War der Gründer der Türkei, Kemal Atatürk ein Moslem?

12 Antworten

Mustafa Kemal Atatürk wurde in Thessaloniki geboren, damals unter dem Namen Selânik, was damals zum osmanischen Reich gehörte. Somit also Osmane, aus heutiger Sicht Türke. Und er war Atheist. Kein Moslem!

Atatürk war General im Osmanischen Reich, als England, Frankreich und Russland das Osmanische Reich besiegt hatten. Sie wollten die letzten Gebiete des Osmanischen Reiches unter sich aufteilen, da läutete Atatürk den Befreiungskrieg ein und mobilisierte alle Osmanen (Araber, Turkmenen, Lasen, Armenier, Kurden, Jungtürken und viele weitere Ethnien des Reiches), sich als Türkenvolk nicht geschlagen zu geben und zusammen befreiten sie das Osmanische Reich von den Alleierten. Die Türken besiegten die Engländer, Franzosen und Russen.

Darauf wurden die heutigen Grenzen der Türkei im Vertrag von Lausanne festgelegt. Atatürk war Muslim, wollte aber ein modernes Land ausrufen. Gleichzeitig war um 1920 auch die neue Religion der Araber im Vormarsch (Wahhabismus bzw. Salafisten), welche von England unterstützt wurde, aber von Atatürk als nicht akzeptable Variante des Glaubens angesehen wurde. Gleichzeitig waren auch eine Gruppe Kurden entäuscht worden, welche den von England in Aussicht gestellten eigenen Staat nicht bekommen hatten.

Atatürk rief darauf die Türkische Republik aus, führte den Laizismus als Weltanschauung ein (Trennung Staat und Religion), führte das Schweizer Zivilgesetz (tZGB) ein, änderte aber das Gesetz, indem Frauen das passive und aktive Wahlrecht bekamen, führte das italienische Strafgesetz ein, und modernisierte die Kleidung der Türken. Atatürk führte auch die türkischen Buchstaben ein.

Um nun aber die Türkei von den Einflüssen den Kurden zu schützen, die ja meinten, die Türkei habe ihnen den nie dagewesenen kurdischen Staat weggenommen, musste Atatürk ihnen die eigene Sprache verbieten und ging hart gegen die kurdischen Aufstände vor. Gleichzeitig wollte er den Islam von der neuen Ideologie (Wahhabiten) schützen, welche sich im Süden ausgebreitet hatte und verbot alle Religionen in der Öffentlichkeit. Religionen erklärte er zur Privatsache, die öffentlich nicht kundgetan werden durften.

So entwickelte sich die heutige Türkei und wurde immer mehr zur Demokratie. Im Laufe der Zeit kam Präsident Adnan Menderes, der die Religionsfreiheit wieder einführen wollte. Er wurde weggeputscht und hingerichtet. Es wurde nichts mit der Freiheit der Religionen. Dann kam Turgut Özal und wollte den Kurden mehr Rechte geben. Auch er wurde weggeputscht (vergiftet) und es kam nicht dazu. Erst Präsident Erdogan schaffte es endlich, die Türkei in eine echte und gerechte Demokratie zu führen, den Kurden ihre Bürgerrechte zu geben, die Religionsfreiheit wieder einzuführen und die Wirtschaft und das Reichtum der Türken stark zu verbessern.

https://www.youtube.com/watch?v=zXYgZDCRJPA

https://www.youtube.com/watch?v=m4hJDvA5ubo

https://www.youtube.com/watch?v=htD5BaY9Ucg

Im Namen Allahs.

Atatürk war nach meiner Meinung ein nicht wertiges Stück ***. Er gab sich als Moslem aus, natürlich mag ich ihn an einer Seite aber die andere ist schrecklich. Er verbot den Frauen Kopftuch zu tragen, er wollte das der Adhan und der Koran auf Türkisch ist. Er wollte das Gebet auf Türkisch alles mit Islam auf Türkisch. Mit Religion hatte er nichts am Hut er war nur ein Heuchler.

Was bedeutet "Im Namen Allahs" in deiner Antwort?

Wie kannst du wissen, was Allah über den Staatsgründer der modernen Türkei und Vater der Türken denkt?

4

nicht wertiges Stück *** Pizza?

Sicherlich war nicht alles, was Atatürk gemacht hat, gut oder richtig. Aber insbesondere die von Dir angeführten Punkte kann ich nicht als kritikwüdig sehen.

Den Quran auf Türkisch lesen zu können, wäre für die Türken der damaligen Zeit höchst wertvoll gewesen. Nur wer selbst lesen kann, ist unabhängig und frei von den Quran-Interpretationen und -Auslegungen anderer. Nur wer selbst lesen kann, kann sich auch selbst eine FUNDIERTE Meinung bilden. Leider aber plappern noch heute die meisten unserer Brüder und Schwestern dümmlich nach, was ihnen ein anderer vorgeplappert hat. Grob geschätzt haben bestenfalls 20% der in Deutschland lebenden mir persönlich bekannten Türken den Quran zumindest EIN mal vollständig durchgelesen.

Ein Kopftuchverbot sehe ich nach wie vor als unabdingbar. Solange nämlich nur eine kopftuchtragende Frau in unseren islamischen Köpfen eine ehrbare Frau ist, solange setzen wir alle anderen Frauen pauschal ins Unrecht, was unmöglich rechtens sein kann. Es ist vielmehr anmaßend und menschenverachtend, ganz sicher nicht gottgefällig, zumal es im ganzen Quran kein Kopftuchgebot gibt.

In schā'a llāh

2
@verreisterNutzer

Aus gutem Grund. Weil nämlich 99% nicht wusste, was er da rezitierte.

Entscheidend - wenn überhaupt - ist doch der Glaube, nicht die Sprache, oder was meinst Du? Hätte Allah den Islam für alle Menschen in die Welt gebracht, ihn aber ausgerechnet auf der Arabischen Halbinsel offenbart, damit 95% der Weltbevölkerung ihn nicht verstehen oder erst Arabisch lernen müssen? Wohl kaum. Ich bete auch nur auf Arabisch, weil ich es zufällig kann. ICH weiss aber auch, was ich da sage. Meine "Individual-Gebete" bete ich auf Deutsch, weil ich Deutsch eben jeden Tag spreche und denke.

0
@DottorePsycho

Aber es ist 100% Pflicht seine Gebete und Rezitation auf Arabisch zu führen weil ein Koran auf Türkisch dann nicht mehr Heilig ist.

1
@verreisterNutzer

Aber es ist 100% Pflicht seine Gebete und Rezitation auf Arabisch zu führen weil ein Koran auf Türkisch dann nicht mehr Heilig ist.

Richtig 👍 Jeder, der es befürwortet, ist wahrscheinlich selbst ein heimlicher Atheist.

0
@Anonymood2000

Der Typ hat es nicht übersetzen lassen , um den Muslimen ein Gefallen zutun. Sondern um Sie fehlzuleiten.

0

Was möchtest Du wissen?