War die DDR eine ruhige und friedliche Zeit?

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9 Antworten

Ja,für den der angepasst gelebt hat,die Schnauze gehalten hat,bzw.genau wußte wo er was und wann sagen durfte,oder der einfach Teil des Systemes war.Nein,für alle anderen,insbesondere diejenigen,die sich offen gegen das Staatssystem stellen,einen Ausreiseantrag stellten,erfolglos versuchten,"Republikflucht" zu begehen,oder einfach ein anderes Leben bevorzugt haben.Beste Grüße

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Angesichts der westtypischen Beiträge hier, aus denen zu ersehen ist, dass niemand die DDR aus eigener Anschauung kennt, verweise ich auf den Link ganz oben rechts: Suchen

Bitte eingeben: "Leben in der DDR" oder ähnliches in Verbindung mit DDR.. Du findest massenhaft Antworten, DDR-konträre, worwiegend von denen, die nie in der DDR waren und sie nur vom Hörensagen kennen, viele  Antworten von denen, die die DDR hautnah erlebt haben und aufgrund ihres eigenen Erlebens die Vergleichsmöglichkeit haben, die den "Schon-immer-BRD-Bürgern" abgeht.

Angesichst von Arbeitslosigkeit, ständig wachsender Armut eines Großteiles der Bevölkerung heute, hoher Kriminalitätsrate (in der DDR sind in 40 Jahren so viel Verbrechen geschehen wie heute an einem Tag) und wachsender Ausbreitung nazistischen Gedankenguts und der dazu gehörenden Aktivitäten gibt es inzwischen wieder eine Masse von Ex-Ossis, die ihre Euphorie der Wendezeit längst verloren haben.

Das soll's dazu sein. Alles andere, was ich hier zu lesen bekommen habe, ist die typische Sichtweise von Leuten, die beim Hören des Wortes "DDR" nur Mauer, Schießbefehl (den es so nicht gab), Mangelwirtschaft, Bespitzelung etc. im Kopf haben und dabei vergessen wird, dass die Bespitzelung nie größer und infamer war als heute...

Auf morgen und alle kommenden Tage freue ich mich besonders. Dann gehe ich wieder zur Tafel, mich von wohltätigen Vereinen "verwöhnen" zu lassen - kostenlos versteht sich -  um dann die verdammte DDR zu verfluchen, die nicht einmal Tafeln und Suppenküchen auf die Beine gebracht hat.:):):) (Ironie aus)


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Kommentar von barfussjim
07.04.2016, 01:03

"Auf morgen und alle kommenden Tage freue ich mich besonders. Dann gehe ich wieder zur Tafel, mich von wohltätigen Vereinen "verwöhnen" zu lassen"

Jetzt versteh ich dich endlich..

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Kommentar von gerolsteiner06
07.04.2016, 01:36

Aha...

"..die beim Hören des Wortes "DDR" nur Mauer, Schießbefehl, Mangelwirtschaft, Bespitzelung etc. im Kopf haben"   Und warum sollten sie das nicht ? Schließlich hat es das alles gegeben und war die Realität in der DDR - natürlich eine, die von der Aktuellen Kamera nicht propagiert wurde.

"Schießbefehl (den es so nicht gab)"  Wie hat es den "SO" nicht gegeben ? Wie hat es ihn dann gegeben ? Warum wurden dann wieviele Menshcen an der Grenze erschossen ?

".... dabei vergessen wird, dass die Bespitzelung nie größer und infamer war als heute."  Was ist denn das für eine Dialektik ? Diese Wahrheiten einfach zur Site schieben, indem Du andere Szenarien aufzeigst. Du versuchst dadurch etwas zu negieren, was Du nicht negieren kannst; und das weißt Du ganz genau, sonst würdest Du eine solche Demagogie gar nicht präsentieren.

Ich glaube, daß Du die DDR recht gut kanntest und daß Du ein Nutznießer des Systems warst und sehr gut gelernt hast zu agitieren und die Wahrheiten sehr geschickt zu verdrehen.

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Kommentar von nikfreit
07.04.2016, 07:16

Mal eine differenzierte Sicht auf die deutsche Geschichte. Daß sich die Ereignisse so abgespielt haben, glaube ich sofort.

Gabi Webers Film "Krater für den Frieden" über den gescheiterten Abrüstungsgipfel 1960 in Paris. Dort sollte auf Vorschlag der Sowjetunion ein Ende der Atomtests und die Wiedervereinigung eines neutralen Gesamtdeutschlands beschlossen werden.

http://www.nachdenkseiten.de/?p=32745

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Wenn man nicht das "Falsche" sagte und nicht das "Falsche" dachte, nicht die "falschen" Radiosender hörte und nicht das "falsche" Fernsehprogramm schaute,

wenn man nicht die "falsche" Musik hörte und nicht die "falschen" Bücher las und nicht die "falschen" Freunde und Bekannte hatte,

und wenn man dann noch an den richtigen Veranstaltungen regelmäßig teilnahm - dann hatte man eine ruhige, friedliche Zeit dort.

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Kommentar von Huckebein
06.04.2016, 19:47

Der Daumen war ein Versehen!

Wir guckten alle TV-Programme, hörten alle Radio-Sender, dachten immer, was wir denken wollten und redeten manchmal viel Quatsch, wie jetzt auch viel Unsinn geredet wird, wovon dein Beitrag zeugt.

An allem, was du hier anführst, merkt man, dass du genau zu der Gruppe gehörst, auf die me2312la aufmerksam gemacht hat.

Du kennst die DDR nur vom Hörensagen.

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Kommentar von Lazarius
06.04.2016, 22:21

Da du dich auf den Ausdruck „falsch‟ spezialisiert zu haben scheinst, ist deine ganze Antwort so falsch, wie sie nicht falscher hätte sein können. Du antwortest hier mit Klischees, wie sie unmittelbar nach der Wende jeden Bundesbürger von der Politik eingetrichtert wurde.

Ein ehemaliger DDR-Bürger merkt sofort, dass du niemals in der DDR gelebt hast. Bei diesem Thema kannst du nicht mitreden, da dir die einfachsten Grundinformationen dafür fehlen. Die DDR vom Hörensagen zu kennen oder von Ferienbesuchen reicht nicht, um sich ein genaues Bild zu machen, wie die Menschen da wirklich gelebt haben.

Und ich möchte dir noch sagen, dass ich als DDR-Bürger nie das Gefühl hatte, bespitzelt oder überwacht zu werden. Heute ist das ganz anders und ich bin sicher, dass unsere Texte auch mitgelesen werden.

Das ist nicht böse oder abwertend gemeint. Es ist einfach so. LG

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Wenn man staatliche Unterdrückung, Grenzübertritt Richtung Westen mit Todesgefahr und ständige Bespitzelung durch den staatlichen Geheimdienst als friedlich bezeichnen will, dann war die DDR ein Paradies.

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Kommentar von Huckebein
06.04.2016, 19:48

Auch ein Wessi, der nichts weiß, aber ein kluges Gesicht macht.:)

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Ich denke schon, wenn ich den Leuten von drüben so zuhöre. Sie mussten sich nicht so viele Gedanken machen, der Staat hat Vieles für die Bürger geregelt.

Natürlich gab es auch Schattenseiten wie Schießbefehl, Ausreiseverweigerung, Beschattung.

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du hättest bei der frage auch gleich das alter der antwortgeber und ihren wohnort zur zeit der ddr erfragen sollen... so bekommst du definitiv viele aussagen die eher vom hörensagen stammen....

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Die DDR war keine Zeit, sondern ein Staat.

Und friedlich und ruhig ??

Frage mal die Leute, die an der Grenze erschossen wurden, ob sie das als friedlich empfunden haben. Oder die politischen Häftlinge in Bautzen und anderswo, ob es ihnen auch ruhig vorgekommen ist.

Und die Kinder, die von politisch mißliebigen Personen (z.B. Fluchtversuch) weggenommen wurden und in "Staatsbetreuung" gesteckt wurden, ob sie das auch als friedlich und ruhig empfunden haben. Und wie die Verhältnisse in solchen Kinderheimen gewesen sind, und  und  und

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Kommentar von Huckebein
06.04.2016, 19:49

Die üblichen Verdrehungen und Entstellungen, die nur jemand von sich geben kann, der die DDR nicht kennt.

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Klar waren die alle friedlich und möglichst Ruhig. 

Gab ja die Staatssicherheit!

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Ja das war so ! Früher war eben alles besser ! Ich bin sogar freiwillig mit dem Ballon über die Mauer von der BRD nach Osten geflogen ! Beste Entscheidung ever.

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