Wann wird Wasser schlecht?

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Das hängt von Deinem Zu- und Ablaufsystem ab. Wird das Wasser durch zulaufendes Regenwasser regelmäßig erneuert, sollte man nur ab und zu einmal den Schlamm, der sich am Boden absetzt absaugen, falls sich da welcher ansammelt.

Probleme bei der Qualität des Trinkwassers aus Grundwasser können in der Regel durch die ordnungsgemässe Ausweisung von Schutzgebieten vermieden werden. Teilweise ist die Schutzstellung in Gebieten mit intensiver konventioneller landwirtschaftlicher Nutzung jedoch nicht ausreichend. Insbesondere durch zu starken Gülleaustrag der Landwirte kann es in diesen Gebieten zu einer zu hohen Nitratbelastung des Wassers kommen, was dann z. B. für Säuglinge und Kleinkinder gefährlich sein kann. In solchen Fällen muss der Wasserversorger die Nitratbelastung senken, z. B. durch Aufbereitung, Tieferbohren der Brunnen und durch Kooperationen mit der Landwirtschaft. Auch flussbürtiges Wasser kann Schadstoffe, z. B. aus Kläranlagen oder Industrieeinleitungen, enthalten, die nicht nur im „Normalbetrieb“, sondern auch durch Unfälle in das Gewässer gelangen können. Die Wasserversorger sind daher an den großen Flüssen Deutschlands zu einer aufwändigen Vorfeldkontrolle und zur Bereitstellung redundanter Techniken zur Wasseraufbereitung übergegangen. Auch Medikamente und andere pharmakologisch wirksame Stoffe (z. B. Röntgenkontrastmittel oder Sexualhormone) können durch den Wasserkreislauf wieder in das Trinkwasser gelangen und so zu systemischen Risiken führen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Trinkwasser 7 Qualitätsprobleme der Wasserversorgung

0

Hallo Wolfgang, mal wieder die Frage nicht richtig gelesen?

0

Was möchtest Du wissen?