War Heinrich Heine ein romantischer Revolutionär?

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3 Antworten

Heine kam aus dem Lager der Romantiker, war zunächst mal einer von ihnen, doch dann überwand er sie nach beedndeter Jugendzeit. Dabei behielt er jedoch einen Schuß an Romantik, die imer mal wieder in seinen Werken durchschillerte, auch wenn er sich von dieser Geisteshaltung distanzierte, ja sie sogar scharf kritisierte.

Heine war revolutionär, im Sinne einer linksbürgerlichen Richtung. Den Sozialismus hielt er übrigens für notwendig, fürchtete sich allerdings auch vor ihm. Eindeutig war er hingegen gegenüber feudalen und halbfeudalen Verhältnissen, die er scharf geißelte.

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Kommentar von voayager
23.10.2016, 13:13

danke für den Stern

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Seit jeher wehre ich mich gegen literaturhistorisches Schubladen-Denken. Heine wird hin und wieder der Romantik zugeordnet, ebenso als Protagonist des Vormärz / Junges Deutschland.

Ein Revolutionär war er in jedem Falle - wie sein Zeitgenosse Georg Büchner.

pk

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Er nannte sich selbst einmal "einen entlaufenen Romantiker". Er begann in der Jugend als Romantiker, wurde dann aber zu einem politisch engagierten Dichter, der viel mit Ironie arbeitete. Oft beginnt ein Gedicht scheinbar romantisch, schlägt dann aber ins Ironische um, oft mit einer Schlusspointe. Also eher vom Romantiker zum literarischen Revolutionär.

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Kommentar von voayager
04.10.2016, 23:07

Moment mal, Ironie ist ein typisches Merkmal der Romantik.

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