War beim TÜV - Macht es Sinn Ersatzteile selber zu kaufen oder in der Werkstatt?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo

  • Kühlwasserschläuche sind zu 90% so spezifsich das man die nur beim Autohersteller bekommt. Bei Grossereienautos wie VAG, Ford, Opel, GM bekommt man vieles im Zubehör aber Gummi ist immer noch teuer. Universalschläuche nimmt man nur wenn es nicht anderst geht oder das Auto eh auf dem letzten Turn ist.
  • Dichtungen werden meist als Sätze verkauft die Billigdichtungen aus Brasilen oder China sind oft nicht so passgenau das die nur mit Dichtmasse dichten oder gar nicht.
  • Bremsen ist ein heikles Thema viele Billigteile sind zu billig hergestellt oder gefälscht anderseits gibt es auch Autohersteller die Billigmüll am Band verbauen. Bremsscheiben sind oft nur zeitaufwendig einzubauen da rechnet es sich nicht unbedingt das billigste zu nehmen. Bei Bremsbelägen kann man eher etwas riskieren die sind in 30 Minuten erneuert. Leider sind Bremsbeläge leicht herzustellen und zu fälschen. Und es gibt aus der Praxis bekannte Unfälle deswegen und das Thema Werkstatthaftung ist für die Versicherungen noch nicht gegessen da geht es um Millionschäden im Jahr. Ich habe angelieferte Teile nur gegen Unterschrift des Kunden verkauft das er dafür denn Kopf hinhält und ich nur den Einbau auf seine Order übernommen habe aber selbst damit ist man als "Fachkraft" schon mit einem Kleinzeh in der Insolvenz.

Das musst du mit der Werkstatt besprechen. Die meisten haben in den letzten 5 Jahren wegen angelieferten Billigteilen einiges dazugelernt unter anderem das die Geiz ist Giel Kunden sich damit am Ende selbst ins Knie fixen und dadurch die Werkstatt aus deren Gewährleistungen gehebelt haben und bei Problemen diese Kunden dann meist am "arxch" sind weil die dann doppelt und dreifach ablegen dürfen und die Werkstätten dann zur "Sciherheit" nur noch das beste und teuerste einbauen.

Generele Regel ist bei funktional niederrangigen Teilen die in wenigen Minuten erneuert sind (Luftfilter, Wischergummis, Glühbirnen) kann man ja gerne den Billigjkruscht riskieren. Bei Motoröl kann man auch problemlos ohne Qualitätsabstriche zu "Billigölen" greifen. Bei Ölfiltern, Reifen und Bremsbelägen wird es schon riskanter aber von mir aus...

Da wo man viel Zeit zum einbauen braucht und es lange halten muss also bei Fahwerksteilen, Motorteilen, Bremsscheiben soll sich besser die Werkstatt um Teile kümmern weil die im Zweifen auch dafür die Gewährleistunbg übernehmen müssen und man bei 4 Bremscheiben evtl zwar 50% spart aber die nur 50% der Lebendsauer der Originalteile haben aber die AZ deswegen nicht günstiger wird.

Tendenziel sind Billigteile etwas für Selberschrauber die nicht die Arbeitszeit auf die Minute kalkulieren müssen und wo man auch dann mal einige Stunbden extra verbrät weil das Billigteil nicht von selbst flutscht..

Und dann gibt es die Tendenz das man bei Autos die man noch einige Zeit fahren will eher das Beste verwendet. Aber wenn das Auto eh verkauft werden wird eben spart was geht, das dem Nachkäufer dann eben auf die Füsse fällt. Aber so ist das nun mal in der Geiz ist Geil Gesellschaft.

Und da gibt es Leute die problemlos 4000€ in ein Fahrwerk mit Breitreifen stecken aber nach der Montage rumstreiten warum man Originale Schrauben für 5€ Stk verwendet hat die man bei Epay für 1€ kaufen könnte.

Tendenziel hat eine Werkstatt beim Teilekauf eine Rabattstufe von 10-25% und viele geben auch einen Teil des Rabatts an den Kunden um konkurenzfähige Preise machen zu können.

Aber Warenwirtschaft ist komplex als kleine Werkstatt macht man zuwenig Teileumsatz für höhere Rabatte und hat auch nicht die Zeit bei jedem Auftrag aus 20 Lieferanten denn billigsten bzw den Besten rauszufinden. Das geht bei grossen Werkstätten mit mehr als 10 Mann da ist der Umsatz grösser und es gibt einen Teiledisponeten der 8 Std am Tag nur dafür Zuständig ist. Deswegen sind viele Kleinbetriebe in Handelsketten wie Auto-Fit, Meisterservice, Bosch, Augros... Zwar muss man dann alles aus einer Hand kaufen und auch oft teuerer aber es geht schneller und die Einkaufsgenossenschaft macht "Kaufaktionen".

Und dann gibt es noch die ATU die etwa 50% der verbauten Teile selbst in Asien herstellen lässt zu eher mässiger Qualität die so schlecht ist das kein "normaler" Mechaniker die selbst einbauen würde und wenn ein ATU Francise Partner versucht "besser" zu sein und zuviel bei anderen Lieferanten einkauft dann bekommt er Ärger mit der Firmenzentrale.

Am einfachsten haben es die Markenwerkstätten da gibt es selten Diskussionen über Teile und Preise bzw nur mit Flottenbetreibern. Aber sobald das Auto aus der Garantiezeit ist sind auch die meisten Kunden für immer Weg, wandern zu biligeren Werkstätten. Um das abzublocken gibt es für diese Fahrzeuge Sonderpreise wenn man fragt bzw VW hat schon eine eigene Billigwerkstattkette die schon länger denn hauseigenen Markenwerkstätten das "Kreuz" bricht.

OK komplexes Thema jeder will das maximal Beste für die kleinste Summe aber keiner will selbst das maximal Beste für die kleinste Summe selbst abliefern.

Selten so eine perfekte Antwort gesehen! :)

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DH und Du hast Dir die 15 Pt. echt verdient

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selber besorgen und eine werkstatt mit den austausch der teile beauftragen. die werkstatt kann die teile selber besorgen, sie werden aber teuerer sein, andererseits wenn du die teile mitbringst bekommst du keine garantie. also, erst den bedarf ermitteln, dann im internet die preise vergleichen, dann bei der werkstatt fragen was das ganze kosten wird und abschliessend die entscheidung treffen, selber kaufen oder alles über die werkstatt machen lassen.

IM Internet bekommst du die Sachen auf jeden Fall billiger. Dort gekaufte Ersatzteile kannst du dir in der Werkstatt einbauen lassen.

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