War die Politik von Trump rassistisch (Beispiele)?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Meiner Meinung nach waren seine Worte bzw., dass er politisch nicht korrekt war ein Punkt für viele, ihn als Rassisten zu bezeichnen. Ich persönlich finde, dass man jemanden nach seiner Tat beurteilen soll und nicht nach seinen Worten, denn viele seiner Taten waren nicht rassistisch. Es war eher das Gegenteil. Ein Beispiel sind die historischen Werte der Arbeitslosigkeit von PoC (People of Colour). Er hat auch die meisten Stimmen als Republikaner von den schwarzen in 2020 bekommen, die kein republikanischer Präsident seit Eisenhower in den 60ern geschafft hat. HBCU’s (Historically black colleges and universities) haben auch unter seiner Administration viel Geld bekommen. Am Ende seiner Regierung hat Trump den Platinum Plan ins Leben gerufen, welches 500 Mrd. Dollar für Afroamerikaner zur Verfügung stellt. Mit dem First Step Act hat Trump viele Afroamerikaner eine zweite Chance gegeben. Und ich habe nur an die Oberfläche gekratzt.

Fazit: Seine Worte wie z. B., dass Haiti ein Drecksloch sei hat viele gegen ihn polarisiert. Die Taten der Administration beweist aber, dass er das Gegenteil ist. Das haben auch viele Afroamerikaner erkannt und die Stimmen im Gegensatz zu 2016 hat sich verdoppelt. Jeder muss aber die Taten und Worte vergleichen und seine eigene Meinung bilden und nicht von den Medien.

https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-09/diskriminierung-usa-anti-rassismus-training-donald-trump-polizeigewalt

https://www.wmn.de/lifestyle/entertainment/rassistische-aussagen-von-donald-trump-id13096

Rassismus gab es schon immer in den USA. Trump hat ihn allerdings salonfähig gemacht. Das man sagt, er habe ja Arbeitsplätze für Schwarze geschaffen, bedeutet nichts weiter, als dass er Arbeitsplätze geschaffen hat. Und viele der schlecht bezahlten Arbeitsplätze gehen halt an Schwarze. Während der Unruhen wegen der Polizeigewalt in dem Zusammenhang mit dem Tod von George Floyd hatte er null Anteilnahme gezeigt für die Familie. Für ihn sind es Ausnahmefälle.

Herkunftsländer von Einwanderern bestimmter Länder betitelte er als "Dreckslöcher". Trump möchte die Vorherrschaft der Weißen Rasse beibehalten. Eine klare Abgrenzung zu rassistischen Gruppierungen wie den Proud Boys hat es nie gegeben. Eher im Gegenteil. Nach seiner Wahlniederlage äußerte er sich, sie mögen sich bereit halten. Mit anderen Worten: wenn ich euch brauche, dann seid für mich da und wendet auch Gewalt an.

https://www.tagesschau.de/ausland/uswahl2020/uswahl2020-proud-boys-101.html

Auf Obamas Herkunft hat er so lange drauf rum geritten, bis man Obamas Geburtsurkunde öffentlich machte. Wie kann es sein, dass ein Schwarzer Präsident wird? Für Trump völlig unverständlich.

Auf seiner Lieblings Plattform Twitter verbreitete er gerne rassistische Äußerungen und trifft so auch den Nerv seiner Wähler: https://www.ksta.de/politik/white-power-video-donald-trump-verbreitet-rassistische-slogans-auf-twitter-36925708

Seine Politik mit dem illegalen Migranten scheint auf den ersten Blick den Schwarzen im Lande zugute zu kommen. Aber auf den zweiten Blick nicht. Denn es ist in etwa vergleichbar wie unsere Arbeitslosen die als Erntehelfer einspringen sollen und schon nach 2 Stunden kaputt sind. Wir benötigen Erntehelfer aus Polen, Rumänien etc. In den USA werden dringend Erntehelfer benötigt die auch arbeiten können und durchhalten.

Das Land ist nun mal rassistisch und war es vor Trump schon. Daran wird auch der nächste Präsident nichts ändern und der übernächste...

Aber alleine Trumps Überlegungen auf die Demonstranten der Black Lives Matter Bewegung durch das Militär schießen zu lassen, zeigt doch sehr deutlich, dass er nichts verstanden hat.

Trump ist ein Rassist. Aber eben bei weitem nicht alleine mit seiner Meinung. Und er trägt es auch öffentlich zur Schau und macht seinen Anhängern somit auch deutlich, dass es völlig ok ist. Das Gefasel von Patriotismus meint nichts anderes, als "der weiße Mann hat hier das Sagen und so soll es auch bleiben". Und Trump kommen rechtsradikale Wähler auch ganz gelegen.

Hier eine interessante Aufstellung über die Wähler:

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/us-wahl-trump-waehler-gruppen-themen-100.html

Aber unterm Strich sind Trump eh alle Wähler egal woher sie kommen. Hauptsache sie wählen ihn. Und bei einer Partei wo es 80 % weiße Mitglieder gibt kommt dann schon die Vermutung auf, dass er entweder keine schwarzen Republikaner kennt oder nicht für fähig genug hält. Obwohl er genau die Schwarzen dann beim Wahlkampf aufgefahren hat um Schwarze zu mobilisieren.

Auch der Platinum Plan ist etwas, was man so nicht ungefiltert als positiv aufnehmen sollte. Denn bei der Wahl 2016 hat Trump von den schwarzen Wählern gerade mal 6% bis 8% erreicht. Der Mann ist ja nicht doof (auch wenn es oft so rüber kommt) und so wurde eben dieses Programm ins Leben gerufen. Wobei es schon traurig genug ist, das so was überhaupt nötig ist.

Nein, Trump hat den Rassismus sicher nicht erfunden. Aber er lebt ihn. Auch wenn es nach außen nicht immer erkennbar ist.

Er soll mal gesagt haben: "Schwarze sind zu dumm mich zu wählen". Sagen wir mal so: sie waren schlau genug es bei dieser Wahl in der überwältigenden Mehrheit nicht getan zu haben und schlau genug dieses Mal überhaupt gewählt zu haben. Denn ein Präsident der meint, es wäre unpatriotisch gegen Rassismus zu demonstrieren, der kümmert sich um diese Zielgruppe doch eh einen Dreck.

1.

On July 23, the Trump administration  rolled back policiesthat curbed housing segregation. Issuing a call to those living the “suburban lifestyle dream,” Trump made it clear that he would no longer enforce rules meant to expand housing equity in the United States to low-income Americans, which disproportionately include people of color. 
ÜB:
Am 23. Juli hat die Trump-Regierung Maßnahmen zur Eindämmung der Wohnungssegregation rückgängig gemacht. Trump adressierte die, die den „Traum eines vorstädtischen Lebensstils“ leben, und machte klar, dass er keine Regeln mehr durchsetzen würde, die darauf abzielen, das Erwerb von Wohneigentum in den Vereinigten Staaten auf Amerikaner mit niedrigem Einkommen auszudehnen, zu denen überproportional viele Farbige gehören.

2.

On January 27, Trump followed his inauguration by signing an executive order that became the first version of the  Muslim travel ban. This move widely discriminated against Muslims and banned tourists, refugees, and immigrants from seven predominantly Muslim countries—Iran, Iraq, Syria, Libya, Yemen, Somalia, and Sudan. To justify this policy, Trump cited the September 11 terrorist attacks while specifically demanding protections for Christian refugees.
ÜB:
Am 27. Januar unterzeichnete Trump nach seiner Amtseinführung eine Exekutivverordnung, die die erste Version des muslimischen Reiseverbots wurde. Dieser Schritt diskriminierte weitgehend Muslime und verbot Touristen, Flüchtlinge und Einwanderer aus sieben überwiegend muslimischen Ländern - Iran, Irak, Syrien, Libyen, Jemen, Somalia und Sudan. Um diese Politik zu rechtfertigen, zitierte Trump die Terroranschläge vom 11. September und forderte ausdrücklich Schutz für christliche Flüchtlinge.

3.

All undocumented immigrants are now subject to arrest and deportation.

Former Homeland Security Secretary John F. Kelly signed aggressive  new guidelines in February that allowed federal authorities to detain and deport all undocumented immigrants. The guidelines did away with Obama-era measures that sought to limit deportations to accused criminals and those with ties to terrorist organizations.
ÜB:
Alle Einwanderer ohne Papiere werden nun festgenommen und abgeschoben.
 Der frühere Heimatschutzminister John F. Kelly unterzeichnete im Februar aggressive neue Richtlinien, die es den Bundesbehörden ermöglichten, alle Einwanderer ohne Papiere festzunehmen und abzuschieben. Die Richtlinien beseitigten Maßnahmen der Obama-Ära, mit denen die Abschiebung auf beschuldigte Kriminelle und solche mit Verbindungen zu terroristischen Organisationen beschränkt werden sollte.

4.

The Trump administration halted an Equal Employment Opportunity Commission (EEOC) rule that required large companies to disclose what they pay employees by sex, race, and ethnicity. This rule was intended to shed light on—and remedy—the unequal salaries that remain rampant among the American workplace. 
ÜB:
Die Trump-Administration stoppte eine Regel der Equal Employment Opportunity Commission (EEOC), nach der große Unternehmen offenlegen müssen, was sie ihren Mitarbeitern nach Geschlecht, Rasse und ethnischer Zugehörigkeit zahlen. Diese Regel sollte Aufschluss über die ungleichen Gehälter geben - und Abhilfe schaffen -, die am amerikanischen Arbeitsplatz nach wie vor weit verbreitet sind.

Quelle für die englischen Texte, Übersetzung „Google“

Im englischen Text findest du noch weitere Beispiele Trumps rassistischer Politik

Hahahahaha, schon witzig, dass es 2011 auch einen "Muslim" Ban unter Obama gab aber niemand hielt ihn für einen Rassisten.

Unter anderem war er am 2005 sehr klar gegen illegale Einwanderung und meinte ,,wir können nicht tatenlos zusehen und müssen was unternehmen". Nich nur Obama war der Meinung, sondern auch Hillary und andere Demokraten mit viel Einfluss. Dies änderte sich aber als Obama sich für den Amt der 45. Präsident der Vereinigten Staaten kandidierte. Da hat er erkannt, dass es überhaupt nicht gut bei seiner Wähler ankommt und machte eine 180° Wende.

Irgendwelche Taten vom Trump aufzuzählen, zu übersetzen und die aufzuzählen ist es kinderleicht. Aber daraus Schlussfolgerung abzuleiten und logsch zu denken ist nicht für jedermann geeignet.

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@Takux

Der FS hat gefragt

ob und in wiefern die Politik Trumps rassistisch war und was er beispielsweise tat, um Schwarzen, Einwanderern zu schaden

oder

könnte mir hier jemand helfen, also Beispiele für rassistisches Handeln nennen

ich habe Beispiele genannt, ob das kinderleicht war oder nicht, hast du nicht zu bewerten.
Das kann der Fragesteller tun.

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