War es für euch schwierig euren Namen bei der Heirat abzugeben?

18 Antworten

Empfindest Du wirklich Deinen Namen als Teil Deiner Persönlichkeit, nur, weil Deine Eltern und Geschwister den selben Namen haben wie Du? Die innere Verbundenheit gibst Du mit dem Namen nicht ab - und , wer Dich unter Deinem Namen kennt, wird Dich auch mit dem neuen Namen akzeptieren. Allerdings finde ich es schon erfreulich, daß man selbst entscheiden kann, welchen Namen man auch als verheiratete Frau tragen möchte. Die Familie meines Mannes hat mich sehr freundlich aufgenommen. Darum war ich auch bereit, ihren - und seinen -Namen zu übernehmen. Das heißt aber keineswegs, daß ich jetzt nur noch im Sinne der zugeheirateten Familie denke oder handele. Aber eben auch. - Als Bekenntnis der Zusammengehörigkeit. Aber ob das wirklich nötig ist, bezweifle ich . Dppelnamen finde ich umständlich, überflüssig- und eher ein Zeichen für Unentschlossenheit- nehme ich jetzt den neuen Namen an- oder behalte ich meinen alten- oder besser doch beides? - Also - Leutheuser-Schnarrenberger.etc. Nach der Scheidung sollte man aber sehr gründlich überlegen, ob man den Namen des Mannes, mit dem man nicht glücklich geworden ist, behalten möchte . Es sei denn, man hat gemeinsame Kinder- dann ist es wohl am sinnvollsten, schon, damit die Kinder nicht auch noch hier Differenzen erleben müssen.

Ich habe den Namen meines Mannes angenommen, obwohl der eher nicht so schön ist. Ich bin aber da eher konservativ. Es ist einfach ein Zeichen des Zusammengehörens. Klar, er hätte auch meinen Namen annehmen können, aber sein Bruder hatte schon den Namen seiner Frau angenommen und die Eltern meines Mannes wären sehr traurig gewesen, wenn ihr Name dann ganz verschwunden wäre. Ehen, wo beide ihren alten Namen behalten, machen mir so den Eindruck, als wollten die nur den (wirtschaftlichen) Nutzen einer Ehe, aber sonst weiter ihr Ding drehen. Ich weiß, das ist eine böse Unterstellung, aber mir wirkt es eben so. Und Doppelnamen deuten für mich auf Emanzen. Also: gemeinsamer Ehename -> Bekenntnis zueinander.

Ich war froh, dass ich meinen Namen loswurde.

Damals war es auch noch nicht üblich, dass jeder den Namen behält. Aber selbst nach der Scheidung wollte ich meinen Mädchennamen nicht wieder. Meine Kinder trugen den gleichen Familiennamen. Das wäre zu viel Bürokratismus geworden. Und ich stand/stehe dazu, dass ich verheiratet war.

Naja ich glaube das mit der Persönlichkeit stimmt.Aber ich zum Beispiel habe einen schrecklichen Nachnamen und ich würde mich freuen anders heißen zu können.Es würde mir auch schwer fallen aber es hätte Vorteile und wie schon erwähnt erkennt jeder,dass man zu dem Mann gehört,der den sleben Namen trägt.Und auserdem bleibst du dann ja die selbe Person und ich finde der Vorname sagt mehr über die Person als der Nachname und den darf Frau ja behalten;)

Absolut nicht. Ich war sogar stolz drauf, Frau XY zu heißen. So konnten Außenstehende gleich erkennen, dass wir zusammen gehörten. Ich hab es nie bereut, seinen Namen anzunehmen. Hätte er natürlich Eisenhut oder Sommer geheißen, wär ich bei meinem Namen geblieben.

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