Wann verwendet man Strichpunkte (;)?

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Man verwendet sie meist, wenn man Haupt- von Nebensätzen trennt. Ein Semikolon (so heißen die Dinger) trennt stärker als ein normales Komma, aber schwächer als ein Punkt.

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Man kann gleichrangige Teilsätze eines Satzes oder auch die einzelnen Teile einer Aufzählung durch Strichpunkte trennen. Der Strichpunkt vertritt den Beistrich, wenn dieser zu schwach, den Punkt. Für die Versuchspersonen aber tendiert der Strichpunkt zum Punkt, vertritt er in erster Linie den Punkt.

Das Semikolon trennt zwei vollständige Sätze; es ist etwas "stärker" als ein Komma und etwas "schwächer" als ein Punkt.

Drachenzähmen leicht gemacht- was ist der Unterschied?

Hi, ich bin auf die Buchreihe von Cressida Cowell gestoßen. Leider gibt es die Bücher in total verschiedenen aufmachungen.. und deshalb bin ich dabei etwas verwirrt und bin mir unschlüssig ob das nun ein und die selben bücher sind oder völlig verschiedene.

Nun zur erklärung:

  • das buch mit dem grünen cover is von 2005 (ca.), hat einen etwas anderen titel und 224 seiten, und ein anderes cover

  • das andere buch welches diesen großen drachenkopf auf dem cover hat, ist von 2014 und hat nur 216 seiten... und auch da ist der titel etwas anders

so nun nochmal meine frage: ist der inhalt der beiden bücher identisch und gleich lang oder wurde etwas weggelassen oder ist es gar ein komplett anderer inhalt??

wäre wirlich sehr hilfreich wenn ihr mir das erklären könntet. danke im vorraus

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Muss bei dieser Inversion ein Komma stehen bzw. darf man das überhaupt so schreiben?

Ich habe hier folgenden Beispielsatz, den man unterschiedlich aufbauen könnte:

Ich befürworte den sparsamen Umgang[1] mit betonenden Partikeln wie "sehr" und "besonders", weil mir auffällt, dass sie manchmal inflationär verwendet werden an Stellen, wo [bzw. an denen] sie eigentlich ganz weggelassen oder sogar durch relativierende Wörter wie "ziemlich" ersetzt werden sollten.

Es geht mir um ein fragliches Komma vor "an Stellen". Der o.g. Satzbau hat im ersten Teil ja eigentlich eine Inversion, die man bei einem kürzeren Nebensatz so nicht machen würde. Ich wollte aber den "weil"-Nebensatz nicht komplett auseinander reißen. Gleichzeitig wollte ich den Bezug zu den "Stellen" deutlich machen, indem der definierende Nebensatz direkt anschließt.

Also muss vor dem im Deutschen ungewöhnlich platzierten "an Stellen" ein Komma stehen oder nicht?

Ich kenne diesen Satzbau bisher eigentlich nur aus gesprochenen, komplexeren Wortbeiträgen, weil es der deutsche Satzbau manchmal schwierig macht, dem gesprochenen Wort über mehrere, verschachtelte Nebensätze in Echtzeit zu folgen. Daher die beliebte Inversion beim Sprechen. Darf man das im geschriebenen Text überhaupt so machen?

Es geht mir hier nicht um Vorschläge, den Satz komplett umzubauen. Dass man ihn anders schreiben oder auf mehrere Hauptsätze verteilen kann, weiß ich selber. Es interessiert mich gerade, ob in solchen Fällen der Inversionen allgemein ein Komma zu stehen hat vor dem nach hinten gezogenen Objekt bzw. der adverbialen Bestimmung.

[1]edit/PS: Lasst uns auch bitte nicht darüber streiten, ob es ganz am Anfang besser heißen sollte "Eine Sparsamkeit beim Umgang mit". Diese Problematik des Bezuges ist mir geläufig. Darum geht es aber gerade nicht. Manchmal muss man halt auf übliche Weise zusammenfassen und auf wohlwollendes Lesen vertrauten, um die Sprache nicht noch weiter zu verkomplizieren

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