wann versteht meine mutter endlich, dass ich ein richtiges problem habe?

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7 Antworten

Keine Ahnung wie alt Du bist, aber ich vermute mal minderjährig. Deine Mutter wird die Karte der Krankenkasse zücken müssen, alternativ den Geldbeutel wenn Du externe Hilfe erhalten wirst.

Gibt es keine Vertrauensperson die Du einbeziehen kannst ? Vater, Onkel, große Schwester, Lehrer....eine echte Bezugsperson halt, die auch Deine Mutter erreicht.

Abgesehen davon großen Respekt, daß Du Dein Dilemma erkannt hast und etwas dafür unternimmst. Ich wünsche Dir viel Erfolg !

Ihr braucht einen Mediator. Jemand, der Dich bestärkt (ich finde es toll, was Du durchziehst!!!) und derjenige müsste Deiner Mutter klar machen, was Du da gerade durchmachst. Deine Mutter ist so eine wichtige Bezugsperson für Dich, mir ist schleierhaft, wie sie einfach die Augen zu machen kann. Jemand muss ihr klar machen, dass sie für Dich da sein muss. Und dieser jemand muss ihr beibringen, WIE sie für Dich am besten da sein kann. Ich denke, diese Aufgabe kann jemand vom Jugendamt vielleicht am besten übernehmen. Schreib denen mal 'ne mail - das Jugendamt in Deiner Stadt. Mal sehen, was die antworten.

WOW! Selten so eine reife Frau schreiben gesehen. Ich war damals auch so, dass ich Hilfe geholt hab bevor es überhaupt jemand anders gesehen hat. Jedoch hätte ich den Rückhalt der Familie gehabt bzw wäre schon ernst genommen worden (trotz des damaligen noch relativ stabilen BMI). 

Zu deiner Frage: 

Deine Mutter wirst du dazu nicht bringen können. Sie ist so wie sie ist und je mehr du versuchst dagegen anzukommen umso schlimmer und schmerzhafter wird es werden. 

Kämpfe für dich. Ich weiß nicht wie alt du bist und wie lange du schon den Kreislauf lebst aber oft ist ein Klinikaufenthalt nicht verkehrt. Warum? Tapetenwechsel! Vor allem weg von deiner Mama und der doch recht schwierigen Situaiton. Lernen wieder lockerer zu essen. 

Bist du evtl schon bald am ausziehen? Gehts dir mit Freunden besser? Isst du am liebsten unter Leuten oder alleine? 

Kämpfe! Das Gewicht ist übrigens kaum relevant. Der Kopf ist das entscheidende wie sehr du Hilfe brauchst. 

ALLES GUTE!

Versuch deine Therapie zu machen. Dr Osychologe wird dir Tipps geben. Es ist gut, dass du selbst aktiv bist. Vielleicht will deine Mutter es einfach nicht wahrhaben, dass du Probleme hast. 

Da Du kurz vor der Volljährigkeit bist, versuche Dir schnell eine Unterstützung durch das Jugendamt zu holen. Denn diese ist leichter zu bekommen, solange Du noch minderjährig bist.

Hallo!

Wann? Die Chance, dass deine Mutter es verstehen wird, beträgt 'gefühlt' höchstens 1%. :-(

Menschen, die keine Suchterkrankung haben, bzw. eine haben und sich das gar nicht eingestehen, können nicht verstehen, dass Sucht eine Krankheit ist.

Du kannst nur lernen, dich nicht von ihren Aussagen von deinem Weg abbringen zu lassen.

Vielleicht kann es dir helfen, wenn du zusätzlich zur Therapie Kontakt zu anderen Essgestörten hast. Schau doch mal bei den overeaters anonymous auf die Webseite.

Hol dir Hilfe aus deiner Familie. Bitte jemanden mit deiner Mutter deswegen zu reden. Das kann z.B. deine Oma sein oder die Geschwister von deiner Mutter.  Derjenige sollte ihr behutsam klar machen, dass sie es dir noch zusätzlich schwer macht. und dass du Hilfe bauchst und keine dummen Kommentare oder beleidigt sein von ihr.

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