War Deutschland toleranter als Amerika?

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8 Antworten

Laut Verfassung waren alle Menschen gleich, sagen wir: Alle männlichen Menschen^^. Es gab keine Rassentrennung in den Bussen, an Universitäten oder sonstwo. So gesehen war der Staat toleranter. Dass die Toleranz in den Köpfen der deutschen Bürger möglicherweise etwas beschränkter war, räumst du ja selbst ein :)

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Nein, weil etwas für längere Zeit anders sein muss, damit die Veränderung glaubhaft ist. Einige Jahre vorher wurden viele Minderheiten verfolgt. Nach 5 Jahren wächst über sowas ganz bestimmt kein Gras.

So lange ist das noch garnicht her. Für das Leben eines Einzelnen schon aber nicht für ein fortbestehendes Volk.

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Kommentar von PrinceOfPersiav
18.07.2016, 22:28

Deshalb habe ich auch das Wort "Theoretisch" verwendet, also nur das, was auf dem Gesetzbuch steht.

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Man kann die USA und Deutschland in dieser Frage (zum Zeitpunkt nach dem 2. Weltkrieg) nicht wirklich miteinander vergleichen, da die USA schon einen Anteil an african-american people hatten im Land (seit der Sklaverei), während in Deutschland (um 1950) noch kaum Ausländer gelebt haben. Google dazu einfach mal, wann die Arbeitsmigration nach Deutschland begonnen hat! (Italiener, Türken, usw.)

Die USA waren damals überhaupt nicht Tolerant. Zwar durften Schwarze mitkämpfen, also dort mithelfen, wo sie gebraucht wurden, aber im öffentlichen Leben hatten sie jede Menge Nachteile. Goole dazu mal "Jim Crow", wenn es dich interessiert!

Im Deutschland um 1950 war man durchaus auch ausländerfeindlich, wegen der Nazis. Es gab ja noch viele von ihnen, oder die Ideologie war noch sehr stark präsent. Wenn z.B. eine Deutsche Frau ein Verhältnis mit einem african-american Soldaten hatte und die beiden bekamen zusammen ein Baby, gab es hier massive (!) Probleme, Hetze, Mobbing, usw. Oft wurden diese "schwarzen Babies" dann z.B. abgegeben ins Heim, weil man die Reaktionen fürchtete. Zum Thema findest du auch genug Material im Netz!

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Die Amerikaner hatten auch schwarze Soldaten die in Deutschland stationiert waren .Die Menschen waren in diesen Jahren beschäftigt mit sich selbst und hatten alles Andere im Kopf als sich um die Hautfarbe zu kümmern.In den USA gab es noch zu diesen Zeitpunkt Rassengesetze.Getrennte Schulklassen und das Gebot in öffentlichen Verkehrsmitteln einen Weissen den Sitzplatz frei zu machen ...nur ein Beispiel.Und in Deutschland wurde dafür gesorgt das alle Menschen wegen ihrer Rasse oder Hautfarbe gleichgestellt sind (nach1945).


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Wo hast Du das denn her?
Die Deutschen waren eher sprachlos, das "Schwarze" als Sieger in Deutschland erschienen.

Die Sprachlosigkeit legte sich auch nicht, als die Filme und Musik aus den
USA herüberschwapten.

Was Schwarzgeld, Schwarzmarkt, "schwarzer Afghane" ist, das wusste man sicher in den 1950 Jahren, aber nicht was Toleranz sein könnte.

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Die "schwarzen" welche in der BRD in denn 50ern lebten konntest wahrscheinlich an einer Hand abzählen....

Von daher sind derartige vergleiche schwierig.

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Die Frage ist total merkbefreit daneben!!!

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 Kein Grund, sich selbst auf die Schulter zu klopfen!

In den USA gab es Sklaven - in Deutschland nicht

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Kommentar von LordPhantom
18.07.2016, 22:50

Doch, die Arbeitssklaven im 2. Weltkrieg.

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Kommentar von lesterb42
20.07.2016, 11:20

Es gab früher die Leibeigenschaft, was von Sklaverei nicht so weit entfernt ist.

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In der Nachkriegszeit war das sowieso so und du musst dir vorstellen in Amerika waren Schwarze extrem benachteiligt. 

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