War die Diagnose Angststörung damals überhaupt die richtige?

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6 Antworten

Eine Angststörung ist, wenn der Körper falsch auf gewisse Situationen reagiert. So eine Panikattake ist typisch für eine Angststörung, was ich aber übertrieben finde, dass man nach einer Panikattake gleich medis bekommt.

Habe einen Freund, welche diese regelmässig und mehrmals am Tag bekommen hat, da finde ich es sinnvoll mit medikamente gegenzuwirken, da so eine Attake ein belastund für den Körper vorallem für das Herz ist.

Ich würde an deiner Stelle mit deinem Hausarzt sprechen und einen Stopp dieser Medikamenten ansteuern und abwarten, ob eine solche Attake überhaupt noch mals auftritt.

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was hast du denn mit dem terrorisieren? :D ich habe das auch, und je nach Lebenslage mal schlimm, mal gar nicht. Ich rede offen darüber. Denn es ist mir ja bewusst. Sich einfach so in Ängste reinsteigern und dann andere davon "überzeugen" wollen ist schon was anderes. Was soll die Gesellschaft schon davon denken? ich nehme es mir raus zu behaupten, man kann bei JEDEM Mensch eine Diagnose feststellen, das liegt daran, dass das Leben kein Ponyhof ist ;)

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Kommentar von rockylady
13.05.2016, 21:01

muss dazu sagen, habe nie Medikamnete deswegen genommen, sie decken die Angst, bringen aber nichts ...es gilt den Ursprung rauszufinden, dann kann man wirklich besser damit umgehen :)

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Zu den Diagnosekriterien einer Angststörung gehört dass sie über einen längeren Zeitraum und wiederholt auftreten muss.
Ich bin kein Psychiater, nur Psychologiestudentin, aber soviel weiß ich dann doch dass Fluoxetin als Antidepressivum nur die Symptome unterdrückt. Wenn es abgesetzt wird kann es sein bzw. ist es wahrscheinlich dass die Syptome wieder auftreten. Zur dauerhaften Behandlung einer Angststörung ist eine Verhaltenstherapie notwendig, doch vorher eine differenzierte Diagnose, die bestimmt nicht in 10 Minuten gestellt werden kann. Außerdem gibt es sehr viele verschiedene Ausprägungen von Angststörungen, von einer generellen Angststörung bis hin zu spezifischen Phobien, was sich auch auf genauso viele Auslöser beziehen kann.

Ich würde dir auf jeden Fall raten nochmal einen Psychologen aufzusuchen um der Sache auf den Grund zu gehen!

Liebe Grüße

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Kommentar von mmemaxime
15.05.2016, 15:15

Ganz richtig ist das nicht: SSRIs sind durchaus wirksam und indiziert bei einer Panikstörung. Generell können versch. Antidepressiva (bei den SSRIs: Citalopram, Escitalopram, Sertralin, Paroxetin, bei den TZAs: Clomipramin und bei den SSNRIs Venlafaxin - ich würde als erstes Sertralin ausprobieren und danach ggf. Venlafaxin) entweder als Stand-Alone-Therapie, nach Therapieversagen einer Psychotherapie oder in Kombination eingesetzt werden.
Dennoch ist und bleibt bei einer Panikstörung eine Verhaltenstherapie der Goldstandard.

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Eine einmalige durch Angst ausgelöste Panikattacke ist noch lange keine durch Medikamente zu behandelnde Angststörung - dahinter kann auch ein ganz simpler stressbedingter Magnesiummangel oder ein niedriger Blutzuckerspiegel stecken. Genaueres dazu findest Du hier.

https://www.vitaminexpress.org/de/magensium-panikattacken

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Kommentar von Monsieurdekay
13.05.2016, 21:31

tja, nun nehme ich 3 Jahre lang schon Fluoxetin.. zwar nur 20 mg, aber trotzdem.. -.-

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Hallo!

Ja, das klingt schon schlüssig.

Eine Panikstörung ist nur eine von vielen möglichen Angststörungen. Hier gibt es viel mehr Störungen, als Panik, Platzangst oder Phobien.

Du könntest aber auch mir deinem Arzt besprechen, on neben der Medikation auch eine Psychotherapie sinnvoll sein könnte.

VG

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Eine einzige Panikattacke ist noch lange keine Angststörung: Eine isolierte Panikattacke haben rund 30% der Bevölkerung irgendwann einmal im Laufe ihres Lebens (vgl. Lang et al.: Expositionsbasierte Therapie der Panikstörung mit Agoraphobie). M.E. ist da eine Dauertherapie mit Fluoxetin vielleicht schon etwas vorschnell. Von daher würde ich mich dem Rat von DarkGothAngel anschließen und die Diagnose samt Therapie noch einmal von einem Psychiater oder Psychotherapeuten überprüfen lassen.

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