War in der DDR manches besser als bei uns?

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11 Antworten

Fast alles war besser.

Kinderbetreuung war kostenlos, nur Essengeld musste bezahlt werden. Medikamente, Brillen, Zahnspangen, Zahnprotesen waren kostenlos.

Man konnte billig im Betrieb essen. 

Jeder hatte Arbeit. Auch nach dem bezahlten Babyjahr bekam man seinen Arbeitsplatz wieder. Frauen erhielten monatlich einen Haushaltstag zusätzlich zum Urlaub.

Mieten waren billig.

Wenn eine Frau lieber ihr Kind zu Hause erziehen wollte, blieb sie einfach zu Hause.

Und es gibt noch viel mehr, was besser war als heute. 

jf20011 17.07.2017, 00:27

Das "Jeder hatte Arbeit" ist leider ein Mythos, entstanden durch ein raffiniertes System. DDR-Bürger, denen theoretisch keine Arbeit zugeteilt werden konnte, bekamen überflüssige Wartungsarbeiten o.ä. zugeteilt. Wer im Gegensatz dazu trotz (guter) Begründung nicht in der Lage war, zu arbeiten, wurde dafür sogar bestraft. Ich gebe dir recht, dass vieles, was das Soziale betrifft, günstiger war. Allerdings war das auch leider der Grund, warum der Staat bankrott gegangen ist. Es kommt auch immer darauf an, wer man war: Wenn man treu sozialistisch war, war es bestimmt sehr schön, war man aber gegen das System, wurde einem das Leben schwer gemacht. Genau diese "Meinungsbefangenheit" hätte mich damals wahrscheinlich nicht besonders glücklich gemacht, um ehrlich zu sein. Ich denke nämlich, es zählen nicht nur die materiellen Dinge, sondern besonders auch die potenziellen Dinge - die Selbstentfaltung, Freiheit - also alles das, was man von oben zugeteilt bekommen hat.

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beangato 17.07.2017, 10:37
@jf20011

Wer im Gegensatz dazu trotz (guter) Begründung nicht in der Lage war, zu arbeiten, wurde dafür sogar bestraft.

Blödsinn. Niemand wurde bestraft, nur weil er nicht arbeiten gehen wollte oder konnte.

Ich konnte mangels Krippenplatz 1/2 Jahr nicht arbeiten gehen - mich hat niemand bestraft. Bekam eben nur kein Geld.

Arbeit zugeteilt wurde auch keinem Menschen. Jeder hatte einen Arbeitsplatz.

es zählen nicht nur die materiellen Dinge

Doch - ohne Moos nix los.

Ich war zu DDR-Zeiten jedes Jahr im Urlaub, weil ich es mir leisten konnte. Seit der Einverleibung war das nie mehr der Fall wegen kein Geld dafür.

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Malavatica 06.08.2017, 21:44
@beangato

Schon kurios. Zwei unterschiedliche Meinungen, trotzdem denke ich dass beide irgendwie recht haben. 

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beangato 06.08.2017, 21:48
@Malavatica

Glaub ich nun nicht. Ich war DDR-Bürger.

Dass jf20011 das auch war, zweifle ich stark an.

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Hallo!

Es war zumindest nicht alles schlecht.

Ein Freund von mir, der aus Brandenburg stammt, vermisst beispielsweise das soziale Netz bezüglich Kinderbetreuung und auch die "Absicherung" in Form von Arbeitsplätzen und Lebenshaltungskosten, die nicht explodierten.

Malavatica 28.06.2017, 20:09

Im Bekanntenkreis habe ich mal den Spruch gehört, " ihr hattet ja alles, während wir jeden Tag auf Nahrungssuche waren ". Vermutlich meinte sie das Schlangestehen. Also war die Versorgung vielleicht doch nicht so gut. Ich weiß es ja nicht :)

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Hegemon 28.06.2017, 20:49
@Malavatica

Die Aussage "jeden Tag auf Nahrungssuche" ist atemberaubender Schwachsinn. Die Versorgung mit normalen Lebensmitteln war absolut gewährleistet. Und die waren durchgängig hochwertiger als der Billigdreck, den man heute im Supermarkt zu kaufen kriegt. Lediglich die Verpackung war nicht so bunt und so überflüsssig viel.

Schlangen gab es, wenn es mal etwas Besonderes gab, wie z.B. importierte Südfrüchte wie Bananen.

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Lazarius 28.06.2017, 22:45
@Malavatica

... während wir jeden Tag auf Nahrungssuche waren ...

Jetzt fühle ich mich aber tierisch zum Tier abgestempelt :-(

Ich habe den größten Teil meines Lebens als DDR-Bürger verbracht und kannte und kenne heute noch viel Menschen aus der ehemaligen DDR.

Was mir aber als DDR-Bürger niemals über den Weg gelaufen ist, ist ein Mensch, der hungern musste.
Meine Güte.
Ein Brot (2,5 Kg) kostete 78 Pfennige, eine Semmel (Doppelbrötchen) 10 Pfennige und an Wassergeld bezahlte ich für EINEN GANZEN MONAT 4 Ostmark und 80 Pfennige.

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Lazarius 28.06.2017, 22:59
@Lazarius

PS. 4 Ostmark und 80 Pfennige für eine Dreiköpfige Familie

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Karl37 29.06.2017, 21:05
@Lazarius

Deshalb ist es nicht verwunderlich das Investitionen in die Infrastruktur unterblieben. Nur wenn der Westen zahlte wurden Autobahnen wie die Transitstrecke Berlin-Helmstedt repariert.

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Klar wa Manches besser als in der BRd und Gesamt-Deutschland. Hier ein paar Beispiele.

  • Friede für die Dauer ihrer Existenz
  • keine DDR-Soldaten in Kriegen, keine Kriegseinsätze
  • kein Hartz IV
  • keine Arbeitsdlosigkeit
  • keine Obdachlsosigkeit
  • keine Suppenküchen, keine Tafeln
  • gute Versorgung mit Krippen und Kitas zu Spottpreisen
  • gute Schulbildung
  • gutes Gesundheitssystem, kein 2-Klassengesundheitssystem, keine Krankenhausgeb. keine Rezeptgeb.
  • billige Grundnahrungsmittel
  • billige Mieten
  • billiger Strom und Gas
  • preiswerte öffentliche Nah,- und Fernverkehrsmittel
  • breitgefächertes und kostengünstiges Kulturangebot
  • gute Förderung des Massensports
  • geringe Kriminalität
  • kein Auftreten von Neonazis
  • keine Hedgefonds und private equity
  • preiswerte Freizeitangebote
  • mehr Gemeinschaftssinn als hier
  • bessere berugfliche Föderung der Frauen
  • ungezwungenere und häufigere Sexualkontakte
  • fehlendes Mobbing
  • geringeres Arbeitstempo
  • bessere Rechtsstellung der Werktätigen


Crack 28.06.2017, 20:53

Du hast etwas vergessen:

Den grünen Pfeil. 😉

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zetra 28.06.2017, 21:09
@Crack

Crack, du meinst das Ampelmaennchen sicherlich?

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voayager 28.06.2017, 21:15

hier noch 2 Punkte.

  • keine so grasse Vermögensungleichheit wie in der BRD und im Gesamtdeutschland
  • keine Milliardäre, keine Millionäre - ggf. "nur" 40 Millionäre, (das ist nicht eindeutig ermittelt)  hier sind es mittlerweile 17000, hinzu kommen etwa 100 Milliardäre !
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voayager 28.06.2017, 21:35
@voayager

und noch was, weil wichtig.

  • keine Bettler, keine Flaschensammler
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Hartos 01.07.2017, 12:18

Na dann zieht die Mauer mal wieder hoch wenn vieles besser war.

Im Osten war vieles besser 😂😂👍

Die Trabbis waren schon der Börner stimmt🤣👋

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beangato 01.07.2017, 13:55
@Hartos

Spricht da der Neid aus Dir, dass Du das nicht erlebt hast?

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voayager 01.07.2017, 15:02
@beangato

hier noch ein weiteres Plus:

  • geringeres Arbeitstempo als in der BRD und im Gesamtdeutschland
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neununddrei 02.07.2017, 23:03

@ voayager, da muss ich dir widersprechen (Zitat: keine Bettler, keine Flaschensammler)
Regelmäßig zum Recycling-Tag an der Schule bin ich in der Nachbarschaft nach Flaschen betteln gegangen. 😜

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voayager 02.07.2017, 23:13
@neununddrei

das lief dann allerdings auf einer ziemlich anderen "Schiene"

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Es gibt einiges, was in der DDR tatsächlich besser funktioniert hat und Sachen mit denen sie damals auch sehr gut klar gekommen sind! Zum einen hatte jeder eine Arbeit! Zum anderen wurde man u.a. vom Staat finanziell unterstützt, bzw. wurden Wohnungen nicht absolut überteuert angeboten und jeder Bürger verdiente in etwa gleich viel! So entstand nicht so viel Neid! Man musste zudem nicht arbeiten .. naja, zumindest nicht so viel wie man es heute muss! Das ganze wäre aber sehr schwierig zu erklären! 

Malavatica 28.06.2017, 20:06

Ich habe mal gehört, es gab Arbeitslager, falls jemand einfach nicht arbeiten wollte. Weiß aber nicht, ob das stimmt. Das jeder Arbeit hatte, war bestimmt besser als bei uns. 

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zetra 28.06.2017, 20:46
@Malavatica

Jeder der gesund war, musste arbeiten. Einmal weil es keine Arbeitslosen offiziel gab ( verdeckte schon) und er wollte ja nicht verhungern.

Arbeitslager fuer unwillige Arbeiter, das ist eine Maer.

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Seiphan 28.06.2017, 20:49
@Malavatica

arbeit hatte vorallem deswegen jeder, weil die anforderungen viel geringer waren, als heute. die masse hatte praktisch nen hauptschulabschluss und der hat völlig ausgereicht, für die meisten jobs. also sowas wie schweißer, postangestellte usw. man wurde so erzogen, dass man auf jeden fall arbeiten gehen muss. und hat die familie mehr unterstützt, als heute. allgemein war das volk viel familiärer als damals im westen. nachbarn haben sich öfters geholfen. natürlich war es so, weil man generell keine großen finanziellen sprünge machen konnte. man half sich gern. eben weil man es auch mit unter brauchte.

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Hegemon 28.06.2017, 21:44
@Seiphan

Seiphan: Die Masse hatte den Abschluß der zehnklassigen
Polytechnischen Oberschule. Diesen mit einem Hauptschulabschluß gleichstellen zu wollen, zeugt entweder von massiver Uninformiertheit, oder ist einfach nur frech. Um wieviel höher das Niveau an diesen Schulen selbst im Vergleich zu bundesdeutschen Privatgymnasien war, zeigt anschaulich diese Dokumentation:

https://www.youtube.com/watch?v=R9pPNpmh5zo

Selbst heute gibt es noch signifikante Unterschiede, was nicht zuletzt auch auf die bessere Ausbildung der Lehrkräfte zurückzuführen ist:

http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/laendervergleich-ostdeutsche-schueler-in-mathe-besser-als-westdeutsche-a-927216.html

Die Akademikerquote Ost und West lagen auf dem gleichen Niveau - allerdings mit dem Unterschied, daß im Osten fast die Hälfe der Akademiker zusätzlich noch eine angeschlossene Lehre nachweisen konnte:

https://books.google.de/books?id=Rwx11nFhPx0C&pg=PA38&lpg=PA38&dq=akademikerquote+ddr&source=bl&ots=5pP34L7jzX&sig=0Po7bOG9T6f9dUw5zWEDHecXY0Q&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwigvb38peHUAhVHK1AKHVMqAFE4ChDoAQgvMAE#v=onepage&q=akademikerquote%20ddr&f=false

Deine Behauptungen sind also grober Unfüg - genau wie die
Aussagen, man habe sich geholfen, weil man "mußte".

Wenn man kleine Ahnung hat, sollte man sich lieber
zurückhalten, als solch einen Quatsch zu erzählen.

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Karl37 28.06.2017, 20:56

Es ist schon sehr naiv nur die eine Seite der Medaille anzuschauen.

Arbeitslosigkeit gab es in der DDR nicht, da unbrauchbare unqualifizierte AN einfach in die Betriebe delegiert worden. So hatte  dann ein VEB unbrauchbare Mitarbeiter, die man dann zum Anstellen im HO verwendete oder auch zum Rasennähen beim Direktor verwendete.

Die Mieten waren niedrig, ganz sicher, da bei diesen niedrigen Mieterlösen keine Erhaltungsinvestitionen gemacht werden konnten, konnte man am Zustand der Häuser erkennen.

Gleich waren die Einkommen ganz sicher nicht, nur die großen Unterschiede wie im Westen gab es nicht.

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thecheeky 28.06.2017, 21:35
@Karl37

Wahrscheinlich warst du Rasenmäher beim Direktor. Könnte ich mir gut vorstellen bei deinem Niveau, das du hier ständig präsentierst.

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Das, was in der DDR tatsächlich "besser" war, muss immer so betrachtet werden: für wen besser?

Da geht es nicht um kleinliche Vo0r-und Nachteile, wie Reisebeschränkungen o.ä

Ein Beispiel:

als sich die Juristen beider Staaten während des Einverleibungsprozesses zusammensetzten und berieten, wie man die Rechtssysteme ausgleichen könnte, wie man positive Aspekte auch aus der DDR mit in die sog. Wiedervereinigung bringen könnte, freuten sich v.a. die bundesdeutschen Juristen, die Chance zu haben, antiquiertes Gesetzeswerk endlich erneuern und reformieren zu können.

Z.B.  das BGB (das ZGB der DDR war in vielen Teilen bedeutend moderner), das zu großen Teilen aus Bismarckschen und Hindenburgschen Zeiten stammt, und das für die moderne Rechtssprechung immer weniger genutzt werden kann, so dass das sog. Richterrecht eine immer größere Rolle spielt (d.h., Richter müssen den endgültigen Spruch abgeben, weil die Gesetze zu den konkreten Tatbeständen nichts mehr hegeben, eben weil sie schon über 100 Jahre alt sind). Damit ist natürlich immer öfter die Möglichkeit gegeben, sich zu irren (denn Richter sind manchmal auch "nur" Menschen!).

uvam.!!!

Karl37 29.06.2017, 21:01

Du schreibst teilweise ein Unsinn. Das BGB stammt aus dem Jahr 1896, das war die Nachbismarckszeit. Es wurde fortlaufend aktualisiert.

Neugefasst im Jahre 2002 und letztmalig geändert am 21.2.2017

Ein "Richterrecht" ist ein Unsinn und würde keiner Revision standhalten.

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666Phoenix 30.06.2017, 07:21
@Karl37

karli

"Teilweise Unsinn" ist immer noch besser als kompletter Unsinn!

Bismarck starb 1898, war bis dahin Mitgleid des Reichstages und mischte sich bis zu seinem Tod sehr aktiv in die Politik ein, auch wenn er zum Schluss kein Reichskanzler mehr war.

Da das BGB nicht Sache eines Jahres sein kann, darf mit aller Berechtigung davon gesprochen werden, dass es von Bismarck und der Politik unter seiner Führung stark beeinflusst war!

Die Aktualisierung des BGB bestand im Wesentlichen in der Streichung nicht mehr anwendbarer Paragrafen. Selbst die Aktualisierung anderer Paragrafen ändert nichts an der Tatsache, dass es inzwischen stark antiquiert ist. Zugegeben werden muss natürlich, dass die Väter des BGB gute Arbeit geleistet haben, wenn auch heute noch, ca. 120 Jahre später, auf seiner Grundlage hier und da  Recht gesprochen werden kann!

Richterrecht ist "Unsinn"?

Das lass mal nicht den einen oder anderen Richter hören!

Dazu schreibt WIKI:

"Richterrecht wird nicht von der Legislative (Parlamentsgesetz) oder Exekutive (Rechtsverordnung, autonome Satzung) gesetzt, sondern entsteht in der Rechtsprechung. Ob es sich dabei um objektives Recht oder nur eine Rechtserkenntnisquelle handelt, hängt von der jeweiligen Rechtsordnung ab und ist im Einzelnen umstritten."

Es ist also eine Institution außerhalb der Legislative und - so nebenher - stark umstritten, weil es Platz für sehr subjektive Entscheidungen schafft! Es entstand, eben weil die Legislative in ihren Gesetzen nicht alle Facetten des realen Lebens beachten kann und in speziellen Fällen der Richter deswegen eine Entscheidung treffen muss, die durch das Gesetz nicht vorgesehen ist!

Also, Karlchen, nochmal genau nachlesen, bevor Du hier klug schietest!

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Also ich habe als “oller Wessi“ mit meinen 30 Jahren die Trennung (zum Glück) nicht mitbekommen. Was ich allerdings schon mitbekomme sind die Kollegen aus dem Osten (ca. 40%) auf Arbeit. Die erzählen oft, dass es im Osten so viel besser wäre, rein vom menschlichen Aspekt her. 

Da fragt man sich schon warum die Kollegen hier im Westen arbeiten - nur des Geldes wegen?

Nur um das klarzustellen: Ich komme mit den ostdeutschen Kollegen deutlich besser klar, als mit den anderen. Das liegt aber an deren ausgeprägterem Kameradschaftsgedanken. 

Ich würde mir wünschen, wenn die Mauer in den Köpfen aller Beteiligten fallen würde und wir wieder endlich ein einheitliches Volk wären. 

Crack 28.06.2017, 21:11

Da fragt man sich schon warum die Kollegen hier im Westen arbeiten - nur des Geldes wegen?

Natürlich auch deswegen - grundsätzlich aber auch einfach weil es immer noch nicht ausreichend angemessen bezahlte Jobs gibt.

Nach der Wende wurden massenweise Betriebe geschlossen.
Viele davon waren nicht wirtschaftlich,
eine große Zahl wurde aber einfach platt gemacht um den Westfirmen unliebsame Konkurrenz vom Hals zu schaffen.
Ersatz gab es nicht.

Somit setzte eine Abwanderung ein die bis heute in Form von Zehntausenden Pendlern anhält, kann man sehr gut jeden Montag/Freitag an den Autobahnen beobachten.

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Svartpest 28.06.2017, 21:21
@Crack

Da hast du vollkommen recht.

Und das was ich geschrieben habe sollte auch nicht negativ klingen. Ich weiß von einem Kollegen der auch als Elektriker bei uns tätig war, dass er nun in seiner Heimat Ilsenburg als Dachdecker tätig ist, weil mal als Elektriker grob verheizt wird.

Ich finde allein den Zustand untragbar, dass es innerhalb eines Landes möglich ist, solche Unterschiede zu machen.

Da holen Firmen lieber osteuropäische Leute, anstatt UNS Deutschen einen angemessenen Lohn zu zahlen. 

Das geht natürlich bzw. wahrscheinlich über das Thema hier hinaus, aber ich finde es ist eine Schande wie man zwischen Ost und West zueinander steht. Das ist für mich generierter Hass, der uns davon abhält den Fokus als Einheit auf andere Dinge zu setzen.

Für mich sind wir win Land und so sollte man auch agieren.

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buma1978 31.07.2017, 03:22

Das Ossi ist ebenso wie das Wessi heute fast nur noch als Rentner oder Altersteilzeitler anzutreffen.

Heute kommt man evtl. noch aus den neueren Bundesländern, hat aber mit Ausnahme weniger den gleichen Bildungs- und Berufsweg hinter sich.

Wer doch noch dem DDR-Arbeitsklima nachtrauert hat dahingehend Recht, das der Kollege kein Konkurrent war. Aus diesem Grund war die heute übliche Zurückhaltung mit Ausnahme politischer Äußerungen unnötig. Das Arbeitsklima war dadurch angenehmer.

Ein Zurück gibt es jedoch nicht, denn heute ist auch im Osten der Westen.

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Einiges war schon besser in der DDR.

Es war auch einiges für die BRD besser, als es die DDR noch gab.

Und ja, es gibt eine menge Leute die, die DDR vermissen. Witzigerweise auch Leute, die die DDR gar nicht mehr selbst erlebt haben. :)

thecheeky 28.06.2017, 20:15


Witzigerweise auch Leute, die die DDR gar nicht mehr selbst erlebt haben. :)

Ja, das ist wirklich witzig.
Noch witziger ist, dass diejenigen, die die DDR gar nicht kennen, diejenigen belehren wollen über die DDR, die dort groß geworden sind.:)

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Seiphan 28.06.2017, 20:51
@thecheeky

vorallem die "westdeuschen", wollen die DDR-freunde belehren.

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Kitas waren normal, nicht wie bei uns, 65 Jahre nach der Gründung der BRD

Ja, die olympischen Athleten.

Malavatica 29.06.2017, 09:32

Die fast alle gedopt waren, wie wir heute wissen. 

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archibaldesel 29.06.2017, 11:04
@Malavatica

Das war nicht Teil der Frage. Außerdem waren die Athleten anderer Nationen auch dedopt. Ob es immer auch so systematisch war, kann ich nicht beurteilen.

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ich bin zwar n " Wessi " aber in der DDR gab`s kein Rauchverbot !!!

unter Merkel hat der Bürger immer weniger Rechte

Kita, Plattenbau, keine Bettler, Sandmännchen

Malavatica 29.06.2017, 09:24

Sandmännchen konnten wir doch auch gucken :)

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metalfreak311 29.06.2017, 09:34
@Malavatica

Ja, entweder den Ost-Sandmann oder den aus dem Westen, der jahrzehntelang immer mit seinem Wölkchen angeflogen kam. Da gab es keine Raumschiffe oder fliegende Teppiche ;)

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Malavatica 01.07.2017, 11:54
@metalfreak311

Es gab zwei?? :) ich weiß nur, dass ich damit immer zu Bett geschickt wurde. 

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