Wann wäre eine Stadt nach zar-Bomba wieder bewohnbar?

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3 Antworten

Dieses "Prestigesymbol" ist ein sehr schlechtes Beispiel, denn solche Waffen gibt es nicht und heute braucht die auch niemand mehr. Wollte man eine Stadt zerstören, würde man heute lieber ein halbes Dutzend kleinere nehmen, was aus mehreren Gründen wesentlich effizienter wäre.

Weiterhin ist das U238 auch überhaupt kein Problem, da nur sehr schwach radioaktiv. Das Problem sind die entstehenden Spaltprodukte.

Wie groß das Problem wird, kommt auf mehrere Faktoren an, hauptsächlich davon, wie hoch über dem Boden die Explosion stattfindet. Erwähnenswerten Fallout gibt es praktisch nur bei Bodenexplosionen beziehungsweise bei geringen Höhen, wo der Feuerball den Boden noch berührt.

Und natürlich hängt es davon ab, welche und wie viele Spaltprodukte überhaupt entstehen, was sich wiederum nach der Konstruktion der Waffe richtet.

Bei einem "Airburst" einer "sauberen" Bombe könnte man praktisch direkt nach dem Abkühlen und Löschen der letzten Brände mit dem Wiederaufbau beginnen. Bei einer Bodenexplosion eines "Bunker Buster" - Jahre oder Jahrzehnte (oder sehr aufwändige Entseuchungsarbeiten). Bei Bodenexplosion einer Kobaltbombe oder dergleichen - womöglich viele Jahrzehnte.

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Stelle mir gerade vor

Das ist auch nicht grad gesund, jedenfalls ungesunder als für den durchschnittlichen Mitteleuropäer die eine Bombe.
Die Bombe wurde nie eingesetzt, und das hoffentlich mit Grund.

Es gibt Gefahren, die man vorhersehen kann, und andere, die aus einer gänzlich unvermuteten Richtung kommen.
Und Richtung ist da eher zeitlich/räumlich gemeint.

Was ist denn die größte Gefahr heutzutage und hierzulande? Mit einiger Wahrscheinlichkeit eine, die wir beide nicht auf dem Zettel haben.

"Angemessen" enthält ja schon eine Abwägung.

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Kommentar von AdolZwittler
22.10.2016, 22:35

Sie wurde "eingesetzt". War zwar nur ein Test aber sie wurde verwendet

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Welche Stadt?

Wenn du die Strahlung meinst, die ist bei fusionierendem Wasserstoff nicht das Problem auf lange Sicht. Das Problem ist die Strahlung des Zünders. Der Zünder einer H-Bombe ist nämlich eine Atombombe. Und wie das aussieht kannst du dir in Japan anschauen. Der Wasserstoff an sich verursacht Neutronenstrahlung, die nicht lange andauert.

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