War das ein psychischer Krampfanfall?

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4 Antworten

Das sind eigentlich schwierige Fragen.

Der Mann, der sich als Arzt geoutet hat, und die Krankenschwester haben Verantwortung übernommen, und ich würde in so einer Situation denen auch die Verantwortung überlassen.

Die Betroffene ist offenbar ruhiger geworden, konnte danach selbständig über das Weitere entscheiden, nehme ich an.

Ich weiß aus der Beschreibung auch nicht sicher, ob das ein organisch bedingter Anfall, ein pseudoepileptischer Anfall, ein nicht epileptischer Anfall oder ein simuliertes Ereignis war. Abgeklärt gehört es auf jeden Fall, aber vielleicht sind die Anfälle und wie sie einzuordnen sind bei der Betroffenen längst bekannt.

Wenn es so läuft, wie da, wäre ich froh, dass kein Notarzt gekommen ist. Aber es hätte bei einem Patienten, mit dem man unvernittelt konfrontiert wird, auch anders laufen können. Der Patient hätte sich verletzen können, oder , noch schlimmer, nicht mehr aufwachen und eine Anfallsserie ausbilden können.

Faustregel daher: Wenn man den Patienten nicht kennt und auch keiner der Umstehenden - wie vielleicht hier - kompetent ist, immer den Notarzt rufen. Das ist zwar für Menschen, bei denen die Anfälle bekannt und abgeklärt sind, meistens mindestens lästig, aber sicher ist sicher.

Wie der Rettungsdienst handelt, wenn er da ist, richtet sich nach der Situation. Meistens ist der Anfall vorbei, wenn der Notarzt eintrifft. Aber es kann eben auch anders laufen, der Laie kann das nicht abschätzen, vor allem, wenn man den Patienten nicht kennt.

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Sofern ein Krampfanfall länger als die Anrückzeit des Rettungsdienstes dauert wird der Rettungsdienst beruhigende krampflösende Medikamente verabreichen um den Krampf zu durchbrechen. In solchen Fällen wird der Patient auf Jedenfall mitgenommen.

Bei bekannten Epileptikern die sich nicht verletzt haben kann es sein dass dies nach der "Ausschlafphase" (kurze Zeit nach dem Krampf) wenn sie wieder klar sind nicht Notwendig ist.

Zum Thema Erste Hilfe: Die Leitsätze der Ersten Hilfe sagen man soll beim Patienten bleiben .

Zum Expliziten Fall und ob oder ob nicht psychogen oder eingebildet werde ich mich nicht äußern da ich dies nicht beurteilen kann da ich nicht dabei war.

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Es gibt epileptische Anfälle in jeder Abstufung bis hin zum Sekundenanfall - aber auch welche, die so ähnlich aussehen und psychische Ursachen haben - sogar auch bewusst oder unbewusst simuliert sind (von Leuten meist, die eigene Erfahrungen mit epilept. Anfällen haben). Wenn der Arzt das Ereignis als psychogen eingestuft hat, dann war es nur konsequent, das Publikum zu entfernen. Der Notarztruf hat die Sache dann wohl durchkreuzt. Sobald der das gemerkt hat, wird er wohl die Patientien bals wieder in Ruhe gelassen haben.

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