War das ein Blackout?

5 Antworten

Nö, war kein Blackout. Sondern Stress. Und auch ganz normal.

Lerne Techniken, damit Du in solchen Situationen wieder runter kommst. Und übe.

Als Technik kommt z.B. in Frage tiefes Ausatmen auf 1. Also Du denkst eeeeeiiins und atmest aus. 5-10 mal.

Üben kannst Du, indem Du Dir diese Situation vorstellst, Dich hineinsteigerst und dann diese Atemtechnik anwendest, bis sie Dir zur Gewohnheit wird.

Schön, wenn man an etwas ein Etiquette hängen kann: black out

Aber nein, das war es nicht …

Als erstes, gewinne Lebenserfahrung und wachse!

In Mathe wird – wenn‘s in meinem Sinne gut gelehrt wird – nicht nur die Lösung (eine Zahl) sondern Dein Ansatz und der Lösungsweg mit bewertet. Haut das Ergebnis irgendwie nicht hin, dann kommentiere das auch. Dann hat Dein Lehrer auch die Chance, das auch noch gut zu bewerten.

Dann: Fünfmal gerechnet und jedes Mal ein anderes Ergebnis – auch bei neun Stunden Lernarbeit – dann warst Du nicht sicher genug. In Mathe gibt es da eine einfache, aber unbeliebte Lösung: Üben, üben, üben, … Durch Routine kommt die Sicherheit.

Zum Dritten: So was kommt von so was. Oder als Schlagwort: Self fullfilling prophety. Wenn ich gelesen habe, dass es zu einem Black-Out kommen kann und ich ohnehin Angst vor Prüfungen habe, dann kann ich mich ja auch mal in einen Black-Out hinein steigern. Oder?

Besser es ist, wenn Du Sicherheit gewinnst (s.o.) und Dir vor der Prüfung Dir das auch vergegenwärtigst.

Ach, ja: Prüfungen. Davor sollten wir uns alle fürchten – und tun dies auch. So raffen wir uns auf und bereiten uns gut darauf vor!

Und bitte rechtzeitig, am Abend vorher kann ich nur noch zusammenfassen und Gelerntes wiederholen. Und „one more thing“: Wer gut auf eine Prüfung gelernt hat, weiß nicht alles, aber weiß, was er kann und was er nicht kann.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Aber ich habe mich gut darauf vorbereitet, sogar extrem gut und ich konnte auch alles, es hat ja am Anfang extrem gut geklappt und ich hatte ewig zeit, so war's ja nicht. Ich habe diese eine Aufgabe nicht hin gekriegt und ich mehr uch daran gedacht hab desto panischer würde ich und ich hab nur noch nach Luft geschnappt und ALLES, komplett alles was ich gelernt hab vergessen. Ich könnte nicht mehr mal meine vorherigen Rechnungen nachvollziehen. Und ich habe 2 Wochen den lang gelernt bzw. Eher geübt. Und ich war total ruhig am Anfang.

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@Saselnew

Hallo,

das ist ja blöd gelaufen, tut mir leid.

...ALLES, komplett alles was ich gelernt hab vergessen. Ich könnte nicht mehr mal meine vorherigen Rechnungen nachvollziehen.

Doch, das war ein Blackout.

https://de.wikipedia.org/wiki/Aussetzer

Als Blackout (oder auch Filmriss) bezeichnet man umgangssprachlich einen vorübergehenden Gedächtnisverlust; dieser kann mit Bewusstlosigkeit verbunden sein.
Ein Beispiel dafür ist die Prüfungsangst, die darin gipfeln kann, dass man sich in einer Prüfung tatsächlich nicht mehr an das Gelernte erinnert.

Du hattest zuerst Panik, und daraus entstand dann die Leere (Blackout) im Kopf.

Das ist aber nichts Außergewöhnliches; viele Leute haben das mehr oder weniger schon mal erlebt.

Wichtig ist, dass du dich jetzt nicht in eine Angst vor der Angst hineinsteigerst.

Lerne ganz normal weiter, mache weiter deine Hausaufgaben. Übe vielleicht ein bisschen mehr als sonst, also rechne ein paar Aufgaben mehr als du musst, um an Sicherheit zu gewinnen.

Beim Üben zuhause solltest du versuchen, ganz entspannt und locker zu sein.

In einer Klassenarbeit würde ich immer zuerst die leichteren Aufgaben machen, auch wenn dadurch die Reihenfolge nicht eingehalten wird. Versuche die Nerven zu behalten und nicht zu dramatisieren.

Gruß

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@eddiefox

Danke erstmal für das Verständnis.

Das blöde nur jetzt ist, das der Druck für mich jetzt größer ist, denn eine Klausur zu vermasseln da kann man noch sagen Ausrutscher, aber wenn mir das nochmal passieren würde dann wäre komplett durch

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@Saselnew

Ja, das ist schon verständlich.

Hättest du vielleicht die Möglichkeit, dass du mit einem Klassenkameraden lernst?

Ich habe das früher gemacht. Wir waren zu dritt und hatten da sogar meist Spaß dabei. Meine Mutter hat uns Kaffee und Kuchen hingestellt und wir haben gemütlich rumgerechnet und auch viel gelacht.

Ich glaube, dein Problem ist jetzt weniger, auch in Zukunft Mathe zu verstehen, sondern mehr, die Nerven zu behalten. Deshalb könnte es hilfreich sein, das Lernen so entspannt und angenehm wie möglich zu gestalten.

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@eddiefox

Ne, ich hab meinen eigenen Kopf beim lernen und mit anderen kann ich überhaupt nicht lernen. Das lernen an sich ist halt auch nicht mein Problem

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Das war sicher ein schlimmes Erlebnis - plötzlich trotz Vorbereitung nichts mehr hinzukriegen und immer mehr den Kontrollverlust zu spüren.

Du bist schlichtweg in Panik geraten - so einfach ist das. Als du nicht gleich den richtigen Lösungsweg gefunden hast, bist du nervös geworden. In diesem Zustand hast du noch mehr Fehler reingehauen und bist dadurch noch unsicherer geworden... Und so weiter. Am Ende hast du völlig die Nerven verloren.

Das mag jetzt dumm rüberkommen, aber: sowas kann passieren! Zumal du ja auch noch krank warst... Auch wenn du meinst, dass es dir nicht so schlecht geht. Du wirst sicher nicht 100% Leistung erbringen können, wenn du krank bist. Du bist keine Versagerin!

Du kannst lernen, mit solchen Situationen besser umzugehen. Wenn du wieder in einer vergleichbaren Lage bist: blende das "Problem" (in dem Fall deine Mathe-Aufgabe) komplett aus. Schau nicht auf die Aufgabe, sondern auf irgendeinen unbedeutenden Punkt im Raum. Konzentriere dich auf deinen Atem und versuche, bewusst zu atmen. Zähle die Zeit zwischen einzelnen Luftzügen und achte darauf, tief ein- und auszuatmen und deinen Körper zu entspannen. Das machst du ein paar mal (wenige Minuten), und dann fängst du die Aufgabe noch einmal ganz von vorne an. Denke dabei nicht an frühere Lösungsansätze - behandele die Aufgabe so, als wenn du sie gerade zum ersten mal liest.

Das ist eine einfache Form der Achtsamkeitsmeditation. Es funktioniert tatsächlich und kann bei ausreichend Übung helfen, den Stress in unangenehmen Situationen zu lindern. Probiere es doch einfach mal aus, es gibt dazu auch im Internet dutzende Texte, Videos und sogar Apps.

Viel Glück & gute Besserung! :)

Danke.

Nur was mich so verunsichert ist, das ein Blackout ja normal weggeht wenn man sich beruhigt. Aber ich habe mich mehr oder weniger beruhigt, so ruhig wie man hakt sein kann wenn man vor der ganzen Klasse anfängt zu heulen. Und ich hab 20 Minuten auf mein Blatt geguckt und überhaupt nix gemacht. Ich hab noch mal was versucht und war wieder kurz vorm verzweifeln. Das ist doch nicht normal. Jetzt kommt es ja bestimmt bei meinem Lehrer rüber als hätte ich nicht gelernt. Und es war so unfassbar Peinlich!!!!

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@Saselnew

Naja, aber du hast eben nicht wirklich versucht, gezielt "runterzukommen". Wahrscheinlich hast du die ganze Zeit wie verrückt nachgedacht, was du jetzt tun sollst und wie du doch noch etwas zustande bringen kannst. Das funktioniert aber so nicht.

Und vergiss auch nicht, dass du ja nicht ganz gesund bist/warst. Das spielt sicherlich auch eine Rolle, zumindest bei der Konzentrationsfähigkeit.

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Mein Tipp fürs nächste mal: bleib zuhause wenn du krank bist!!!

diese Arbeit wird bewertet auch wenn du anschließend heim bist. Wer krank ist sollte nicht zu arbeiten in der Schule erscheinen.

Wenn du fit bist dann passiert dir auch nicht das was du heute hattest weil du dich auf die Arbeit konzentrieren kannst

So krank bin ich jetzt aber auch nicht

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@SandyDM

Weil es mir scheise geht! Ich war nur noch am heulen und nir ist so extrem übel geworden danach...Ich wär niemals in der Schule geblieben

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@Saselnew

Also warst du nicht fit genug für den Test. Bleib nächstens daheim wenn du krank bist

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@SandyDM

Es geht mir schlecht, weil ich die Arbeit vermasselt hab!

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@Saselnew

Außerdem macht nachschreiben es nicht besser, dann würd ich schon vorher sterben

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Es gibt ja im Leben bei allen Prüfungen immer nur zwei Lösungen, entweder es klappt, oder es klappt nicht. Wenn es klappt darf man gerne sich mal wie ein König freuen. Wenn es nicht klappt, bleibt man trotzdem am Leben, und die Welt dreht sich genauso weiter. Du sagst ja, du hast dich richtig gut vorbereitet. Also, hast du dir wenig bis gar nix vorzuwerfen.

versuche das.Leben ein wenig als Spiel zu nehmen. Da gewinnt oder verliert man. Es ist im Leben nicht immer nur ein Spiel, aber wenn man es so sieht, geht man weniger aufgeregt an Prüfungen oder Aufgaben. Bei mir klappt es, und das war auch nicht immer so.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

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