War es der Allmächtige?

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15 Antworten

Es geht ja schon damit los, dass Gott und Urknall bzw. Wissenschaft keine zwingenden Gegensätze sind, da ihnen unterschiedliche Aspekte der Betrachtung der Realität zugrunde liegen.

Die wissenschaftliche Methode ist das bestmögliche Werkzeug, um systematisch Aussagen über unsere Umwelt zu treffen und allgemeingültige Regeln aufzustellen. Sie bietet dafür keine sinnstiftenden oder wertenden Elemente.

Für manche Zeitgenossen können Religionen oder andere Glaubenssysteme diese Funktion erfüllen, aber zur Naturbeschreibung taugen sie beim besten Willen nicht. Auf dieser Ebene können religiöse Aussagen über den Ursprung des Universums, der Erde oder der Menschen keine ernstzunehmende Alternative zu wissenschaftlich erarbeiteten Erkenntnissen darstellen.

Im konkreten Fall: Das wissenschaftliche Modell über den Beginn des Universums, das am besten zur Beweislage passt, ist die Urknalltheorie, die einen sehr heißen und dichten Anfangszustand und eine schlagartige Ausdehnung beschreibt. Es ist möglich, dass Teile des jetzigen Urknallmodells in Zukunft ersetzt und verbessert werden müssen, denn es kann hier nur eine einzige objektive Realität geben, der wir uns durch die Wissenschaft annähern wollen.

Über den tieferen Sinn der ganzen Angelegenheit trifft die Wissenschaft keine Aussagen und wird es auch nie. Hier kann es nur subjektive Antworten geben. Einige solcher Antworten kommen vonseiten der Religionen und anderer Glaubensgemeinschaften, aber es gibt auch Weltanschauungen und Lebenseinstellungen, die ohne Vorstellungen vom Übernatürlichen auskommen.

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Hallo Chiaramariea,

was den Kosmos, den Urknall und die Physik der kleinsten Teilchen betrifft, so bin ich sehr wissenschaftlich orientiert. Ich versuche mir stets alles auf natürliche und physikalische Weise zu erklären oder erklären zu lassen. Ich glaube auch nicht, dass Gott unsere DNA zusammengebastelt hat oder die Nukleosynthese-Prozesse der Sterne betreut.

Wenn man sich aber immer wieder die Frage aller Fragen stellt: Wo kommt das her? Und immer weiter fragt, wo das herkommt was das erschaffen hat? Wenn wir z.B. irgendwann doch den Beweis hätten, dass wir in einem oszillierendem Universum leben (Urknall -> Ausdehnung -> Zusammenziehen -> Urknall usw...) wie ist aber das dann entstanden?

Wenn wir herausgefunden haben dass Alles aus einem unglaublich kleinen Urkörnchen oder reiner Energie entstanden ist, ja dann kann man sich ja wieder fragen: wo kommt denn das wieder her?

Man kann also rein theoretisch immer wieder nach dem Auslöser oder der Herkunft fragen, was erschaffen hat was wir gerade neu entdeckt haben.

Und genau aus diesem Grund, muss ich mich wirklich fragen, ob es nicht doch einen Gott gibt, denn niemand kann jemals das Gegenteil beweisen, die endgültige Erklärung für Alles.

(Und wenn man sich dann noch fragt, wo Gott eigentlich herkommt, oje....)

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Kommentar von Chiaramariea
17.11.2016, 14:19

Ja,das glaube ich auch..Dankeschön für deine Antwort!

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Kommentar von Mark1616
18.11.2016, 10:23


(Und wenn man sich dann noch fragt, wo Gott eigentlich herkommt, oje....)

Wenn die Frage nach der Herkunft der einzige Grund ist der dich an Gott glauben lässt, dann musst du auch die Herkunft dieses Gottes hinterfragen.

Wenn du jedoch für diesen Gott die "Herkunftspflicht" außer Kraft setzt, dann muss das auch für alles andere möglich sein. Wenn Gott keinen Ursprung haben muss, dann muss auch unser Universum nicht zwingend einen Ursprung haben.

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Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die
Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine
wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte
wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach
"Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch"
suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein
Leben nach dem Tod zu glauben.

Zum Urknall: Du kannst Dich mit der Meinung der Kirche zur Wissenschaft

beschäftigen. Der Mensch, der die Urknalltheorie aufstellte, war

übrigens katholischer Priester.

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Kommentar von Chiaramariea
17.11.2016, 15:04

Dankeschön! Sehr schöne Antwort  :-)

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Urknall und was nachher kam.

Es gibt nicht das geringste Indiz dafür dass es einen kosmischen Zauberer geben könnte und da die Beschreibungen eines solchen höchst widersprüchig sind, ist nicht davon auszugehen dass es sich dabei um etwas anderes als reine Fiktion handelt.

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Gott und Urknall schließen einander nicht aus, denn:

Wer auch immer die Naturgesetze geschaffen hat, hat sie halt so geschaffen, dass sie irgendwann zu dem Urknall führten, der unsere Welt geboren hat.

Lies bitte auch http://greiterweb.de/zfo/Kosmos.htm#Vak .

Noch eine ganz andere Frage wäre, wie man sich Gott denn eigentlich vorzustellen hat. 

Eine der vielen möglichen Antworten gibt Notiz http://greiterweb.de/zfo/Gott-und-Gottesvorstellungen.htm#msgnr2104-19 .

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Urknall. Religionen sind keine Erklärung für die Wissenschaft und dürfen sie auch nicht sein. Man kann darin nach seelischer Hilfe suchen oder vielleicht auch moralische Grundsätze, aber Religionen sollten weder Gesetz, noch wissenschaftliches Werk sein, weil sie das nicht sein können. Die Bücher und Schriften wurden von Menschen niedergeschreiben und woher sollen wir dann wissen, dass es die Wahrheit ist. Solang ein Mensch irgendetwas behauptet kann es wahr, aber genauso auch falsch sein. Warum sollte man den Menschen vor 2000 Jahren mehr trauen als den Menschen von heute?

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Kommentar von Chiaramariea
16.11.2016, 21:30

Danke für deine Antwort! :-)

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Kommentar von Franz1957
23.11.2016, 07:53

von Menschen niedergeschrieben

Bist Du der Meinung, daß das bei wissenschaftlichen Werken anders ist?

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Die Dinge existieren nicht völlig unabhängig von einem Beobachter. Soviel hat auch die Physik bereits herausgefunden. Und bereits der Philosoph George Berkeley bemerkte: Die Existenz der äußeren Dinge besteht in ihrem Wahrgenommenwerden: esse est percipi.

Die Geschichte von Adam und Eva kann auch als eine Beschreibung der Konstruktion des menschlichen Geistes interpretiert werden. Hierbei steht Adam für die Seele oder das Gewahrsein, und Eva für das Bewusstsein und in Kain könnte man die Identifikation mit der Ich-Idee sehen. Also im Prinzip handelt es sich um drei Ich: Gewahrsein, Bewusstsein und dem kleinen Ich (=Ego). Also im Prinzip steht am Anfang Gott. Und dann gibt es ein Abbild von Gott (Adam). Und dann ein Abbild vom Abbild. Und am Ende ein Abbild vom Abbild vom Abbild.

Das wäre dann die sogenannte Emanation. Siehe ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Emanation_(Philosophie)

Ähnliche Vorstellungen finden sich auch in anderen Religionen.

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Nö, Gott dieser Pfuschkopf war es sicher nicht.
Der ist nicht einmal eine Theorie, sondern reiner Glaube.

In Der Quantenphysik gibt es die Theorie des Big Bounce, der Urknall eine Rückkoppelung gewesen ist, das Universum selbst ewig existierte und ewig existieren wird.

Langsam wird es eng, für diesen Zausel Gott, im Universum ist kein Platz für ihn.

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Es gibt gott. Wer sagt gott ist nur begrenzt auf unsere welt? Wer hat das universum inkl urknall erschaffen? Klar könnte bei einem die frage aufkommen wer angenommen wenn gott existieren würde gott erschaffen hat allerdings sollte man die autorität von gott nicht in frage stellen und es ist eigentlich zumindest mal die logische antwort auf die frage was das universum erschaffen hat. Wir sind nicht würdig mehr als das was wir wissen über gott zu wissen bzw es der menge massenhaft zu verbreiten

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Kommentar von Mark1616
18.11.2016, 10:29

Wir sind nicht würdig mehr als das was wir wissen über gott zu wissen bzw es der menge massenhaft zu verbreiten

Übersetzung: Ich möchte nicht zu sehr über komplexe Sachverhalte nachdenken, denn das wäre ja sooo anstrengend. Stattdessen nehme ich lieber die bequemste Antwort, mit der man alles beantworten kann, egal wie wenig Sinn es macht.

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Kommentar von LeonardM
18.11.2016, 12:16

ich nehme an du bist nicht gläubig? :D

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Kommentar von LeonardM
18.11.2016, 14:18

naja gut ok

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Ich habe absolut nichts gegen Menschen die an den Urknall glauben und ich finde jeder soll an dass glauben was er will und was er für realistisch hält.
Ich glaube an Gott. Wenn man eine tüte voller lego nimmt und diese gegen eine wand wirft, entsteht nichts. Erst durch dass zusammen bauen wirds was.

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Kommentar von Chiaramariea
16.11.2016, 22:03

Schön gesagt :-)

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Kommentar von Ninii99
16.11.2016, 22:05

Danke (:

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Kommentar von NadarrVebb
17.11.2016, 19:01

Gemeinbildung wär schon was tolles...

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Kommentar von soissesPDF
17.11.2016, 23:31

"Wenn man eine tüte voller lego nimmt und diese gegen eine wand wirft, entsteht nichts. Erst durch dass zusammen bauen wirds was."

Das ist schlicht naiv.
Nimmst Du die zitierte Tüte wird sich eine Energie entwickeln, das ergibt sich schon aus Einsteins erstes Energieerhaltungsgesetz.

Der Zusammenbau der Steine und dessen Ergebnis, ergibt sich aus der Funktion der Steine, nicht aus Deinem zweifelhaften Einsatz eine Tüte gegen eine Wand zu schlagen.

Du kannst eine Legotüte in einen Affenkäfig werfen und sehen was geschehen wird.
Da die Affen Funktion und Zweck nicht kennen, verfehlen die Legos ihre Bestimmung.

Veränderst Du den Einsatz, statt Legotüte, eine Banane in den Affenkäfig zu werfen, wird die Banane ihren Zweck unschwer erfüllen.

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Kommentar von Mark1616
18.11.2016, 10:25

Der Urknall ist berechenbar. Hast du im Matheunterricht auch auf Gott verwiesen wenn der Lehrer dein falsches Ergebniss entsprechend benotet hat?

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Kommentar von Mark1616
19.11.2016, 01:30

Hast du eigentlich schon mal mit Lego gespielt?

Ich habe mehrere Kisten davon im Keller stehen. Jedes mal wenn wir Kinder im Haus haben und das Lego hochholen haben sich ein paar dutzend Steine völlig von selbst zusammengefügt.

Es gibt mindestens 40.000.000.000.000.000.000.000 Sterne und ein vielfaches davon an Planeten. Auf jedem Planeten gibt es nocheinmal ein paar Milliarden "Legokisten" und das ganze erfolgt über mehrere Milliarden Jahre (Kannst du mit so einer Zeitangabe überhaupt was anfangen?).

Weiterhin gibt es die Theorie, dass das Universum unendlich groß bzw. größer ist als wir erkennen können. In einem unendlich großen Universum ist absolut alles was Möglich ist bereits passiert. Da würde es sogar eine Erde geben, auf der du dich von Fakten überzeugen lässt anstatt irgendwelche antiken Mythen für wahr zu halten.

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Damit etwas entsteht/erzeugt wird muss wissen da sein. Nenn mir irgendein Gegenstand welches ohne wissen und kraft hergestellt wird. Selbst bei einer einfachen Plastikflasche steckt ne Menge wissen dahinter. Wie dir Form sein soll damit es handlich ist, ob das Material aus dem es besteht sich mit dem Wasser vermischt und schadet, wie viel Inhalt reinpasst etc. Das ist alles Wissen was dahinter steckt. Selbst ein einfaches Blatt Papier kann nicht so aus dem Nichts entstehen ohne das jemand dahinter mit dem nötigen Wissen steckt.

Wie soll also bitte dieses Universum mit seinen Komplexen Geschöpfen und Vielfalten durch "Nichts" entstanden sein? Ohne das Wissen und Macht dahinter ist? Man müsste verstandlos sein um so etwas zu glauben.

Der Schöpfer hat aber nicht alles erschaffen und den Geschöpfen ihre Versorgung gegeben und sie dann so gelassen, nein. Er hat die Menschen nur dazu erschaffen sich ihm zu ergeben, dem König aller Könige und dem einzigen Herrscher. Damit die Menschen wissen auf welche Weise sie das tun sollen hat er Botschafter gesandt. Der erste war Noah gefolgt von Salomon, David, Abraham , Isaak, Ismael, Jesus und zum Abschluss Muhammed (Gottes segen und frieden auf ihnen allen). Alle Menschen in der heutigen Zeit sind verpflichtet dem letzten Gesandten Muhammed zu folgen, welcher der Siegel aller Propheten ist. Wer das macht besteht seine Prüfung und rettet seine Seele und wer es nicht macht wird auf ewig bestraft aufgrund seinem widersetzen seinem Herren gegenüber.

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Ist es denn nicht schöner zu wissen, dass es einen Plan/ eine Absicht gibt?!

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Kommentar von DarkSepia
17.11.2016, 11:37

Es wäre auch schöner, zu wissen, dass es schlimmen Krankheiten gäbe. Nur stimmen für dieses Wissen die Fakten nicht und es bleibt daher bei Wissen, welches weniger schön ist.

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Kommentar von Mark1616
18.11.2016, 10:39
Ist es denn nicht schöner zu wissen, dass es einen Plan/ eine Absicht gibt?!

Was sollte daran bitte schön sein? Willst du wirklich in einer Welt leben, die von einem Wesen geschaffen worden ist, dass all das Leid auf dieser Welt geplant hat?

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Ich denke, dass der Gott, dem es gefallen hat, sich uns in der Bibel zu offenbaren, die Welt erschaffen hat...

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Es war Gott, der Schöpfer, der den so genannten Urknall vor 13,8 Milliarden Jahren verursacht hat. Es dauerte dann sehr lange, bis Wasserstoff- und Heliumatome enstanden, aus denen dann wiederum durch Gottes schöpferischer Kraft sehr große Sterne erschaffen wurden. In diesen Sternen enstanden durch Planung dann neue Atome (über 100 verschiedene), auch die Schweren. Z.B. Eisen. Eisen brauchen wir heute im Kern der Erde, um ein Magnetfeld zum Überleben zu haben. Die Erde ist ca. 4 - 5 Milliarden Jahre alt. Gott hat auch das Leben erschaffen. Leben benötigt die DNA, die komplexer ist, als irgendetwas was der Mensch je erdacht hat. Die DNA ist sehr kompliziert codiert, benötigt also einen intelligenten Schöpfer. So was kann der Zufall nicht erschaffen. Das ist grober Unfug. Ich hoffe, das hilft Dir weiter. Gruß Matthias

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Kommentar von DarkSepia
17.11.2016, 11:35

Nein, überhaupt nichts benötigt einen intelligenten Schöpfer nur weil es irgendein spezielles physikalisches System ist. Nichts weiter ist DNA und alle die Sprache über Codes und Information sind nur Abstraktionen und Metaphern und handeln letztendlich von banaler Physik, Chemie und Biologie.

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Sicher; denn es kann nichts von sich selbst entstehen

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