbsthilfe konzentriert sind, wenn dir das zu unangenehm ist! Alles Liebe!

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Tja da wären wir wieder bei der Frage * Gibt es ein Leben nach der Ehe?? ;)

Hier hilft keine Klinik keine Therapie noch irgendwelche wunderpillen. Sondern einfach nur selbstfindung.. Wenn Du Dich immer über Deine Arbeit identifiziert hast gibts eventuell auch ein hobby das Deine Arbeit ersetzen und Dein leben wieder berreichern könnte. Erwerbsunfähig heißt ja nicht unfähigzu sein irgendwas alleine auszuüben.. Sprich Du hast bestimmt noch beide arme beide beine und bist nicht querschnitsgelähmt noch wirst du künstlich beatmet.. Sind doch schonmal n haufen pluspunkte oder? Und wenn du wirklich so ein arbeitstier gewesen bist - dieses aber gesundheitlich nichtmehr geht dann mach dich doch stark in einem ähnlichen thema.. z.b. Arbeitnehmer ab 50 oder so.. Desweiteren kannst du ja gut schreiben.. selsbt da gibt es noch einige Sachen mit den man sich beschäftigen bzw. aufbauen kann.

einen PC kannst du auch bedienen..wie wärs denn mit ner PC seniorengruppe??

Wie du siehst gibts mannigfaltige Möglichkeiten.. Aber wie heißt es so schön.. Wo kommen wir denn da hin? - wenn jeder fragen würde: Wo kämen wir hin?", aber keiner losgehen würde, um zu sehen wo wir hinkämen, wenn wir gingen. wüßten wir nie wohin wir kämen ;)

Ich lebe schon seit 1999 von meinem Mann getrennt, im letzten Jahr haben wir uns scheiden lassen. Ich lebe seitdem allein, fände es schwer, jemandem wieder so richtig zu vertrauen, dass er/sie mich mag, so wie ich nun einmal bin. Aber natürlich sehne ich mich auch nach "einer Schulter" zum Ausweinen (mache ich schon lange nicht mehr) und zum Ausruhen. Danke Dir für Deine Antwort.

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@roses4u

"Schultern" zum Gedankenteilen gibt es ja (zum Glück) nicht nur in der Form der Partnerschaft.

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Schön, dass du hier bist, es sind noch einige Leute online und so bist du gerade nicht allein:-)

Sicher würde ich dir auch zu einer weiteren Therapie raten, denn bis jetzt hat sie ja nicht gefruchtet. Aber bist du auch sicher, dass du dich nicht aus irgendeinem Grund innerlich gegen eine Genesung und konstruktive Hilfe sträubst ? Du bist sehr negativ eingestellt, was verständlich ist, aber durch so negatives Denken kann man natürlich nicht ehrlich an einen Erfolg und eine Besserung glauben. Alles Gute für dich und liebe Grüße durch die Nacht.

Vielen Dank für Deine liebe und einfühlsame Antwort. Wenn ich wirklich objektiv bin, muss ich sagen, dass ich wahrscheinlich keine Anstrengung unternehme, etwas zu tun. Ich habe Angst zu versagen, Angst vor Veränderungen, Angst , nicht "richtig" zu sein.

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@roses4u

@roses4u, das kann ich mir sehr gut vorstellen und noch besser verstehen und es wird evtl. auch nicht zu dir durchdringen, wenn ich dir sage, dass du gar nicht "falsch" sein kannst. Deine Ängste sind absolut nachvollziehbar, aber meinst du nicht, dass es einen (weiteren) Versuch wert wäre herauszufinden, ob sie auch reell sind, ob du überhaupt Angst haben musst ? Weißt du, wenn man alles nur noch negativ im eigenen Leben sieht, gar nicht positiv denken kann, dann ist man nicth mehr in der Lage zu differenzieren und alles erscheint aussichtslos, die Betonung liegt auf "erscheint". Ich hoffe, dass du dir helfen läßt den Weg da raus zu finden.

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sehr liebevoll und aufmunternd geschrieben.

bemerkenswert ist jedoch die eigenschaft der meisten sich die welt tag für tag schön zu reden.... oder denjenigen als pessimisten bezeichnen der sie real sieht.

wenn der user schon schreibt dass der einzige halt die arbeit war, zeigt dass doch auf, dass wirkliches anscheinend nie verarbeitet werden konnte.

und bei der masse von menschen die wir haben kann dieses wissen, im internet seine letzte hilfe zu suchen... schon der letzte schritt in eine totale isolation sein.

dennoch... nett gemeint aber las sich wie ein händedruck kurz vorm nimmerwiedersehen konstanze^^

kann dies auch wurzel des problems sein?

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@fieserfisch

Wie ich dir unten schon schrieb, bin ich der Meinung, dass es dazu einer objektiven und nicht schon gebeutelten/grundsätzlich negativen Sicht bedarf. Ich denke, dass die Fragestellerin dazu derzeit nicht in der Lage wäre. Eventuell fehlt es der Fragestellerin an Zuspruch, Anerkennung etc., welchen/welche sie immer durch ihre Arbeit erfuhr, der nun weggefallen ist.

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@fieserfisch

Das was ich am wenigsten wolle, war Unstimmigkeiten unter Euch zu fördern. Tut mir sehr leid. Ich glaube daran, dass jeder ehrlich schreibt, wie er/sie dazu steht.

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@roses4u

Ach was, na nun geht es ja los:-) Nun mach dir mal keine Gedanken. Hier herrscht keine Unstimmigkeit. Wir haben alle dasselbe Ziel, dir zu helfen, die Wege dahin sind natürlich unterschiedlich, weil wir ja auch alle unterschiedlich sind. Also alles gut:-)) Du bist ja eine Liebe, machst dir Gedanken DARUM, hihi. Alles kein Problem.

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@konstanze85

unstimmigkeiten sind an der tagesordnung aber du siehst ja es ist irgendwo konstruktiv :)

ich fordere schlichtweg mehr mut zum sich-selbst-sein. etwas was nicht gerade ein sozialkonformes mittel scheint oO

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@roses4u

Achtung, du machst dir zu viele Gedanken über die Probleme Anderer. Das kenne ich und hab mir schon fast so was gedacht, als ich deinen Text las.

Auch wenn ich noch recht jung bin, weiß ich wovon du sprichst. Allerdings habe ich mir in einer Klinik helfen lassen und war selbst am Anfang sehr skeptisch.

Ich erkenne mich bei dir oft wieder. Ich habe mit 11 Jahren schon überlegt, wie ich meinem Leben am besten ein Ende bereite. Jetzt steckte ich in einer Kriese, die mich Tag und Nacht beanspruchte. Und das alles, weil ich immer alles allein machen will, aber nie etwas für mich tue.

Du warst sicher immer voll und ganz für deine Arbeit da, hast dich nicht so sehr um dein Privates gekümmert (Familienangehörige ausgeschlossen). Ich meine wirklich um dich, z.B.: Hobbys, Freunde, anderweitige Unternehmungen.

Falls ich falsch liege sag es ruhig.

Aber ich habe das Gefühl, dass du nur für Andere lebst/gelebt hast und nicht für dich.

Das war auch mein Problem, doch die Therapien haben mir die Augen geöffnet und ich kann nun Verantwortung abgeben.

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Es tut einfach einmal gut, meine Gedanken einmal mit jemandem zu teilen....

Gute Idee - egal ob du dafür einen Therapeuten bemühst oder einen Kumpel in der Kneipe oder in einem Forum wie hier nach Gesprächspartner suchst. Du brauchst neue Kontakte, die vielleicht zu Freunden werden. Am besten im realen Leben. Du hast Zeit, viel zu unternehmen - Arbeit ist nicht alles. Suche dir ein Hobby oder einen Sportverein. Zu Hause kommst du nicht aus dem Grübeln raus. Raff dich auf, dass Leben ist schöner als du denkst.

Du hast dich nicht durch deine Arbeit definiert, sondern durch die Anerkennung, die du für deine Arbeit erhalten hast. Das ist ein sehr wichtiger Unterschied. Denn dieses bedeutet, dass es dir lediglich an Zuspruch fehlt. Diesen kannst du auch ohne Arbeit erhalten. Du könntest ein Studium anfangen, dich in Wohltätigkeit üben bzw. anderen Menschen helfen oder schlichtweg etwas komplett banales machen wie einen Töpfer- oder Kochkurs. Anerkennung zu bekommen, ist relativ einfach. Und genau dadurch wird ein Mensch definiert.

Darüber hinaus noch ein kleiner Spruch zum Nachdenken: Ein Mensch wird nicht durch seine Vergangenheit definiert, sondern durch das, was er in der Gegenwart zu leisten bereit ist. ;-)

Der Spruch berührt mich und macht mich sehr nachdenklich. Kann im Moment nicht mehr dazu schreiben, würde mich aber freuen, weiter mir Dir im Austausch zu bleiben - ich versuche, nicht allzusehr zu nerven. Danke für Deine Antwort.

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@roses4u

Ich bin erst seit einer halben Stunde in diesem Forum angemeldet, aber ich versuche, auf etwaige Kommentare so schnell wie möglich zu antworten.

Einverstanden?

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du musst eben deinen eigenen sinn des lebens finden! zuhause rumsitzen und auf den tod warten bringt dich nicht weiter. selbstmitleid ebenfalls nicht. es gibt immer noch genügend dinge, in die du dich und dein wissen einbringen kannst. trete dir selbst hinten rein und tu etwas. von alleine passiert nichts. ;D

Ich weiß, dass Du recht hast. Ich ertrinke momentan wohl wirklich in Selbstmitleid. Es war wohl richtig, hier einfach 'mal zu schreiben, damit mir jemand den Spiegel vorhält. Danke!

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Hallo!

Warst Du schonmal in Deinen örtlichen Gemeinden und hast dort nach Aktivitäten gesehen? Irgendetwas, was Dir eine Tätigkeit vermittelt, die Sinn trägt und Dich in eine zugewandte, tolerante Umgebung bringt? Feste 'Termine', die Deine Woche strukturieren? In meiner Gemeinde habe ich zahlreiche Ehrenamtliche in verschiedensten 'Ämtern', die alle froh sind, dort die Aufgaben ihrer Wahl vorzufinden. Wenn Dir irgendwas "zu viel" wird, reduzierst Du Dein Engagement wieder. Um Dich in einer Kirchengemeinde einzubringen, musst Du übrigens nicht religiös sein.

Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass sich so viele liebe Menschen auf mein "Schrei ben" hier melden. Auch Dein Vorschlag des ehrenamtlichen Arbeitens finde ich sehr gut. Früher habe ich als ehrenamtliche Sterbebegleiterin gearbeitet. Aber es ist schon so lange her. Ich danke auch Dir für die einfühlsame Antwort.

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@roses4u

"...ehrenamtliche Sterbebegleiterin". Hui, was für eine fordernde und ehrenwerte Aufgabe. Aus Deinem Text schloss ich irgendwie auf gänzlich andere Schwerpunkte Deines Wirkens. Dann kann ich mir vorstellen, dass eine Anbindung an die zwischenmenschlich verbindlichen Formen des Gemeinde"lebens" Dir gefallen könnten. Wir haben ganz viele 'Mitglieder', die nach persönlich schweren und schwersten Lebenserfahrungen wieder "aufblühten".

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kritische antwort... aber wenn man suizid in betracht zieht, sollte man auch bereit sein diesen zu tun.

ich rate nicht zu einer therapie, man therapiert sich selbst am besten... ich rate eher zur überlegung wie aussichtslos es wirklich ist? wir könnten nun darüber streiten wessen situation zwischen dir und mir unangenehmer ist...

ich glaube, ich gewinne^^

Interessante Anwort mit wirklich kritischer Einleitung fieserfisch, aber meinst du nicht, dass man in der Lage sein sollte sehr reflektiert und sogar objektiv darüber zu urteilen, wie aussichtslos es wirklich ist ? Jemand, der gerade so negativ eingestellt ist und sogar an suizid denkt, wird eventuell nicht dazu in der Lage sein und bräuchte eine objektive Sicht von außen.

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@konstanze85

eine objektive sicht von außen ist meiner meinung nach nur eine schönrednerei der eigenen qual.

schlecht fühlen ist von person zu person unterschiedlich was mir klar ist, von dem her will ich ketzt keine gewichtung auf schmerzempfinden des users abgeben.

fakt ist jedoch, dass trotz all unserer jämmerlichen umstände und begebenheiten kinder verhungern und verdursten... es länder mit selbstjustiz gibt, am tag mehr vergewaltigungen auf der welt passieren als du hallo sagen kannst etc.

objektiv von außen heißt... ich zeige letztlich das umfeld.

also nachdem ich deine aussage ernst nehme wäre ein nötiger blick von außen nur das eingeständnis das man die sicht verloren hat.

ich glaube aber eher wir werden blind gemacht, damit wir nicht mehr sehen.

die welt mag rau und unangenehmer gewesen sein, aber bevor der mensch sich selbst entdeckte hatte man bei weitem weniger probleme

soll heißen, es scheint eher eine neumodische stresserscheinung zu sein die durch unser system bedingt ist. somit kann er, nachdem sich die systeme in ihrer struktur gleichen nur an anderen halten die evtl in ähnlicher lage sind. also entweder verschwindet er in der position des schulterklopfens oder er wacht auf und begreift.... die welt wie wir sie gemacht haben ist fürn after... und ich bin eigentlich nur deprimiert weil ich weiß es könnte alles viel besser laufen.

wenn sich diesen grundsatz jetzt jeder einverleibt der eine therapie besucht, hast du eine geschlossene wählerschaft mit einer klaren meinung und aussage. was in einer gemeinschaft das gefühl von macht verleiht. was wiederum glücklich macht weil man gern selbst am steuer ist.

was ihn (den user) also glücklich machen kann ist zu wissen das er gleich viel zählt als mensch. real gesehen jedoch nicht, sinnbildlich jedoch in allen religionen.

entweder ergibt er sich also drei schicksalen...

er gibt sich dem glauben hin und wird zufrieden in dem er das system welches unfair ist unterstützt...

er geht in eine therapie und erlebt die gleichschaltung aller bedürfnisse die wir mittlerweile innerhalb der gelsellschaften haben oder

er erörtert für sich was ihn wirklich unglücklich mahct, schließt sich mit anderen zusammen die aufgrund derselben basis unglücklich sind und fordert gemeinschaftlich das recht ein auch glücklich sein zu dürfen.

letztlich... geld macht glücklich.. weil es keine angst macht...

das ist unsere basis... falsch?

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@fieserfisch

@ fieserfisch: Das ist sachlich nicht ganz richtig - die persönliche Option Suizid muss keineswegs ausgeführt werden, um einen potentiellen "Ausweg" für den worst case darzustellen - siehe "Der Steppenwolf" von Hesse.

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@fieserfisch

@fieserfisch, Puuuh, wir sind in zu vielen Punkten unterschiedlicher Meinung, ich glaube, dass das zu nichts führt und wir uns (jeder für sich) auf die Fragestellerin konzentrieren sollten. Sie wird sich die für sie hilfreichsten Informationen raussuchen und sie hoffentlich verinnerlichen. Gute Nacht:-)

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@HektorPedo

müssen nicht als endgültige.. doch bleibt sie ja als wunsch vorhanden und daher immer noch eine option.

der worst case wäre meiner ansicht nach der umstand der dazu geführt hat und nicht etwa die dann entstehende situation.

der suizid an sich kann dann also subjektiv betrachtet als erlösung betrachtet werden während der worst case jede verbleibende sekunde auf dieser welt ist.

in erster linie ist ein suizid die freieste entscheidung wie das leben endet.

es geht also nicht mal zwingend um ausweg suchen sondern vielleicht auch darum wann es genug ist.

aber das würde jetzt in eine debatte bzgl patientenverfügung etc fallen...

sachlich war es also richtig da es als option oder "lösungsweg" in betracht gezogen wird.

ausgeführt werden müssen, muss letztlich gar nichts. man sollte jedoch nicht über suizid sprechen wenn man nicht bereit zu ist.

so gesehen wäre es ansonsten ein schrei nach anerkennung, welches ich jetzt dem user nicht unterstellen will.

ich versuche nur zum nachdenken anzuregen und das vielleicht mit forschen mitteln und einer schreiberischen grobheit. verdrängung gehört nicht dazu

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@fieserfisch

Wer von Suizit spricht muss nicht bereit sein, diesen auszuführen, es muss auch kein Schrei nach Anerkennung sein.

Meist ist es ein Schrei nach Hilfe, die man hier auch geben sollte.

Ich bin auch sehr pessimistisch und suizidal. Und bevor du fragst oder ähnliches sage ich dir, ich war bereit es auszuführen, habe wie man sieht überlebt.

Sehe mein Leben immernoch nicht als sinnvoll, aber ich habe Aufgaben.

Und Aufgaben sind es, die uns am Leben erhalten, jeder der keine Aufgabe hat wird irgendwann suizidal, das ist keine Modeerscheinung oder ähnliches.

Aufgaben sind unser Sinn des Lebens.

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Ich hab es gelesen und finde mich auch darin wieder..für andere hat man einen Rat aber selbst....

Ich denke an Dich..

Ich bin gerade sehr bewegt, dass es tatsächlich jetzt noch hier Menschen gibt, die sich die Zeit nehmen, mir zu antworten. Das ist eine völlig neue Erfahrung, es fühlt sich gut an. Ich möche Euch allen herzlich danken!!

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