Wann was?

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2 Antworten

Schau dir erstmal die Elektronegativitätsdifferenz an. Wenn sie größer als 0,3 ist, dann hast du polare Bindungen. Dann schaust du dir das gesamte Molekül an. Wenn dieses so aufgebaut ist, dass es zwei "Seiten", also eine partial positiv und eine partial negativ  geladene Seite hat, dann hast du Dipol- Dipol- Wechselwirkungen.
Wenn du keine zwei "Seiten" hast, dann sind die vorherrschenden Wechselwirkungen Van- Der- Waals. Wenn du bei diesen zwei Seiten auch noch ein positiv polarisiertes H- Atom und ein negativ polarisiertes O, F, Cl oder Br hast, dann sind es nicht nur Dipol- Dipol- WW, sondern Wasserstoffbrückenbindungen.

Beispiele:
Kohlenstoffdioxid:
EN > 0,3 heißt polare Bindungen
Aber Bau: Linear, also das positiv polarisierte C- Atom ist von negativ polarisierten O- Atomen umgeben, also hast du keine zwei "Seiten"
=> Van- Der- Waals

Wasser:
EN > 0,3 heißt polare Bindungen
Bau: Planar, also zwei H- Atome als positiv polarisierte "Seite" und O- Atom als negativ polarisierte "Seite"
Alles spricht für Dipol- Dipol- WW
Aber wie vorhin erwähnt, hast du ein positiv polarisiertes H- Atom und das andere Atom ist ein O (Sauerstoff). Also hast du mehr als Dipol- Dipol- Wechselwirkungen, nämlich Wasserstoffbrückenbindungen

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SS263c 28.01.2016, 21:20

ok, vielen Dank

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Bei Dipolen, bzw. bei H-Atomen im Molekülverbund

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