War die Aufklärung eine Folge des 30-jährigen Krieges und der Hexenverfolgung?

3 Antworten

Die Hexenverfolgung war zunächst nicht religiös motviert, im Gegenteil, kirchlich verboten, da er auf altem heidnischen Volksaberglauben beruhte ("Böser Blick", usw.)

Auch später wurden Hexen (und Zauberer!) durch ein weltliches Gericht abgeurteilt, allein schon, weil dann ihr Vermögen von der Stadt eingezogen werden konnte.

Erst später kam der Vorwurf des Hexensabbats dazu, eher vom Klerus; dem Volk war das neu.

Die Aufklärung war ja auch nicht allein gegen Religion gerichtet, sondern generell gegen Aberglauben, Quacksalberei und Alchemie.

Die Aufklärung war in erster Linie eine Reaktion auf den Absolutismus und ein Hinterfragen der Rechtmäßigkeit der darin herrschenden Machtstrukturen.

Es war eher umgekehrt, daß die Hexenverfolgung von den Aufklärern als religiös motiviert gedeutet wurde, was nicht wirklich der Realität entspricht.

Nein, der 30-jahrige Krieg ging auf Luther zurück. Er übersetzte die Bibel und sagte zu den Menschen:

lest selber was da geschrieben steht, und denkt selber nach!

eine Folge war der 30-jährige Krieg, eine Andere das Zeitalter der Aufklärung!

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

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