Wie läuft eine Therapie aufgrund von Selbstverletzenden Verhalten (=SVV) ab?

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3 Antworten

  • eine kognitive Verhaltentherapie kann einen jungen Menschen
    dabei unterstützen, neue konstruktivere Bewältigungsstrategien auf
    belastende Situationen und Ereignisse zu entwickeln und
    Auslösesituationen zu identifizieren (z.B. auch Entspannungstechniken wie Yoga....)

  • Die Psychotherapie kann durch eine medikamentöse Behandlung unterstützt werden, wenn stark depressive oder zwanghafte Merkmale oder eine Angsterkrankung vorliegen. 
  • Entscheidend für den Therapieerfolg ist die Motivation des Jugendlichen, sein Verhalten zu ändern. Eine Therapie gegen den Willen des Jugendlichen scheint nicht zielführend.

http://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/kinder-jugend-psychiatrie/warnzeichen/selbstverletzendes-verhalten/therapie/

Guck auch mal hier: http://www.selbstverletzung.com/html/therapie.html

Such dir aufjedenfall Hilfe! Dich mit dem Thema auseinanderzusetzen ist ja schon einmal der 1te Schritt in die richtige Richtung. Freut mich für dich :-)

Ich wünsche dir viel Kraft!

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Kommentar von whxtever
12.01.2016, 15:20

Super! Vielen Dank :)

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Ich bin in Therapie und wir arbeiten u.a. auch am selbstverletzendem Verhalten. In der Einzeltherapie besprechen wir z.B. Verhaltensanalysen, in denen es um auslösende Faktoren und Prävention geht. Ich soll also lernen mich in den Situationen anders zu verhalten bzw. mir andere Strategien aneignen mit schwierigen Situationen umzugehen. Begleitend zur ambulanten Einzeltherapie habe ich auch die DBT Gruppentherapie gemacht. Informiere dich mal im Internet darüber, für einige Patienten (mit der Diagnose Borderline) kann diese Therapie sehr hilfreich sein. Ich habe auch stationäre Erfahrungen gemacht, auch mit DBT. Wenn du Fragen hast, kannst du dich gerne melden.

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Ich war 3 Jahre in Therapie. Unter anderem auch wegen svv.
Es wurde viel drüber gesprochen wie ich mich fühle, und an welche Ereignisse ich mich aus meiner Vergangenheit erinnern kann, bzw ob es Schlüsselpunkte dazu gibt. Außerdem war ich 2014 in einer Klinik. Da wurde auch viel über das eigene Befinden gesprochen und ich habe dort ein Skill Training gemacht (teilweise auch in Gruppen).. Die Klinik selber hat mir kaum etwas gebracht. Aber die wöchentlichen Gespräche außerhalb der Klinik mit meiner Psychologin schon.
Bin mittlerweile knapp 1,5 Jahre "clean"

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