Wann würde bei beliebiger Art von Blutvergiftung spätestens ein Symptom auftreten?

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3 Antworten

Zu Beginn ist eine Blutvergiftung oft nicht leicht zu erkennen. Die Symptome sind vieldeutig und können auch durch andere Krankheiten verursacht sein:

Fieber: Zu den Hauptsymptomen einer Blutvergiftung zählt eine erhöhte Körpertemperatur von über 38 Grad Celsius, oft begleitet von Schüttelfrost. Es kann aber auch eine erniedrigte Temperatur vorkommen mit weniger als 36 Grad Celsius.
Beschleunigte Atmung: Die Atmung ist meist schnell und flach.
Verwirrtheit: Bei der Blutvergiftung kann das Gehirn betroffen sein. Dann treten Bewusstseinstrübungen bis hin zum Delirium auf. Der Betroffene wirkt desorientiert und unruhig.
Schneller Herzschlag: Häufig ist der Herzschlag beschleunigt, der Puls liegt bei mehr als 90 Schlägen pro Minute.
Niedriger Blutdruck: Eventuell ist der Blutdruck deutlich erniedrigt. Der systolische Blutdruck (der "obere" oder "erste" Wert bei der Blutdruckmessung) liegt dann bei weniger als 90 mmHg.
Nierenfunktionsstörung: Darauf deutet eine verminderte Harnausscheidung hin.
Zu den Zeichen der Blutvergiftung können Symptome der jeweils auslösenden Infektion kommen – bei einem Harnwegsinfekt sind das beispielsweise Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen, bei einer Hirnhautentzündung Kopfschmerzen und Nackensteife.

Wichtig: Beim geringsten Verdacht auf eine Blutvergiftung sofort ärztlichen Rat einholen!

Warnsignal "roter Strich"?

Weit verbreitet ist die Annahme, dass ein roter Streifen auf der Haut mit Ausgangspunkt an einer Wunde ein untrügliches Zeichen für eine Blutvergiftung sei. Und dass die Lage bedrohlich werde, sobald dieser Streifen das "Herz erreicht" habe. Das stimmt jedoch so nicht.

Das Symptom deutet auf eine Entzündung der Lymphgefäße hin, eine Lymphangitis. Es ist also kein eindeutiges Zeichen für eine Sepsis, sondern lediglich ein Hinweis auf eine örtliche Entzündung.

Aus einer solchen Entzündung kann sich allerdings – wie aus jeder Infektion – im ungünstigen Fall eine Blutvergiftung entwickeln. Die Lymphangitis sollte deshalb trotzdem rasch ärztlich behandelt werden, damit es möglichst gar nicht erst zu einer Blutvergiftung kommt.

Quelle: http://m.apotheken-umschau.de/Infektion/Blutvergiftung-Symptome-11542_3.html

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Das ist abhängig von der Art der Verletzung. Einen vorgegebenen Zeitplan gibt es nicht. Ob und wann es zu einer Blutvergiftung kommt, hängt auch von der Virulenz der Erreger ab.

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die lassen sich etwas Zeit

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Kommentar von pokemail69
19.12.2015, 21:53

könntest du ins Detail gehen?

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