Ich war im ganzen Jahr nicht krank. Kann ich von der Krankenkasse Beitrag zurückfordern?

11 Antworten

Nein,kannst Du nicht. So funktioniert unser Gesundheitssystem nicht.Die Beiträge kommen (stark vereinfacht ausgedrückt) alle in einen Topf und aus diesem Topf werden die Krankenhaus- und Arztkosten für jeden Menschen bezahlt

Klar, bei Privatversicherungen bekommt man in diesem Fall üblicherweise 4 Monatsbeiträge rückerstattet.

nein. du musst dir das so vorstellen. die gesetzliche krankenkasse ist ein großer topf, aus dem für alle geschöpft wird. nicht nur für dich. sondern für alle gesetzlich versicherten. dies ist bei einer privaten KK anders. da bezahlst du nur für deinen eigenen topf.

Minijob 450€ - wie ist man krankenversichert?

Hallo,

wenn ich AUSSCHLIESSLICH einen bis 450€ Job habe - sonst keinerlei weiteren Einkünfte (kein ALG, kein Unterhalt, keine Familienversicherung, etc.), wie kann ich mich dann krankenversichern? Im Internet steht überall nur "...muss sich der Arbeitnehmer über die freiwillige gesetzliche Krankenversicherung oder eine private Krankenversicherung selbst versichern." Aber wie hoch ist dann dieser Betrag zur Krankenversicherung? Ist das die Pauschale von ca. 165€ im Monat oder ein prozentualer Anteil vom tatsächlichen Lohn des Minijob?

Danke für Hilfe und Grüße

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Rückwirkende Mitgliedschaft bei gesetzlicher Krankenkasse als Student

Hallo, ich würde mich über eine zuverlässige Antwort zu folgendem Sachverhalt freuen:

Seit 1.4.2012 studiere ich in Vollzeit. Mein Studium endet zum 31.3.2016. Nebenbei verdiene ich als Werkstudent ein kleines Zubrot gem. den gesetzlichen Regeln max. 20h pro Woche. In 2012 habe ich damit ca. 8.000 Euro, in 2013 ca. 11.000 Euro und in 2014 ca. 4.000 Euro verdient.

Während dieser Zeit hat mein Arbeitgeber keine Krankenkassenbeiträge abgeführt, da ich mich über meine Mutter der Familienversicherung angeschlossen habe. Die betreffende Krankenkasse hat mich jedes Jahr einen Fragebogen ausfüllen lassen betreffend meiner Einkommenssituation. Darin habe ich stets angegeben, zwischen 700 und 1.000 Euro monatlich zu verdienen.

Vor 2 Wochen erhielt ich einen Anruf der Krankenkasse meiner Mutter. Eine Prüfung hätte ergeben, dass ich keinerlei Recht auf die Familienversicherung seit 2012 hätte haben dürfen, da ich zu viel verdient habe. Ich müsste nun der Krankenkasse beitreten und die Beiträge rückwirkend seit 1.4.2012 nachzahlen. Dies summiert sich auf ca. 1.500 Euro. Freundlicherweise wurde mir eine Ratenzahlung angeboten. Ansonsten möge ich doch bitte innerhalb der nächsten 14 Tage überweisen.

Meine eigenen Recherchen haben ergeben, dass die Familienversicherung nur bis zu einem bestimmten jährlichen Einkommen genehmigt wird. Dieses Einkommen hätte ich zumindest in 2012 und 2013 überschritten.

  1. Ist dieses Verhalten der Krankenkasse rechtmäßig und darf diese von mir verlangen, rückwirkend eine Mitgliedschaft einzugehen und dann auch die Beträge zu zahlen?

  2. Gibt es eine Möglichkeit die Zahlung / Mitgliedschaft zu umgehen oder eine Art "Deal" mit der KK abzuschließen? Ich war im besagten Zeitraum nicht einmal bei einem Arzt (außer Zahnarzt) und hab auch sonst keine versicherungspflichtigen Ausgaben verursacht. Der Betrag, den ich nun zahlen müsste, wäre also wirklich zum Fenster rausgeschmissen...

  3. Seit 2015 bin ich neben dem Studium selbständig. Es ist absehbar, dass ich die Selbständigkeit auch nach meinem Studium weiter ausführe. Dann müsste ich mich doch sowieso privat versichern, richtig? Ergibt sich daraus eine Möglichkeit, rückwirkend einer privaten Versicherung beizutreten? Dann sollte der Betrag doch nicht so hoch ausfallen?

Habt ihr andere Tipps für mich, wie ich die Situation wenn auch nur entschärfen kann?

Besten Dank schon einmal vorab!

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ist es richtig,das mich mein Lebensgefährte mit bei sich in die Krankenkasse aufnehmen kann-für nur einen geringen beitrag?(10€ oder so)

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Beitragsrechnung von der AOK - Warum keine Darstellung zur Beitragsermittlung?

Hallo,

ich habe seit dem 15. März ein Gewerbe (Software-Entwicklung) angemeldet. Davor hatte ich offiziell keine Beschäftigung. Ich bekam nun eine saftige Beitragsrechnung der AOK, wobei lediglich erwähnt wird, dass ich gegen diesen Bescheid innerhalb von vier Wochen Widerspruch einlegen kann. Aus welchen Grundlagen (bzw. Beträgen) sich der monatliche Beitrag ableitet, wird jedoch komplett unterschlagen. Ich habe die diversen Fragebogen meiner Krankenkasse nach bestem Wissen und Gewissen ausgefüllt, zwar zähne-knirschend, aber ich habe es eben gemacht. Den Antrag auf Härtefallregelung -bei Existenzgründung- habe ich gestellt.

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