War die attische Demokratie eine Demokratie ohne Menschenrechte?

4 Antworten

Ja. An den demokratischen Entscheidungen durften nur freie Bürger Athens teilnehmen, und das waren nur erwachsene Männer, die gedient hatten. Jeder freie athener Bürger musste mit 18 Jahren zwei Jahre Militärdienst ableisten. Frauen, männliche freie Personen unter 18 Jahren und Sklaven, aber auch Unfreie (Metöken=in Athen lebende Nichtathener) waren von den demokratischen Entscheidungen ausgeschlossen. Menschenrechte im heutigen Sinn wurden erstmals in der franz. Revolution und davor von den Aufklärern, also ab etwa 1700 proklamiert. Epikur z.B. wurde seinerzeit zum Vorwurf gemacht, dass er auch Sklaven und Frauen in seinem "Garten" zugelassen hat. In der Akademie Platons verkehrten nur freie Männer, meist sogar nur Aristokraten.

War die attische Demokratie eine Demokratie ohne Menschenrechte?

Ja, das könnte man so formulieren. Alllenfalls die athenischen Bürger hatten Rechte, aber die Frauen und erst recht die Sklaven waren beinahe rechtlos. 

MfG

Arnold

Andere Parteien in D wählen?

Zum Verständniss:

Wir leben in Deutschland in einer representativen Demokratie, dass heißt wir (das Volk) wählen Parteien, die unsere Meinung wiederspiegeln sollten. Wenn man mit 18 wählen darf, kann man natürlich nur die Parteien wählen, die im Moment im Bundestag sind. In Deutschland gibt es aber mehr als nur die Parteien, die im Bundestag sind.

Meine Frage:

Da es in Deutschland mehr als 100 Parteien gibt, die auch anders heißen und andere Meinungen vertreten, frage ich mich wie man diese wählen kann, geschweige denn dazu bringen kann in den Bundestag zu kommen? Auch eine Frage, die ich mir stelle ist, wo kann ich eigentlich diese vielen Parteien sehen und wo kann ich sehen welche Meinungen diese vertreten?

Meine Meinung:

Ich nehme mir hiermit raus meine eigene Meinung preis zu geben. Meiner Meinung nach finde ich, dass die Parteien, die im Bundestag sind, immer auf längere Zeit dort auch bleiben, egal wie die Wahlen ausfallen. Das finde ich in unserer Regierungsform sehr schade, da andere Parteien nicht die Chance bekommen, in den Bundestag zu kommen. Eine direkte Demokratie wäre, nach meiner Meinung, besser, wobei ich weiß, dass es bei knapp 84mio. Menschen nicht leicht ist, da eine direkte Demokratie nur für Kleinstaaten geeignet ist, wie die Schweiz.

Ich würde mich über eure Meinungen zur gestellten Frage freuen.

Danke für eure Antworten, schon im Vorraus.

Gruß

Andy

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Dankeschön :)

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Ein Freund von mir sagt, dass seiner Meinung nach die Berichterstattung von ARD und ZDF in Bezug auf die Syrien-Konflikte zu einseitig sei. Und bei den Assad-Gegnern in Syrien immer von den Rebellen oder Aufständischen gesprochen wird. Seiner Ansicht nach sind das Terroristen(da würde ich noch zustimmen jedoch, muss de Begriff "Rebelle" ja nicht zwangsläufig ein positiv gemeinter Begriff sein)...Was ich überhaupt nicht gut finde, dass er sagt, dass eine Demokratie nicht das Optimale sein muss für Syrien. Dass das nicht innerhalb eines Tages zu einer Demokratie umgewandelt werden kann ist klar, aber langfristig gesehen ist es doch für jedes Land nur das Fairste wenn das Volk über die Geschicke des Landes mitbestimmen kann, oder was meint ihr dazu?

Zweite Frage: Er behauptet, er würde ein paar Syrer kennen die Assad gut finden. Ich kann mir jedoch schlecht vorstellen, dass auch nur ein normal denkender Zivilist den gut findet. Assad kann man doch fast nichts Positives abgewinnen, soviel Kriegsverbrechen, die der begangen hat. Was denkt ihr dazu?

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