war die ddr wirklich so gut?

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7 Antworten

Wenn Du es genau nimmst war die DDR das genaue Gegenteil zu dem was man heute in der BRD erlebt.

Preise für Lebensmittel waren überall gleich und nicht von ständiger Teuerung gekennzeichnet.

Der Nahverkehrsbereich war umfassend ausgebaut, selbst der kleinste Ort war mehrmals täglich per Bus zu erreichen.

Unterrichtsmittel basierten, Arbeishefte ausgenommen auf Leihbasis und diese war kostenlos.

Keine Studiengebühren.

Kostenlose medizinische Betreuung.

Keine Arbeitslosigkeit, keine gravierende Drogenproblematik.

Kurzum, alles was der mensch für den täglichen Gebrauch benötigte wurde staatlich gestützt.

Eine 68 Quadratmeter Neubauwohnung, vergleichbar mit den Wohnungen in westdeutschen Hochhaussiedlungen kostete warm 85 Mark.

Sogenannte Luxusartikel, also Waren die nicht zum täglichen Bedarf benötigt wurden, waren teuer, eher selten zu bekommen, aber hatten eine "Lebensdauer" von welcher man bei heutigen Produkten, gleich welcher Preisklasse nur träumen kann.Eine 20 Jahre funktionierende Waschmaschine war die Normalität.

Natürlich musste man auf den "Plastebomber" Trabant, zuletzt 18 Jahre warten, jedoch eigentlich brauchte man kein Auto, alles war mit öffentlichen Verkehrsmitteln, eigentlich rund um die Uhr zu erreichen. Selbst kleine Dörfer wurden gegen 23 Uhr letztmalig per Bus angefahren.

Es gab keine Reisefreiheit, selbst Polen war tabu. Politische Aktivitäten in gegenteiliger Auffassung zu der Staatsdoktrin wurden rigoros verfolgt.

Also kurzum, die soziale Sicherheit war gegeben, es Bestand nicht die tägliche Angst vor dem Verlust der Arbeit, nicht die Frage, finde ich einen Ausbildungsplatz, werde ich nach der Ausbildung übernommen. In dem Betrieb in welchem man seine Ausbildung machte konnte man, insofern man nicht selbst kündigte, auch die Rente erreichen.

Wer auf bunte Fassaden steht ist jetzt sicherlich besser dran, wer auf materielle Dinge steht die sich ein Großteil der Bevölkerung inzwischen kaum noch leisten kann, ist jetzt besser dran.

Wem jedoch die soziale Sicherheit wichtig ist, wer nicht auch um der Verschuldung willen immer das Neuste haben muss, wer Menschen nicht anhand der von denen getragenen Textilien klassifiziert, ja, der könnte in dem was die DDR bot schon Vorteile sehen.

Entscheiden muss das jeder Mensch ganz allein.

Das soll nicht als politische Wertung, sondern lediglich als Auflistung von Tatsachen gewertet werden.

Das kommt bei vielen auf die Perspektive an, wie fühlst Du Dich wenn jemand etwas schlechtes über Dein Heimatland sagt? Die normale Reaktion ist, dass man sich dagegen wehrt, im schlimmsten Fall überhöht man das eigene Land...

Ich denke das ist der Grund warum Du sehr negative Meinungen über die DDR hören wirst und auch sehr positive. Irgendwo in der Mitte liegt die Objektivität verborgen. Ich kannte die DDR recht gut, durch die vielen Verwandten und Bekannten meiner Mutter fuhren wir mindestens 3-4 Jahr in die DDR, ich verbrachte 2-3 Wochen meiner großen Ferien entweder bei meinem Großvater in Tangermünde oder bei meiner Großtante in Rogätz, aber wir hatten auch Verwandschaft in Brandenburg a.d. Havel, nördlich von Dresden und bei Frankfurt/O.

Mir hat es als Kind ganz gut gefallen, aber wohl eher weil ich auf dem ehemaligen Hof meines Ur-Großvaters viel Freiraum hatte, das Stadtkind bekam hier einen Eindruck von dem Landleben, aber auch von dem System der DDR, die Jugendlichen mit denen ich meine Zeit verbrachte erzählten viel und oft war ich Teil der Wertstoffsammlungen oder irgendwelcher Aufmärsche. Bedrückend waren die Massen von sowjetischen Armeebewegungen, ich erinnere mich an eine Nacht, in der wohl sicher mehr als 100 Hubschrauber über das kleine Dorf flogen, in der Nacht fuhren auch oft Kolonnen von Lastern und Transportfahrzeugen, so etwas kannte ich aus Berlin (-West) nicht.

Objektiv kann man nur das betrachten, was von der DDR übrig blieb, viel ist das nicht. Die Hinterlassenschaften bestanden zu einem großen Teil aus einer maroden Infrastruktur und heruntergewirtschafteten Betrieben und Gebäuden, wer Altbauwohnungen aus der Wendezeit mal gesehen hat, fühlt sich in die 20er zurückversetzt. Eigentum wurde nicht gefördert, Mieteinnahmen deckten nicht die Kosten, dadurch verfiel vieles...

Die Ökologie war in der DDR nie Bestandteil staatlicher Doktrien, im real-existierenden Sozialismus litt die Umwelt unglaublich, die Menschen litten auch unter ungefilterten Abgasen und den Ausdünstungen der Industrie. Bitterfeld oder Schwarze Pumpe sind die Synonyme einer zerstörten Umwelt, die auch zu vielen Krankheiten bei der Bevölkerung führte, Einwohner in Bitterfeld hatten in den 80ern eine geringere Lebenserwartung als im nördlichen Afrika...

Die Mauer und Bespitzelung durch die Stasi war ein weiterer Punkt, die Indoktrinierung der Jugend ging mit der Bereitstellung von kostenlosen Kindergarten und Hort-Plätzen einher. Wer nicht Teil des Systems sein wollte bekam Probleme, das ging vor allen den langhaarigen, unangepassten so, aber auch viele Künstler kamen mit dem System in den Konflikt. Biermann ist sicher der bekannteste Fall, Havemann ein weiterer, fast jeder der vor seiner Kaltstellung zu seinen Vorlesungen ging wurde später von der Universität ausgeschlossen. Wer dieses Land verlassen wollte, musste einen langwierigen Spießrutenlaufen über sich ergehen lassen, oder kam in den politischen Knast...

Was kann an so einem Land gut sein? Nun für die, die sich einrichteten - und ich meine nicht die SED-Mitglieder und Stasi -, war das Leben nicht schlecht, klar man bekam nicht alles und musste z.B. 12 Jahre auf ein komisches Plastik-Auto (Trabant) warten, trotzdem hatte die DDR-Gesellschaft etwas heimeliges, gemütliches man konnte es sich bequem machen, der Leistungsdruck war meistens nicht so hoch und man hatte Zeit für andere Dinge. Genau das ist auch der Teil, den ich nicht schlecht nennen kann, denn genauso wie bei uns war die Freizeit relativ frei und unbeschwert, man konnte nicht alles sagen und nicht überall hinfahren, aber die selbstgebaute Datscha und ein paar Flaschen Bier, machten auch aus einem DDR-Kleingarten einen Platz zum Feiern.

Ich war sehr glücklich über den Mauerfall, es ist Schade, dass wir uns diese Freude und Zuversicht nicht erhalten haben, heute wirft man sich gegenseitig Ausbeutung und Vorteilsnahme vor, aber selbst das ist besser, als den jungen Leuten auf beiden Seiten zu erklären, die Deutschen auf der anderen Seite des Stacheldrahts wären unsere Feinde...

Irgendwie kannst Du auch sympathische Züge zeigen! Mach mal weiter so, vielleicht schaffst Du es doch noch zu einem realen DDR-Bild!

Oder war das auch nur wieder intellektueller Opportunismus?

Denn zumindest hierzu habe ich schon bedeutend andere Meinungen von Dir gelesen:

genauso wie bei uns war die Freizeit relativ frei und unbeschwert,>


es ist Schade, dass wir uns diese Freude und Zuversicht nicht erhalten haben0>

Versuch mal ein wenig Ursachenforschung dazu!

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@babulja

:-)

Danke. Ich habe Dir doch gesagt, dass ich das Leben 'Drüben' ganz gut kannte, wenn wir die Politik rauslassen kommen wir am Streiten vorbei.

Die Ursachen kenne ich, eine alte deutsche Krankheit, man ist schnell wieder "der zerknirschte Deutsche" der alles immer erst von der schlechten Seite betrachtet...

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@riara

Die Ursachen kenne ich,>

Nein, nein, ich meinte nicht die fast schon als legendär und international nicht immer als positiv und mitunter auch stark belächelte Eigenschaft der Deutschen, erstmal über alles und jeden zu lamentieren und das Jammern zum nationalen Erklärungsgrundsatz für das Wort "Deutscher" zu machen.

Ich meinte die politische Aussage in Deiner Meinung, dass es nach dem Mauerfall eine gewisse Freude und Zuversicht auf beiden Seiten gegeben habe!

Mein erstes, engeres Zusammentreffen mit einem (bundes-)deutschen Kleinunternehmer im Jahre 1993 endete in dessen Meinung: "Hoffentlich baut irgendjemand diese Mauer wieder auf!"

Es waren nicht die "Ossis", die nach der großen Einverleibung die Mauer wieder haben wollten!

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@babulja

Also in unserm Umfeld kenne ich nicht einen, der das so gesagt hätte, mir taten viele Ossis leid, weil sie die Welle, die da auf sie in Form von Vertretern und Händlern auf sie zurollte gar nicht bewältigen konnten, war aber überrascht wie locker die Ihre Erfahrungen mit dem 'Kapitalismus' nahmen. Die großen Verlierer waren die Westberliner, wer nach der Wende aus dem Tritt kam, hat noch heute einen dicken Hals, das gilt aber sicher auch für die, die mit Ihrem Parteibuch und Vitamin-B ein lockeres Leben in der DDR hatten. Ich kenne den Sohn vom ollen Hermlin leider persönlich, hatte mal was mit der Schwester seiner Frau (oh,oh wenn der hier mitliest), wenn Du den reden hörst verdrehst Du die Augen, die durften immer rüber und fuhren Westwagen...Hurra, wie sind alle gleich!

Aber ich hatte auch eine ziemlich heftige Erfahrung, ich tingelte im Gefolge einer großen Unternehmensberatung um mir die Ruinen der sozialistischen Wirtschaft anzuschauen und mir als Wasserträger der Senior Consultants meine Sporen zu verdienen. Deswegen meine Kenntnisse über Bitterfeld, das Stahlwerk in Eisenhüttenstadt habe ich bis auf die letzte Schraube erfasst. Mein Pendant war fast 40 Jahre älter als ich, der Mann hat mir die Volkswirtschaft und doppelte Buchhaltung so genial erklärt, dass ich das noch heute so mache...

Ich denke die, die sich über Soli und unzufriedene DDR-Bürger im Westen echauffierten, empfanden die DDR-Bürger wie die Türken in den 60ern, die waren einfach nicht interessiert an deren Geschichte oder Lebenserfahrung, obwohl ich weiß, dass viele West-Firmen beeindruckt waren welche Qualität kurz nach der Wende auf den Arbeitsmarkt strömte...

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@riara

Deinen Kauderwelsch (pardon!) beantworte ich morgen!

Nur, um nicht in den "April-April- Nimbus" zu geraten!

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@babulja

Moin moin!

mir taten viele Ossis leid, weil sie die Welle, die da auf sie in Form von Vertretern und Händlern auf sie zurollte gar nicht bewältigen konnten>

Mir taten sie nicht leid - sie wollten es doch so, z. B. 1989 an vielen Montagen in Leipzig und anderen Orten!! Trotz zahlreicher Warnungen.

Die großen Verlierer waren die Westberliner, >

Das ist für meine Begriffe zu eng betrachtet. Als große "Verlierer" betrachten sich z. B. auch die Bewohner des ehemaligen Grenzgebietes auf beiden Seiten der "Grünen Grenze" (im Osten wegen des Wegfalls einiger Sondervergütungen, im Westen wegen des Wegfalls einer relativen Ruhe und des "Einfalls" vieler Ossis).

.> Hurra, wie sind alle gleich!>

Das war schon immer Blödsinn und hat so bestenfalls im Leitartikel des ND gestanden oder wurde von "Sudel-Ede" behauptet. Genau so ein Schwachsinn ist die Mär von der Chancengleichheit hier im Staat!

einer großen Unternehmensberatung>> > Senior Consultants >

Das waren und sind die Aasgeier!

wie die Türken in den 60ern

Es gibt ernsthafte Studien, dass die Italiener in den 50ern, die Türken in den 60ern und im Weiteren auch noch viele andere Immigranten entscheidend zum großen "Wirtschaftswunder" hier beigetragen haben. So wie die Ossis 1990 den großen Wirtschaftskollaps, na gut, wenn nicht verhindert, so doch ein wenig hinaus gezögert haben!

dass viele West-Firmen beeindruckt waren welche Qualität kurz nach der Wende auf den Arbeitsmarkt strömte...>

Du wirst doch nicht anfangen, objektiv zu werden :-)

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@babulja

Mir war das mit dem 1. April gar nicht bewusst...:-)

Naja, die wollten aber sicher nicht unsinnige Verträge unterschreiben oder Schrott-Autos kaufen, da hat man vieles verschlafen unsere Großtante abonnierte 3 Tageszeitungen und 6 Magazine, von den Kaffeefahrten mal abgesehen...

Das mit den Westberlinern stimmt aber wirklich, die Einkommen waren doch nur wegen der Berlinzulage überhaupt in der Nähe der Nähe der übrigen Bundesrepublik, als dann die Mauer fiel gingen auch noch die Preise und Mieten hoch, von dem Chaos in den ersten 6 Monaten will ich gar nicht erst anfangen. Sicher dürfte es auch genügend Verlierer auf der anderen Seite gegeben haben, nur rede ich ja von wirtschaftlichen Faktoren, wenn man die als Soll und Haben betrachtet, hatte man eben von einem Tag auf den anderen weniger im Portemonnaie...

Ob nun die Unternehmensberatungen die Aasgeier waren? Was sonst hätte man denn tun sollen? Es gab ja eine ganze Reihe von DDR-Betrieben die prächtig aufgestellt waren, die Belegschaft war deutlich zu hoch und die Umstellungen z.T. doch elementar. Ohne Beratung wäre noch mehr kaputt gegangen, die Treuhand war in den ersten Monaten so überfordert, dass die Mitarbeiter sich in Ihren Büros einschlossen und die Telefone abstellten. Ich hatte - als Grünschnabel - soviel Arbeit auf dem Tisch, dass ich manchmal einfach in meinem provisorischen Büro übernachtete, bis ich ein Zimmer bei ein paar alten Leuten bekam, selbst Hotels gab es zu diesem Zeitpunkt ja kaum, im Sommer konnte man immerhin einen Bungalow auf dem Zeltplatz bekommen...:-)

Das die Immigranten zum Wirtschaftswunder beitrugen und das noch heute tun, ist doch kein Geheimnis, ich meinte das auch eher in der öffentlichen Wahrnehmung, sobald man mehr Steuern oder Sozialversicherungsbeiträge bezahlen muss geht das Meckern auf die Minderheiten los. Der Vorwurf "der Osten kostet uns zuviel " lies ja nicht lange auf sich warten, an dieser Linie bildeten sich ja die Wütenden auf beiden Seiten der Bundesrepublik...

Klar gab es sehr gut ausgebildete Menschen in der DDR, vor allem die Leistungsträger besorgten sich natürlich schnell wieder einen neuen Job, auch wenn der 500km weit weg war...

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nicht gut, aber aus sicht der ddr-führung notwendig, war die zensur, der sämtliche medien also zeitungen, radio und fernsehen unterlagen.

es gibt NICHTS was NUR gut oder NUR schlecht ist, oder war!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! was IMMER als allgemein negativ in und an der ddr empfunden wurde, war die fehlende reisefreiheit. HEUTE könnte zwar jeder ehemalige ddr-bürger reisen, wohin er will, ABER er könnte diese reise nicht bezahlen.

Die Fragestellung ist ziemlich seltsam... Es gibt nichts, was nur gut oder nur schlecht ist bzw. war. Die DDR ist ja inzwischen über zwei Jahrzehnte her und du kannst sie nicht mit unserer heutigen postindustriellen Gesellschaft vergleichen. Was das Bildungssystem betraf, so war es den heutigen europäischen Standards überlegen wenn man von der Politisierung des Unterrichts absieht.

Schau mal hier bei GF unter dem Stichwort "DDR" nach, da wurde viel zu diesem Thema, u.a. auch zu deiner Frage, geschrieben

Was für ein verrücktes Thema! Wie kann denn ein von den Sowjets besetzter ostdeutscher Landesteil- und daraus geschaffener Satellitenstaat DDR gut sein? Es ist natürlich bekannt, daß die DDR eine Reaktion der Sowjets auf den von den Alliierten besetzten westdeutschen Landesteil, die spätere BRD war. Ich kann also weder die DDR noch die BRD gut heißen, weil die deutsche Bevölkerung weder hüben noch drüben gefragt wurde. Wir waren ein besetztes Land mit allen negativen Konsequenzen. Die BRD war für die anglo-amerikanischen Mächte plötzlich als Frontstaat gegen die UdSSR interessant geworden, ich erinnere in diesem Zusammenhang an die Zeit des kalten Krieges, deshalb profitierte die westdeutsche Bevölkerung im besonderen von den amerikanischen Förderprogrammen. Über Deine o. g. Frage bin ich allerdings höchst entsetzt, die kann doch eigentlich nur einem kommunistisch geimpften Lehererhirn entspringen oder? Es mag zwar gegenüber dem kapitalistisch geprägten Westen hinsichtlich der medizinischen Versorgung- und Kinderkrippen bessere Einrichtungen gegeben haben, doch im weitesten Sinne war die DDR ein diktatorisches Regime- und eben das kleine bischen mehr an Freizügigkeit im besetzten Westen machte für die Menschen letztendlich den Unterschied aus! Ich hoffe, Dir die Antwort annähernd Zufriedenstellend beantwortet zu haben? Viel Erfolg bei Deiner Argummentation!

und eben das kleine bischen mehr an Freizügigkeit im besetzten Westen machte für die Menschen letztendlich den Unterschied aus!>

"Das kleine bisschen Mehr an Freizügigkeit" (ich denke, das wird so richtig geschrieben) machte "letztendlich den Unterschied" zum "besetzten Westen" nicht aus.

Zwei komplett unterschiedliche soziale und politische Systeme kann man so nicht vergleichen.

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@babulja

Danke für Deinen freundlichen Kommentar babulja, ich denke aber schon daß ich auf die unterschiedlichen Systeme hingewiesen habe. "War die DDR wirklich so gut"? Diese Fragestellung hat mich gewaltig gestört; denn ein derart kriminelles System kann doch nur jemand gutheißen, der dem Führungskader als bezahlter Funktionär angehörte? Des Weitern habe ich ja auch nicht Äpfel mit Birnen verglichen sondern nur auf die sozial besser gestellten Bürger der BRD hingewiesen und dafür die Beweggründe genannt. Was ist da so falsch dran? LG G

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Es gibt zu keiner Angelegenheit nur "gut" oder nur "schlecht" (bestenfalls bei den religiös fundamentierten Ansichten über "Gut" und "Böse").

Ich schlage vor, Du stöberst mal ein wenig nur hier bei GF unter dem Stichwort "DDR" - und nur im letzten Jahr. Da findest Du dermaßen viele Ansichten und Meinungen, dass Du da schnell ein Referat oder eine Argumentation zusammen bekommst. Hüte Dich vor verabsolutierenden und extremen Meinungen, eben in diesem Sinne, dass alles schlecht oder dass alles nur eitel Sonnenschein war.

Und nach all dem versuche dann, das Gute und das Schlechte in der ehemaligen DDR mit dem "Guten" und "Schlechten" hier im Land zu vergleichen.

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