War es damals echt so?

8 Antworten

Music stores gab es wohl. Das nannte sich damals allerdings Plattenladen. So etwas gabs in jeder größeren Stadt. Man ging hin, schaute Schallplatten und sonstige Tonträger durch, kaufte jene die man wollte und sich leisten konnte (ist heute mit den CD´s im Elektrofachhandel ja nicht anders).

Oh das mit dem Überspielen von einer MC zur anderen, mit dem Aufnehmen von Radio auf MC (oder später CD auf MC) kenne ich noch. Und ja den Trick mit dem Stift kenne ich auch. Damit hat man von Hand gespult (sozusagen). Weil man nicht unbedingt 2 Minuten oder länger auf "zurück" oder "vor" drücken wollte um das Band an den Anfang oder das Ende zu spulen. Der Stift half auch dabei falls sich das Band rauszog. Dann steckte man den Stift in eines der beiden Spulenlöcher, und drehte ihn so lange (wie in einem Anspitzer) in eine Richtung bis das Band wieder vollständig und gerade aufgewickelt war.

Weißt, du hast heute Google und einen Computer. Zu Kinderzeiten deines Vaters gab es das noch nicht. Wollte man eine Ausarbeitung schreiben für die Schule (oder ein Referat ausarbeiten), musste man auf das zurückgreifen was ging. Erfahrungen/ Wissen von Familienmitgliedern, Bücher aus dem heimischen Bücherschrank, passendes Material das vielleicht irgendwer von den Nachbarn oder Verwandten hat. Ansonsten musste man in die Bibliothek und sich dort alles zusammensuchen. Da hieß es dann Bücher und Artikel lesen/ Notizen machen, Lesezeichen zwischen die Seiten stecken, und so weiter. Wer Schreibmaschine schreiben konnte, der konnte die Ausarbeitung dann tippen. Ansonsten musste man alles von Hand schreiben.

Ich fands damals eigentlich cool. Ich bin Jahrgang 1978, wuchs also noch mit Schallplatten und Musikkassetten auf. Die Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg Hörspiele hatte ich alle auf Kassetten. Meine erste eigene gescheite Musikanlage kaufte ich mir vom Konfirmationsgeld. Diese Anlage hatte ein CD-Deck, ein Radio, ein Doppel-Kassetten-Deck (also 2 Abspielbereiche für Musikkassetten.

Das sich die Technik weiterentwickelt ist ganz normal. Die Musikassetten zum Aufnehmen findet man noch immer, aber CD war dann eben irgendwann moderner und entsprechend wollten die Leute lieber CD nutzen. Und selbst diese CD als Tonträger wurde ja wieder halb verdrängt durch die virtuellen Musikdateien für den Ipod und so weiter.

Kennst du Tamagotchi und GameBoy? Die beiden haben sich gehalten. Seit... weit über 20 Jahren jedenfalls. Als ich noch Teenager war gab es auch mal den GameGear von SEGA (leider war dies der Zeit vorraus und fand entsprechend kaum Kaufinteressenten).


Oh und was dein Vater meinte mit "Manchmal dauerte es ewig bis man das Lied aufnehmen konnte das man wollte"... Nun, Moderatoren im Radion quatschen ja auch mal ganz gerne mitten in den Song rein. Das war damals so wie heute.

Und machte man nen Aufnahmefehler konnte dies den ganzen Rest auch versauen. Man hatte ja keinen wirlich optischen Anhaltspunkt und keine Maschine die einem sagte "Download abgeschlossen" oder  ähnliches. Es war halt normal, weil man es nicht anders kannte und so wars okay.


Soweit ich weiß, konnte man auch Musikkasetten kaufen. War aber auch teuer und nicht mit verschienenen Interpreten. Ja, das Aufnehmen vom Radio war schon eine Wissenschaft für sich: Stundenlang Radio (meistens ein niederländischer Sender, weil die aktuellere Lieder spielten,  aber leider in die Songs hinein quatschen) laufen lassen, Kassettenrecorder parat zum Aufnehmen, auf die passenden Songs gewartet und dann Mama helfen müssen. Und beim  Zurückkommen feststellen,  dass das Lied, was man aufnehmen wollte,  gerade lief...

Damals gab  es so drei Jugendrichtungen: Punks,  Popper und die normalen Jugendlichen. 

"Liegt ein Popper tot im Keller, war ein Punker wieder schneller."

Punks hatten schwarze Klamottrn, meistens enge Röhrenjeans (gerne zerrissen und auch gern verschmutzt) oder Lederhosen, die Haare mit viel Gel und Lack gen Himmel frisiert, am liebsten in schrillen Farben, oder oben nur noch einen  breiten Haarstreifen, der mit Gel zu überdimensionalen Stacheln aufgestellt wurde. Als Schmuck wurden schon mal Sicherheitsnadeln durch die Ohrläppchen oder die Lippen getragen. Stacheldrahtähnliche Gebilde oder Hundehalsbänder mit Stacheln nach außen. .. 

Popper dagegen waren  eher solche, die von Beruf "Sohn von..." waren. Sie trugen  die Haare eher locker gefönt, trugen Klamotten mit Schulterpolstern, dazu Karottenjeans. Beliebt waren auch die Marken Lakoste für Oberteile und eine Rolex- Uhr (Was lakostet die Welt? Geld spielt keine Rolex.) 

Schaue dir dazu mal alte Fotos von Modern Talking an oder auch alphaville (die machten super Mukke!)

Ach, ich könnte noch lange darüber tippen... LG 

Aber die dazugehörigen Tonträger Musik Kassetten (MC) musste man wohl
echt selbst bespielen was auch wohl ne Wissenschaft für sich gewesen
sein soll.


Das stimmt wirklich.

Da Gab's wohl bei so mancher Schuldisco/Partys ein böses Erwachen,wenns mal Band Salat gab

Auch das stimmt.

,aber das muss ja echt übel gewesen sein früher ohne Musik store's

Wars nicht - wir kannten es ja nicht anders.

es soll früher och nur 4/5 TV Sender gegeben haben

Auch das stimmt. War aber nicht weiter schlimm - man kann ja eh immer nur ein Programm anschauen.

Und stell Dir vor: Früher gabs nicht mal Internet:

http://www.schule-und-familie.de/wissen-wieso-weshalb-warum/aus-dem-leben-gegriffen/seit-wann-gibt-es-das-internet.html

Oder Handy.

Wir haben das alles überlebt.

Mit "Popper" meint vlt. Dein Vater das:

https://de.wikipedia.org/wiki/Popper_%28Jugendkultur%29

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